Donnerstag, 20. Januar 2011

mein Fazit

Ich habe mal wieder eines der „Dauerlauf“-Bücher von Dan Brown gelesen:
"Das verlorene Symbol".
Nach "Sakrileg" und "Illuminati" ist dies der dritte Band mit dem Symbolologen (jaja, zwei mal „lo“, was mich beim Lesen auch immer wieder stolpern ließ) Robert Langdon.
Wie bei den anderen beiden Büchern bin ich auch dieses mal mit Langdon durch die sich überschlagenden Geschehnisse gehastet und gehetzt, habe einiges über Architektur, Kunst, Wissenschaften, Geschichte und natürlich Symbole erfahren dürfen – um es eigentlich sofort wieder zu vergessen.
Ein Fremdwort ist immerhin hängen geblieben: Apotheose. Ach ja, und die Noetik.
Ich musste dieses Buch – wie Sakrileg und Illuminati auch – kaum, dass ich es begonnen hatte, zügig durchlesen, weil ich einfach mitmusste mit dem Professor, der wieder Dank seines Wissens und seiner Kombinationsgabe die ausgefeiltesten Rätsel zu lösen vermag.
Was mir aber auch hier wieder passiert ist: einmal gelesen, macht das Buch sich für mich uninteressant.
Ich habe "Sakrileg" ein oder zwei Jahre, nachdem ich es erstmals gelesen hatte, erneut aus dem Regal genommen, um noch einmal die spannende Hetzjagd durchzumachen, und habe es bereits nach zwanzig, dreißig Seiten wieder zugeklappt. Ich kann Dan Browns Bücher einfach kein zweites Mal lesen.
Nichtmal das Hörbuch von „Das verlorene Symbol“ mag ich hören. Ich habe es zwar angefangen, habe aber schon bei der zweiten CD Widerwillen entwickelt. Und das, obwohl ich bei anderen Büchern gar wochenlang die CDs rauf und runter hören kann, ohne der Geschichten müde zu werden.
Dan Browns Bücher sind für mich „einmalige“ Kost.
Darum sind sie auch zukünftig für mich nur noch Ausleihware aus der Bibliothek und nicht mehr für mein eigenes Regal bestimmt.
Schade eigentlich.

Kommentare:

Citara hat gesagt…

Skarileg finde ich super und es fesselt mich immer wieder, ob als Buch, Film oder Hörbuch. Illuminati hat für mich immerhin noch ein bisschen Wiedererfahrwert, Das verlorene Symbol schon fast gar nicht mehr. Zu vorhersehbar und zu... platt, irgendwie. Natürlich fand ich es spannend und mitreißend, aber mehr als eine etwaige Filmversion daon werde ich mir davon nicht noch einmal zu Gemüte führen.

Meise hat gesagt…

Ich bin auch nicht wirklich glücklich damit, dass dies Ein-Wege-Bücher für mich sind. Und ich kann auch nicht wirklich erklären, warum dies so ist. :(

Falcon hat gesagt…

Drei Dan Brown-Bücher haben wir zuhause, Diabolus hatte ich mir noch ausgeliehen und dann mit Herrn Brown abgeschlossen - zu ähnlich waren die Handlungen, zu sehr gleichen sich die Typen und dieses "in letzter Sekunde rette ich die Welt"-Geschreibsel ist mir zum Schluß einfach nur noch auf den Keks gegangen - das ist wie das Drehbuch zu einem Jerry-Bruckheimer-Film in Romanform. Kann man lesen, aber es gibt so viele bessere Bücher auf dem Markt, dass Herr Brown an uns wohl nichts mehr verdienen wird.

Meise hat gesagt…

Diabolus habe ich damals als Hörbuch gehabt, super gelesen von Detlef Bierstedt! Aber auch da: ein zweites Mal? Nö.