Donnerstag, 16. September 2010

geschwächelt

Nachdem ich in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch Halsschmerzen bekam und morgens mit Schluckbeschwerden und wundem Rachen aufwachte, habe ich den Mittwoch doch einigermaßen gut mit Halsschmerztabletten und Lutschpastillen über- und durchstanden. Eigentlich ging's mir abends sogar ganz gut. Ich war zwar irgendwie angebrütet aber nicht wirklich "leidend". Auch die Nacht war ganz in Ordnung, nur mäßiges Hin- und Hergewälze und Geröchele.
Heute morgen waren die Halsschmerzen auch verschwunden, dafür meldete sich ein leichter Schnupfen an. Ich triumphierte schon innerlich, dass ich allein mit Lutschen dieser zum Teil sogar lecker schmeckenden Halstabletten und dem Einsatz einer Nasendusche morgens und abends irgendwelche fiesen Erreger kleinkriegen konnte.
Meine Stimme klang heute morgen trotzdem anders als gestern und vor allem anders als sonst.
Und meine Kollegen meinten auch, ich sähe ein wenig besorgniserregend blass aus.
Gut, Blässe muss bei mir nix sagen. Die begleitet mich seit meiner Kindheit schon fast sprichtwörtlich. Nicht umsonst hat mir meine Oma immer "Rotbäckchen" mitgebracht. Schmeckte gar nichtmal unlecker. ;)
Allerdings wurde mir im Laufe des Morgens ein wenig anders. Kopfschmerzen meldeten sich an, noch leicht im Hintergrund, ich fror auf einmal und mir wurde schwindelig.
Auf der Arbeit umher zu taumeln, gehört nicht zu den Dingen, die ich lustig finde, zumal ich dort auch einiges von A nach B schleppen muss.
Ich hab mich also nach Hause verabschiedet.
Mit Schwindel radfahren geht übrigens. Auf- und Absteigen ist aber besser konzentriert zu bewerkstelligen.
Zuhause hab ich mich sofort ins Bett gelegt und bin fast augenblicklich eingeschlafen.
Vier Stunden hab ich fest durchgepennt, trotz offener Vorhänge, reinscheinender Sonne und Straßenlärm, dafür mit drei Decken zugedeckt, gegen das Frösteln.
Im Moment geht's mir eigentlich ganz gut.
Ich verbuch das heute mal als "Schwächeanfall" und werd morgen wohl wieder am Arbeitsplatz parat stehen.

Ein Hoch jedenfalls auf das famose Immunsystem, das ja wohl mächtig gewerkelt hat.
Eigentlich ja immer werkelt - meist eben unbemerkt...

Kommentare:

GZi hat gesagt…

Dann wünsche ich Dir wieterhin gute besserung und dass Dein Immunsystem gute Arbeit geleistet hat. tzrotzdem würde ich nicht übertreiben mit der Arbeit und zumindet das "Schleppen" ein wenig reduzieren, wenn's geht.

Meise hat gesagt…

Danke. Und: wird gemacht! ;)

Georg hat gesagt…

Das ist schon ungewöhnlich. Ich hatte heute selbiges Problem. Mist.

Gute Besserung

Bär-Bellinda hat gesagt…

Lieber mal ein paar Tage den Kopf aufs Kissen anstelle von Kopf-hoch-und-durch.

Ganz liebe Grüße und vor allem gute Besserung

Meise hat gesagt…

@Georg:
Na sowas. Dir aber auch gute Besserung!!

@Bär-Bellinda:
Habe den Kopf nicht hochgehalten. Bin heut noch zuhaus geblieben. Schlafe hauptsächlich. Habe also unwissentlich deinen Rat ziemlich genau befolgt. ;)