Dienstag, 31. August 2010

Blog-Award ahoi

Tja.
Sowas aber auch.
Da hab ich doch glatt nen Award bekommen.
Von der werten Frau Ismiwurszt.
Und zwar weil ich
Zitat Anfang - so tolle Rätsel - Zitat Ende
mache.
*husthust*
Je, nun, dann muss ich mich jetzt aber ranhalten und mir ganz bald wohl wieder was einfallen lassen.

Als Award-Beworfene, ähm, -Beschenkte obliegt es mir, 10 Dinge zu nennen, die ich mag.

Die da sind:
  1. meine Familie. Erst am Wochenende überflutete mich wieder das glühendheiße Gefühl der Liebe zu ihnen. Ich bin viel zu selten bei ihnen, jedem einzelnen. Dabei wohnen die meisten von ihnen wirklich bei mir um die Ecke. Ich Rabenschwester und -tochter.
  2. meine Freunde. Die ich alle verdammt gerne habe und die mir sehr wichtig sind. Schön, dass es euch gibt.
  3. Sonne und Wärme. Dazu muss ich nicht mehr sagen.
  4. meine Wellis. Sie hüpfen mir allerdings auch oft auf den Nerven rum, besonders wenn's im Fernsehen grade spannend zugeht und sie aufgrund aufreizender Musik meinen, jetzt alles an Sangeskunst geben zu müssen. Dafür entschädigen sie mich aber auch oft genug.
  5. Fiiiilme. Ich bin ein Film-Junkie. Echt jetzt.
  6. Bücher.
  7. Hörbücher. Vor allem abends zum Einschlafen.
  8. Massagen. *seufz* (also vor allem massiert werden!)
  9. Bücher. Ach, die hatte ich schon... Egal. Man kann nie genug haben.
  10. Umarmen. Alle, die ich gern hab. Und so oft ich kann und darf. :)
Zu guter letzt soll ich den Blog-Award natürlich auch weiterreichen (das hat schon sehr was von einem "Stöckchen", oder?).
Auch hier 10 mal. Die Reihenfolge hat aber nix zu sagen, ihr Lieben, nur dass ihr's wisst!
Und die Herren brauchen sich nicht zu beschweren, dass die Aufmachung des Awards nicht ihrer Art entspräche: ich lauf auch nicht im schwarzen Kleid und auf Hochhackigen herum. Dafür passen die Vögelchen schon eher zu mir. ;)
  1. Den ersten mag ich mkh geben, der in seinem Blog Wortlandung verdammt oft Wortpunktlandungen zum Besten gibt und mich immer wieder zum Nachdenken anregt. Lieber mkh, auch wenn du ihn nicht weiterreichst, verdient hast du ihn allemale. Danke, dass du schreibst.
  2. Der nächste geht an Herrn Grob mit Tod eines zu Mittag Speisenden - oder kurz "totzumittag". Mit seinen aberwitzigen Geschichten hat er mich schon oft zum Lachen gebracht - und nicht zuletzt auch die Kommentierenden dort. Er macht anscheinend zwar gerade ein Päuschen, aber es gibt dort reichlich zu lesen!
  3. Die einzig wahre Lily mit ihrer Seite Bloggorrhoe. Ich bewundere sie einfach. Auch wenn ich viel zu selten kommentiere...
  4. Der Herr Scheibster von scheibster.de. Der bekennende Raketenwissenschaftler dichtet, was das Zeug hält. Übrigens - Herr Scheibster - da steht noch was aus!! Jawohl.
  5. Der nächste geht an Phil mit seinem Murmeltiertag. Für seine Kopfgeschosse, Fotos und auch für seine Berichte aus dem Aquarianerleben.
  6. Für ihre farbenfrohen Bilder und die erfolgreiche Verkupplung zweier einsamer Seelchen geht ein Award an Bär-Bellinda mit ihrer Erholungskautsch.
  7. Ein Award geht an die Jungs - Falcon und Womble - von Die wollen doch nur spielen. Auch jemand wie ich, die nicht gar so viele PC- und Playstation-Spiele ihr Eigen nennt, liest gerne mal Spielberichte und lustig geschriebene Bewertungen.
  8. Den nächsten möchte ich Merlix mit seinen Herzdamengeschichten reichen. Einfach klasse die Berichte von der Elternfront.
  9. Ein Award geht an Jay Nightwind mit Nachtwind. Du wirst bestimmt all das erreichen, was du dir vornimmst. ^-^
  10. Und last but not least geht ein Award an Frau Vau von Frau Vivaldi erzählt. Ich leide immer mit, wenn sie von einsamen Abenden erzählt und freue mich mit ihr, wenn ihre Abende alles andere als einsam sind.
So, ihr Lieben.
Ihr könnt mit euren Awards nu machen, was ihr wollt. Ich bin aus dem Schneider. Hö-hö.

