Dienstag, 18. Oktober 2011

schreckhaft

Wenn man beim Duschen, gesundheitlich angeschlagen, in der Duschwanne hockt, das heiße Wasser auf den schmerzenden Rücken prasseln lässt und dann beim Aufstehen so etwas wie eine Spinne den rechten Unterschenkel herauf"fliegen" sieht, diese kreischend und herzrasend vom Bein wieder herunterstrampelt, um dann, beim genaueren Blick darauf, festzustellen, dass es nur ein Haarbüschel war, der sich irgendwie irgendwo verfangen hatte und eben beim Aufrichten "Beine" bekommen hatte, dann ist das nicht nur ein Beweis dafür, dass man unter Myopie leidet, sondern auch unter einer Form der Arachnophobie und etwas lebhafter Phantasie.
Mir war richtig schlecht. Boah, war mir schlecht.

Kommentare:

Träger des Lichts hat gesagt…

Würden Sie das bitte verfilmen und auf Youtube stellen. Oder auch für das Kino aufbereiten. Ich würde acht Euro Eintritt zahlen und - wenn es unbedingt sein müsste - auch auf 3D verzichten :-))

Georg hat gesagt…

Du hast mein Mitgefühl. Und einen Puls wie ein Kolibri

mkh hat gesagt…

Der Unterschied zwischen behaarten Spinnen und bespinnten Haaren ist ja auch nicht sooo groß.

Ich hätte da auch heftig gezuckt. Aber sag´s niemandem!

Falcon hat gesagt…

Vielleicht war es auch eine Spinne, die sich als Haarbüschel getarnt hat.
Nein, ich mag die auch nicht.
Draußen geht es ja noch (solange sie nicht zu nah an den Türen hocken - in den Fenstern haben wir ja überall Insektenschutznetze), aber drinnen haben sie nun mal gar nichts verloren, mögen sie auch noch so nützlich sein.

Meise hat gesagt…

Ach, ich hatte hier noch gaar nicht geantwortet. Sowas aber auch! Ts-ts-ts...

@Lichtträger:
Acht Euro? Tatsächlich? Hm.

@Georg:
Den hatte ich in der Tat. Huaarr.

@mkh:
Ich sag's keinem weiter. ;)

@Falcon:
Ich bin ganz deiner Meinung: sie sind nützlich, doch in meiner Wohnung find ich sie eher nicht so toll. Nach Möglichkeit fang ich sie aber tatsächlich ein und setz sie raus. Im Affekt passiert jedoch auch schonmal ein Totschlag. :(