Mittwoch, 28. April 2010

zum frostigen Morgen

die Erinnerung an das wohligwarme Wochenende

Samstag, 24. April 2010

Wochenende

Schön, dass zum Wochenende der Frühling beschlossen hat, sein Gesicht zu wahren!
Nachdem ich mir diese Woche morgens radfahrend immer kräftig den A.... abgefroren habe, konnte ich heute mal richtig die Sonne genießen.
Im Garten.
Im Liegestuhl, zurückgelehnt, Sonnenbrille auf der Nase, Buch in der Hand, Musik (mittels mp3-Player) im Ohr.
Toll!
Und ich konnte auch meinen Verdacht bestätigt sehen, dass im Nistkasten auf meinem Wohnzimmerfensterbrett ein Kohlmeisenpärchen brütet.

Ich spiele mit dem Gedanken, morgen das hiesige Tierzentrum aufzusuchen, um zu schauen, ob sich evtl. eine neue Gefährtin für meinen Welliwitwer finden lässt...

Dienstag, 20. April 2010

Die Queen













Sie ist nicht mehr.
Und ich habe es nie geschafft, sie zusammen mit Luzifer, dem Dauerkrauler und Federzupfer, beim innigen Schmusen zu knipsen.
Für mich bleibt sie immer die Queen.

Auf dem Trockenen

Nachdem ich wochen-, ach was, monatelang nach einem ordentlichen Badeanzug gesucht hatte*, gaben mir meine Schwimmbrillen Anlass zum Ärgern. Die erste zauberte herzallerliebst Dauernebel**, die zweite wollte nicht mehr stramm am Kopf sitzen, ständig gaben die Bänder nach und flutschten aus den Halterungen. Sehr ärgerlich. Und? Klar, da musste Ersatz ran. Und die Neue überzeugte im Trockenversuch, sie saß sehr bequem und versprach tolle Sicht.
Jep. Die Sicht war toll. Allerdings hat meine Nase mir da ein Schnippchen geschlagen. Nach einiger Zeit tat mir knapp unter der Nasenwurzel der knöcherne Höcker auf der Nase weh (ne Stupsnase hab ich nämlich nicht!). Und schon war mir meine Freude über diesen Fund wieder verleidet. Grrrr.

Allerdings muss ich im Moment sowieso pausieren, denn "schab Schulter". Und Hüfte. Lahme auf dem linken Bein. Könnte evtl. noch eine Nachwehe meiner winterlichen Stürze sein.
Heute war ich zur Ärztin, übermorgen geht's zum Röntgen, dann sehen wir weiter. Doch Bahnenziehen ist zurzeit tabu.

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*Und der jetzige ist irgendwie immer noch nicht das Gelbe vom Ei... Menno. Ich bin aber auch ein schwieriger Fall. :(
**Auch Reinspucken hilft nicht, ehrlich! Vielleicht hab ich ja auch die
falsche Spucke.

Donnerstag, 15. April 2010

Die Beste

Heute vor einem Jahr bin ich ins Krankenhaus gegangen. Mit einer Sch...angst, weil ich nicht wusste, wie das alles ausgehen würde.
Dort habe ich, an ebenjenem Tage, die beste aller Krankenzimmerweggefährten kennengelernt. Sie kam am gleichen Tag an, wir bekamen zusammen ein nettes kleines Zweibettzimmer, wurden am gleichen Tag, dem Tag darauf, operiert. Sie machte mit mir all die kleinen fiesen Dinge durch, die man als Frischoperierte so durchzumachen hat.
Ich weiß es heute, und ahnte es schon gleich zu Anfang:
eine bessere Leidensgefährtin hätte ich nicht haben können.
Und was haben wir gelitten, wenn wir uns den frisch operierten Bauch vor Lachen festhalten mussten!
Es war toll mit ihr!

Einmal haben wir uns nochmal danach getroffen. Und ich versprach, bald käme ich sie wieder besuchen. Jetzt ist ein Jahr rum. *räusper*

Morgen ruf ich sie an!

Mittwoch, 14. April 2010

geträumt

Kopfschütteln heute morgen.
Nach dem Erwachen musste ich mich doch mal wieder wundern, wass mir des Nachts meine Träume so präsentieren. Das geht echt auf keine Kuhhaut. Merkwürdig, unwahrscheinlich, phantastisch, unmöglich. Da schüttele ich gleich wieder den Kopf. Sowas kann man gar nicht erzählen.

