Sonntag, 5. Juni 2011

nach dem Wettbewerb

Ich war jetzt für ein paar Tage in Stuttgart zu einem Wettbewerb, naja, einer Meisterschaft, und muss leider zugeben, dass ich ziemlich mies abgeschnitten habe. In einer Disziplin habe ich zu viele Fehler gemacht, bin aber immerhin noch im Mittelfeld damit gelandet, in der nächsten bin ich ganz rausgefallen und in der dritten war ich einfach zu langsam. Ich hätte doch mehr üben sollen, aber ich war mal wieder nicht ehrgeizig genug.
Aber ich hatte Spaß mit den Leuten dort und war auch froh, dass mein Freund M. mit mir ein Zimmer hat teilen können, so sind wir wenigstens niemandem auf den Wecker gefallen, weil wir spät abends noch quatschen und Karten spielen wollten, das war letztes Jahr ein wenig schwieriger. So war es gut.
Das Wetter hat es auch gut mit uns gemeint und wir haben einiges von Stuttgart sehen können. Leider haben wir am Freitag die Vorführung im Planetarium verpasst, weil wir uns im Vorfeld nicht darüber informiert hatten, wann diese sein würde. Hmpft, sag ich da nur.
In Stuttgart (Untertürkheim) gibt es übrigens auch ein richtig nettes Inselbad, wo wir Freitagmorgen in einem 50-m-Becken unsere Bahnen ziehen konnten. Herrrlisch.
Gestern war der anstrengendste Tag, denn der bestand ab mittags fast nur aus Warten, Reden über sich ergehen lassen, Warten, auch mal Klatschen, Warten, Fotos machen, Warten und irgendwann der mehrstündigen Rückfahrt. Zum Schluss waren alle genervt. Und wahrscheinlich dann froh, als jeder zuhause in sein eigenes Bett sinken konnte.

Und heute habe ich den ganzen Tag damit verbracht, nichts zu machen. Gut, ich habe meine Waschmaschine ein bisschen für mich arbeiten lassen. Aber sonst? Nix. Abgehangen. Hörbuch gehört. Sudokus gelöst. Trägheit pur.
Die einzige Unterbrechung und der einzige Kontakt bestand heute darin, dass mir der allerbeste Nachbar von allen, der sich auch die paar Tage um meine Vögel gekümmert hat, ein Stück Erdbeerkuchen vorbei gebracht hat. Das ist doch ein schöner Willkommens-Gruß!

So. Draußen grummelt und blitzt es, ein Gewitter zieht auf.
Ich denke, ich mache mir jetzt meinen in Stuttgart erbeuteten "Detox"-Tee (der riecht so herrlich!) und setze mich vor die Flimmerkiste. Mal sehen, was so läuft.
Ich darf es auch ruhig angehen lassen, obwohl ich in meinem Nebenjob noch einen Auftrag angenommen habe, den es noch zu bearbeiten gilt. Aber ich habe noch zwei Tage frei und muss erst Mittwoch wieder zur Arbeit. Reichlich Zeit. Heute passiert nix mehr mit mir...

*gähn*

Kommentare:

Träger des Lichts hat gesagt…

Ich war nach einem ausgiebigen Frühstück mit meinen Liebsten bis um drei auf einem großen Spielplatz, habe Eis und Wassermelone gegessen, dann eine halbe Pizza, und jetzt komme ich von einem 6-Km-Lauf heim und wundere mich nicht wirklich über meine miserable Leistung. So macht jeder so seine Erfahrungen an diesem schönen aber gewittrigem Sonntag ;-)

Meise hat gesagt…

Oh, ein neues Profilbild von Ihnen. Ist das die Denkerpose? ;)

Ich genehmige mir jetzt auch mal einen großen Schnitz Wassermelone.
Den 6-km-Lauf spare ich mir dagegen. ^^

Träger des Lichts hat gesagt…

Der Herr auf dem Poster im Hintergrund war die Inspiration ;-)

Meise hat gesagt…

Den ich natürlich nicht gesehen hatte. Das Bild ist aber auch so klein! Müsste ich den Herrn im Hintergrund kennen?

Träger des Lichts hat gesagt…

Kann man kennen. Ich helfe gern:

http://de.wikipedia.org/wiki/Lutz_von_Rosenberg_Lipinsky

;-)

Meise hat gesagt…

Uff. Kenn ich aber nicht.
Aber was nicht ist, kann ja noch werden. ;)

Träger des Lichts hat gesagt…

http://www.youtube.com/results?search_query=lutz+von+rosenberg+lipinsky&aq=0&oq=lutz+von+rosenberg

;-)