Wir lesen uns. Bis denne,

eure Meise

zwischendurch



Montag, 23. August 2010

Sonntag, 22. August 2010

Bedürftig

Mir fehlt was.
Mir fehlt ein Jemand.
Ein Jemand, den ich nicht kenne oder von dem ich nicht weiß, dass er es ist.
Aber er fehlt mir.
Denn da ist ein Loch, ein Manko, ein Defizit - ein Bedürfnis.
Ich brauche jemanden, in dessen Armen ich liegen kann, den ich einatmen und spüren kann. Ich brauche Nähe.
Ich spüre diesen Mangel immer mehr, oft schon schmerzhaft bäumt sich der Wunsch nach jemandem in mir auf. Nach Mr. Unbekannt.

Sonntag, 15. August 2010

Film-Quiz (zum Zweiten)

Die Bilder sind mal wieder nicht unbedingt von guter Qualität, aber ich hoffe, ihr erkennt genug, um die 15 Filme erraten zu können. Viel Spaß! ;)


Samstag, 14. August 2010

Aufreger

Da geht man mal an einem Samstag etwas früher als sonst samstags ins Bett, um sich von einem säuselnden Hörbuch langsam in den Schlaf quasseln zu lassen, da klingelt doch glatt das Handy.
Schnell ist man hellwach und erwartet ja zwangsläufig, dass es etwas oder jemand Wichtiges ist und hofft, dass nix Schlimmes passiert ist. Und wer ist dran?
"Hallo? Meise*?" kommt es mir aus dem Handy entgegen. Eine mir unbekannte Stimme.
Ich melde mich am Telefon ja nie mit Namen, deshalb war ich erstmal ratlos, zumal ich zwei Sekunden vorher schon fast in Morpheus' Arme gesunken wäre. "Wer ist denn da?" frage ich also.
"Markus."
Ich kenne nur einen Markus und der hat ne ganz andere Stimme. Und außerdem wäre er gleich mit der Sprache herausgerückt, was er will und ließe sich nicht lange bitten, wie dieser Anrufer, der hier erstmal nix mehr sagt.
"Ich kenne dich nicht." sage ich also wahrheitsgemäß und hoffe auf Auflösung, sollte mir doch ein Markus durchs Hirnsieb gefallen sein.
Statt dessen lautet seine nächste Frage aber: "Kannst du was für mich tun?"
Ich bin von Natur aus hilfsbereit, werde jetzt aber lauter und sage noch einmal: "Ich kenne dich nicht! Wer bist du?"
"Markus. Du musst was für mich tun."
Jeder, der dies bis hier gelesen hat, wird sich denken: "Mein Gott, warum hast du nicht einfach aufgelegt?" Yeah. Das denke ich jetzt natürlich auch. Was hielt mich hier noch am Hörer? Keine Ahnung. Dusseligkeit vielleicht, vielleicht Höflichkeit, die ein abruptes Auflegen nicht im Programm hat?
In meiner Verwirrtheitsschleife gefangen sage ich ein drittes Mal "Ich kenne dich nicht."
"Meise?"
"Ja!" bestätige ich noch etwas ärgerlicher. Dumm das. Man sollte bei solch merkwürdigen Anrufen besser bei Verstand sein.
"Ich wohne bei dir in der Nähe."
"Ich kenn dich aber trotzdem nicht."
"Meise? Er klingt ein bisschen triumphierend. "Du wohnst doch Meisenweg 9?!" was eine gewisse Empörung in mir aufkommen lässt, denn endlich endlich raffe ich, was für ein Zeitgenosse da in der Leitung sitzt und offensichtlich im Telefonbuch geblättert hat - er hat nämlich eine sehr alte Adresse genannt, die die Post allerdings nach wie vor in ihrem Nachschlagewerk abdruckt.
"Nein." sage ich kalt. Und: "Leg auf!" um dann meinem eigenen Rat zu folgen und selbst aufzulegen.

