Samstag, 21. April 2012

Alles beim Alten

Ich hatte kürzlich eine kleine Zusammenkunft im Rahmen einer Verabschiedung einer ehemaligen Vorgesetzten mit meinen ehemaligen Kollegen.
Und ich kann nur sagen, ich habe alles richtig gemacht. Also jetzt.
Ich könnte mir nicht mehr vorstellen, zurückzugehen, auf keinsten-nie-und-nimmersten Fall.
Da müssten schon Leben von abhängen.
Die Art und Weise, wie sich der ehemalige direkte Chef verhielt ist gleich geblieben. Warum sollte er sich auch verändern? Mir tun ein bisschen die Kolleginnen leid, die zurückgeblieben sind, aber ich bin sehr froh, dass ich aus dieser Mühle heraus bin.
Was mich nur ärgert ist, dass ich mich noch immer über den ehemaligen Chef ärgere.
Ich müsste da langsam Abstand zu gewonnen haben, mir müsste egal sein, wie der sich aufführt und was der so treibt. Trotzdem ist es mir wieder aufgestoßen und ich habe mich erwischt, wie ich ihm Übles gewünscht habe.
Nicht die feine Art.
Ich hätte ihm zum Schluss vielleicht noch einen ordentlich einschenken sollen, dann wäre das vielleicht nicht so.
Aber ich denke, da ich ihm ja wohl kaum noch begegnen werde, dass sich das auch bald von alleine gibt.

Kommentare:

Falcon hat gesagt…

Ach, die Freude darüber, den richtigen Schritt gemacht zu haben (was Dir ja immer wieder aufs Neue klar wird) wiegt deutlich mehr als der Ärger über den alten Chef, den Du ja hinter Dir lassen konntest und der vermutlich auch nicht wieder in dieser Funktion Deinen Weg kreuzen wird. Insofern - lach ihn einfach aus, innerlich oder äußerlich. Das ist die größte Genugtuung.

Meise hat gesagt…

Du hast völlig Recht.

Anonym hat gesagt…

Ein super Blog danke! Gibt es einen Link, wo man über die
Neuigkeiten in diesem Blog benachrichtigt wird?

danke
Thomas Leitzer

Meise hat gesagt…

Boah.
Vielen Dank.

Rechts in der Seitenleiste unter "Abonnieren" kann man wahlweise die Post oder/und die Kommentare per Atom als dynamische Lesezeichen oder so abonnieren.