Was aber als normalste Facette hängenblieb, war, dass ich nach der Arbeit mal eben in den Zug gestiegen bin, um in London einzukaufen (dabei gehe ich gar nicht gerne shoppen!), mich umzusehen, neue Dinge zu entdecken, mich Englisch radebrechend zu verständigen, woanders richtig fremd zu sein (wobei dieses Gefühl mir ja nicht fremd ist). Der Trip nach London war im Traum in der Tat ein schnelles Nachmittagserlebnis, abends war ich schon wieder daheim.

Für mich ein Zeichen, dass Rauskommen, Neues sehen, mich wieder lockt. Muss ja nicht für lange sein. ;)

Ach, London... Da würde ich tatsächlich gerne mal wieder hin.

Freitag, 9. April 2010

Es werde Licht

So war mir gestern abend, als ich die Jalousie wieder hochzog.
Und nun bleibt sie bis auf Weiteres oben.
Denn: den Rat von Frau Vau und somit auch die Vernunft achtend, hab ich nur das erste Übel beseitigt, die Dunkel- und Abgeschottetheit (gibt's das Wort überhaupt?), um nun in Ruhe darauf warten zu können, dass irgendwann ein Handwerker die Strippen neu macht. Die Strippen, die die Jalousie halten, sind nämlich komplett alle morsch!
Ich habe keine Spinnen in dem Jalousienkasten dabei entdeckt, ein paar alte Spinnweben zwar, aber nix aktuell Krabbelndes. Trotzdem war mir ein bisschen wie der kreischenden Schauspielerin bei Indiana Jones (zweiter Teil?), als sie in das dunkle, vor Insekten wimmelnde Loch greifen soll, um einen Hebel zu betätigen. Brrrr...
Völliger Quatsch natürlich, da war nix! Straßenstaub. Dreck en masse.
Das Band habe ich, die Rissstelle säuberlich mit der Schere abgeschnitten, mit ordentlichem Zwirn wieder zusammengenäht. Aber da das komplette Band morsch ist, wage ich nicht, irgendwas daran nochmal zu bewegen, nachdem der ganze Kladderadatsch endlich oben ist.
Das war ne Fummelei, ich sag es euch!

Donnerstag, 8. April 2010

Verdunkelung

Was weckt einen des Morgens so richtig auf?
Wenn man die Jalousie hoch zieht und diese, gerade am Zenit angekommen, wieder herunterkracht.
Von selbst.
Band gerissen.

Ist schon vorgestern passiert. Seitdem liegt mein Schalfzimmer im Dunkeln.
Und seit vorgestern überlege ich, ob ich meinen Vermieter bemühen soll oder es erstmal selbst versuchen soll... So'n Band müsste es ja im Baumarkt geben, Schrauben am Jalousiekasten habe ich ausmachen können und auch am (in der Wand versteckten) Bandaufroller.
Auf jeden Fall liegt jetzt das Gardinenabhängen vor mir (was natürlich dazu führt, dass ich diese auch waschen werde - wenn man sie schonmal in der Hand hat...) und wahrscheinlich eine Menge Dreck, wenn ich die Verdeckung des Jalousiekastens entferne.
Ich hoffe - SEHR - dass es sich keine Spinnen im Kasten häuslich eingerichtet haben.
Uaaaaah!
Mein Alptraum: Kasten aufschrauben - fluchtartiges Gekrabbel in meine Wohnung hinein.
*grusel*

Hätte das nicht passieren können, als es noch fies kalt draußen war und alle Krabbelviecher erstarrt waren?

*seufz*

Ich denke, ich schraube dann heute mal und verschaffe mir einen Überblick, ob ich da wirklich selbst was machen kann, bevor ich so ein Jalousieband kaufe... ... bewaffnet mit der langen Staubsaugerdüse, falls da wirklich was hereinkrabbeln sollte... brrrr

Montag, 5. April 2010

Eindrücke (2)

Eindrücke

  • eine Brücke, die dann schon vibriert und seekrank machen könnte, wenn allein zwei Fußgänger darüber schlendern
  • zwitschernde Vögel
  • ein Minigolfplatz am Morgen, voller Spieler
  • überall flanierende Menschen
  • Sonnenbrillen
  • Kanus auf dem Rhein
  • Jogger in kurzer Hose u. T-Shirt
  • Sonne im Rücken - Wohlbehagen