Verdammt.
Ich hasse solche Anrufe. Man bleibt mit einem vagen Gefühl von Bedrohung und Unsicherheit zurück und wach ist man dann allemale.

Und zu guter Letzt könnt ich mir in den Hintern beißen für meine Dusseligkeit, meinem Netzbetreiber damals erlaubt zu haben, meine Daten fürs Telefonverzeichnis freizugeben, bzw. zu bequem war, es nie geändert zu haben.


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*hier wurde tatsächlich mein richtiger Vorname genannt und nicht mein Blogger-Alter-Ego

gestreunt

Dies war ein Streunertag. Ich war viel mit dem Rad unterwegs, habe in der Sonne herumgelegen, ein wenig die (vielleicht letzte) Hitze aufgenommen, sie in mich eingesogen, und habe die Gedanken ziehen lassen. Ich habe seit langer Zeit mal wieder den Friedhof besucht, das Grab meines Vaters, habe viele Löwenzähne gezogen und tatsächlich ein bisschen mit ihm* gesprochen. Ich habe dort einem Hasen zugesehen, mich gefreut, dass er nicht gleich geflüchtet ist, zwei andere aber aus Versehen aufgescheucht sowie ein Eichhörnchen und eine Maus und mich von einer aufdringlichen Wespe selbst verscheuchen lassen. Nun lasse ich mich noch ein bisschen von meinen Wellis zuquatschen und den Tag auf dem Sofa ausklingen...

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*mit meinem Vater, nicht "dem Löwen"

gelegen



Donnerstag, 12. August 2010

Musssik




Meine Wellis nutzen ja jede Gelegenheit, um "Krach" zu machen.
Besonders Filmlärm sowie -musik verleiten vor allem Luzifer zu lautstarkem "Quatschen".
Scharlodde, als Weibchen, ist da etwas zurückhaltender und verwendet ihre Energie lieber dazu, irgendwas zu zerknabbern, zerrupfen oder kurz und klein zu hacken.
Bei Eisbrechers "Vergissmeinnicht" allerdings - so konnte ich feststellen - kommt sie voll auf Touren.*



*das obige Bild zeigt die beiden beim Schnäbeln, nicht beim Musizieren... ;)

Erkenntnis des Tages

Manchmal braucht es schon eine Schwimmbrille, wenn man bei Regen richtig gucken können will.

Dienstag, 10. August 2010

im Morgentran

Hab heut verschlafen. Bin schon fast ne halbe Stunde überfällig, weil ich trotzdem herumgetrödelt habe und sitz immer noch zuhause und will nicht los. Bin müde. Und hab einfach keine Lust.
Meine Wellis machen schon Lärm (vielmehr zwitschert Luzifer und Scharlodde scheucht ihn auf dem Ast immer wieder weg) und ein paar Sonnenstrahlen fallen durchs Fenster und versprechen mir, dass ich auf dem Hinweg immerhin nicht nass zu werden drohe.
Nunja.
Dann muss ich jetzt langsam mal los.
Denn was ich morgens später komme, muss ich nachmittags wieder dranhängen.

Freitag, 6. August 2010

Sonntag, 1. August 2010

Raus

"Ich bin des Alleinseins müde"
Diese Passage aus einem Gröni-Lied (dort ein wenig in anderem Kontext) trifft es so ziemlich, was mich in letzter Zeit beutelt, den anderen Kram jetzt mal beiseite gelassen.
Es gab Zeiten, da hab ich mich mit meinem Alleinsein gut auseinander setzen und es für mich teilweise sogar als Werkzeug nutzen können, um mich gewissen schöpferischen Hobbies richtig zu widmen (was zur Zeit gar nicht klappt). Und Freunde gab's ja immer, so dass ich da auch herauskam und nicht zur kompletten Eigenbrötlerin mutierte.
Im Moment kranke ich allerdings am Alleinsein.
Da bringen mir auch meine zwei Wellis nichts.
Ich weiß, dass nur Gesellschaft und Rausgehen hilft.
Gesellschaft such ich tatsächlich, strapaziere allerdings ein wenig denjenigen, der mir grad am liebsten ist.
Bleibt nur noch Rausgehen.
Was ich gleich mal tun werde.
Die Sonne scheint, mein Rad wird mich schon irgendwohin bringen...