Montag, 12. August 2013

armer, kranker Tropf

Mein Luzifer, der alte Recke, der jetzt mittlerweile und eigentlich auch in seinen besten Welli-Jahren steckt, kränkelt seit dem Wochenende vor sich hin. Er plustert, hat ein sehr hohes Schlafbedürfnis und scheint sein Futter, ob schon zwar sehr interessiert daran, eher zu sortieren als zu fressen.
Heute ging es nicht anders, ich musste mit ihm zum Tierarzt.
Er hat sogar kaum Aufstand gemacht, als ich ihn mit dem Kecher fing.
Jetzt bekommt er drei Medikamente, eines übers Trinkwasser, die anderen beiden muss ich ihm zweimal täglich mittels Pipette quasi "schnabal" zuführen.
Der Arme.
Zweimal täglich gefangen werden. Nä. Das ist nicht schön.
Hoffentlich wirken die Medikamente schnell.
Allzuviele Tierarztbesuche kann ich nicht machen, das geht mächtig ins Portemonnaie, das sag ich euch.
Aber was macht man nicht alles für die kleinen Viecher. *seufz*

Hier ist er zu sehen:
ganz rechts - Luzifer.
Drückt ihm mal die Daumen.

(links oben sitzt Lotta, die Respektlose, vorne Scharlodde mit ihren Engelsflügelchen)

Kommentare:

Falcon hat gesagt…

Daumen sind gedrückt. Das mit den Tierarztkosten kann ich gut nachvollziehen - wir sind neulich ein paar hundert Euro für unsere alte Miezekatze losgeworden, aber was willst Du machen? Man hängt doch sehr an den kleinen Biestern.

Georg hat gesagt…

Ich bin damals, durch jahrelange Hundehaltung nicht anders gewohnt, mit meinem Welli zum jährlichen Checkup gegangen. Die haben echt doof geschaut. Fortan hab ich's mir gekniffen. Der Vogel fands lustig.
Ach ja. Der gute. Er wurde durch Nachbars Hündin gemeuchelt. Er fand Hunde nämlich klasse. Und als er sie erspähte dachte er sich nichts dabei und wollte auch auf ihrem Kopf landen.
Man was hab ich damals diese Köterin verdroschen.
Und den Vogel beerdigt.

Meise hat gesagt…

@Falcon:
Danke schön. Seit gestern geht es ihm ein bisschen besser. Ich hoffe, es geht weiter aufwärts.

@Georg:
Auch kein schöner Weg seinen Welli zu verlieren. :( Ich hoffe, mein kleiner grüner Luzifer bleibt mir noch ein bisschen erhalten.