Dienstag, 19. Juli 2016

Man gönnt sich ja sonst nix

Schon wieder Neues von der Krankengeschichten-Front.
Seit ich mit meinem Magen herumgedoktert und diesen Kram nach mehr als einem Jahr endlich so weit den Griff bekommen hatte, dass ich gut klarkomme, kam ja meine Geschichte mit den Lymphknoten.
Schmerzhafte Wochen mussten da vergehen, bis mir mit Antibiotika schlussendlich hatte geholfen werden können.
Näh, wat war ich erleichtert, dass der Mist endlich weg war.

Dann erschienen da mehrmals plötzlich so komische Prismen vor meinen Augen, die sich langsam auseinanderschoben. Bis ich wieder richtig sehen konnte, vergingen auch mal 30 Minuten.
Während irgendwelcher Eingaben am Computer ist so was durchaus störend, wenn nicht gar hinderlich. Der darauffolgende Kopfschmerz ebenso.

Meine Ärztin tippte auf Augenmigräne. Nichtsdestotrotz schickte sie mich zum Augenarzt und gab mir Überweisungen zur Radiologie für eine MRT-Untersuchung und zum Neurologen.

Der Augenarzt gab Entwarnung. Augen okay.

Zwischenzeitlich bekam ich von mehreren Seiten ähnliche Erfahrungsberichte, von Leuten, die das Gleiche schildern konnten: alles Augenmigräne-Leute. Willkommen im Club.
Meine leichten, aber anhaltenden Kopfschmerzen erklärte dies jedoch nicht.

Von Mutternseite bekam ich einen "Du kommst jetzt in das Alter"-Spruch mit Hinweis auf Wetterfühligkeit "im Alter", der mich ergeben nicken ließ. Jo. So langsam ist das wohl so. Zum Jungvolk gehöre ich tatsächlich nicht mehr.

Gestern nun war die MRT-Untersuchung. Eine entspannende Sache so was, da einfach nur rumzuliegen. Zumal ich erwartete, dass nix bei rumkommen würde. Aber abchecken muss man ja. Könnte ja auch was nicht so erfreuliches sein, das muss man ausschließen können.
Nach der Untersuchung kam von der MRTA: "Da war nix Auffälliges."
Ich war beruhigt, bin ja eigentlich sicher, dass das diese dusselige Migräne ist.
Und das Alter. Pfft.

Heute nun rief mich meine hausärztliche Praxis an. (Boh, wat waren die Mädels vom MRT schnell mit dem Berichtschreiben!)
Ich dürfe doch mal bitte in die Praxis kommen, da gäbe es einen Befund.
Ich: "Hä?"
Ich hätte eine Nasennebenhöhlenentzündung. Ich müsse doch mal zum HNO. Die Überweisung und das passende Schreiben lägen schon parat. Müsse ich nur abholen.
Die Mädels von der Hausarztpraxis sind wohl ebenso fix wie die Mädels von der Radiologie. Dä.

Eine Nasennebenhöhlenentzündung hatte ich nun gar nicht erwartet.
Gut, ich schniefe ja schon mal gern durch die Gegend, aber ich bin Allergikerin, halloooho, da alarmiert einen ein bisschen Schnupfen und Schniefenmüssen nicht. Und Husten auch nicht. Den hatte ich zwischendurch auch mal. Kann man alles aufs Allergikerkonto schieben. Läuft.

Auf jeden Fall gäbe die neuentdeckte Sache eine prima Erklärung ab für meine anhaltenden Kopfschmerzen, vor allem bei Tiefdruckwetter.
Aber abwarten, was der HNO-Doc sagt.

Nächste Woche dann. Habe heute nen Termin klargemacht.
Auffi.

Nachwort: Ich komme wohl wirklich in das bestimmte Alter, ich rede so viel über Krankheiten. Dä.

Mittwoch, 6. Juli 2016

Wasserfall. Quasi.

Ich weise gerade eine Auszubildende in die alltäglichen Dinge "im Job" auf meiner Arbeitsstelle ein. Publikumsverkehr.
Das heißt, gleichzeitig die Kunden alles mögliche zu fragen oder sie zu informieren und der Auszubildenden alles mögliche Hintergrundwissen dazu zu vermitteln und ihr zu sagen, was wo eingegeben werden muss undsoweiterundsofort...
Jetzt weiß ich, wie anstrengend es ist, den ganzen Tag ununterbrochen quasseln zu müssen.

Sonntag, 3. Juli 2016

Normal

diesen Sommer:

  • Pfützen-Slalom mit dem Rad zu fahren 
  • ... und trotzdem bis zu den Knien hoch nass zu werden
  • Sonne - Platzregen - Sonne - Platzregen...
  • irgendwie immer alles dabei zu haben: Jacke, Regenschirm, Pellerine für den Rucksack...
  • noch gar keine Sonnencremes usw. eingekauft zu haben
  • kaum Insekten, die draußen rumfliegen (Was machen die eigentlich? - Oder kriegt man die nur nicht mit, weil man selbst kaum draußen ist?)
  • noch gar keine Radtour bisher geplant zu haben
  • "Die Sonne scheint!" auszurufen, wenn sie scheint (muss man ja mal drauf hinweisen)
  • Witze über den Sommer 2016 zu machen ("Er fiel auf einen Donnerstag.")

Noch was?