Mittwoch, 30. Dezember 2009

Euch allen...

einen guten Übergang ins Jahr 2010!
Feiert schön und lasst es krachen. ;)
Wir lesen uns wieder
im neuen Jahr.

Montag, 28. Dezember 2009

Zum Ende

Zum Ende des Jahres lässt man ja für gewöhnlich das Vergangene Revue passieren.
Ich tu mich damit mal wieder schwer.

Es gab einige bemerkenswert schockierende Dinge in diesem Jahr.
Und einige bemerkenswert schöne.
Dies wurde zu einer merkwürdigen Mixtur für mich, mit ganz anderen Höhen und Tiefen als die letzten Jahre davor. Sie haben neue Fragen in mir aufgeworfen, mich vielleicht ein wenig deutlicher die Fragilität des Lebens(ablaufs) bemerken lassen.

Es gab im vergangenen Jahr angsterfüllte, ja panische Phasen.
Es gab Euphorie und pure Freude.
Es gab Traurigkeit, erstickende Befürchtungen, wortlos machende Ängste.
Es gab Lachen, Umarmungen und gemeinsames Feiern.
Es gab Streit und Missverständnisse.
Es gab Versöhnungen und Aussprachen.
Es gab neue Menschen kennenzulernen und andere besser kennenzulernen.
Es gab Menschen aus "alten" Tagen, die sich wieder ins Gedächtnis riefen.
Es gab Sonne, Regen, Wind, Schnee und Eis.
Es gab schöne Nachrichten.
Es gab Freiheit und es gab Verpflichtetsein.
Es gab Annäherung und es gab Loslassen.
Es gab Freunde.
Es gab Familie.

Nun. Dann wollen wir mal sehen, was uns 2010 gibt. Ich bin bereit.

Donnerstag, 24. Dezember 2009

Euch allen...

ein schönes Weihnachtsfest!

Dienstag, 22. Dezember 2009

Matsch, Matsch, Matsch

Also, das war heute morgen echt furchtbar!!!
Gestern bin ich ja schon zu Fuß zur Arbeit gestapft, weil mit dem Rad kein Durchkommen gewesen wäre. Mein Rad hatte ich in den Keller gestellt, aus Angst, es irgendwann unter einem Schneeberg hervorgraben zu müssen.
Vielleicht hätte ich mal die Wettervorhersage schauen sollen, dann wäre ich heute morgen vielleicht gleich liegen geblieben.
Bäh! Geregnet hat es. Und zwar nicht zu knapp.
Dummerweise hat dieser Regen die noch liegenden aufgetürmten Schneemassen matschig werden lassen, aber sowas von! Und da musste ich durch.
Und zu Fuß dauert das. Meine Herren!
Mit triefender Hose, klatschnass bis zu den Waden, kam ich dann endlich beim Arbeitsplatz an.
Natürlich nicht ohne mich kurz vor dem Ziel, auf matschignassem Kopfsteinpflaster ausrutschend, nochmal auf die Nase gelegt zu haben. O.k. - nicht auf die Nase, aber ordentlich auf den Hintern! Und meinen Schirm habe ich dabei auch noch verbogen.
So. Feddich!
Morgen wird wieder mit dem Rad gefahren!
(Was ja jetzt auch wieder geht, die Straßen sind ja wieder frei. HA!)

Sonntag, 20. Dezember 2009

3dimensional

Äußerst kurzfristig - eine dreiviertel Stunde vor Beginn - hatte ich mich heute dazu entschieden, das nahebei liegende Kino aufzusuchen, um mir vor Weihnachten noch den Film Avatar in der 3D-Variante anzusehen.


Zunächst musste ich mich in aller Eile durch die Schneewehen da draußen kämpfen (mit dem Rad, was nur auf kurzen Strecken halbwegs möglich war - morgen muss ich wohl zu Fuß zur Arbeit, bäh), um noch eine Karte zu ergattern.
Dann hieß es, lange an der Versorgungstheke anstehen, um mir etwas Flüssiges zu erkaufen.
Dabei schnappte ich Wortfetzen anderer Besucher dieses Films auf, die einen Bon, den auch ich beim Kauf der Karte erhalten hatte, herumwedelten und vermuteten, dass man dafür dann wohl die 3D-Brille bekäme. Hektisch suchte ich nach meinem Zettelchen. Wo hatte ich ihn nur hingetan? Huch! Hatte ich eben nicht noch einen zerknüllten Zettel aus meiner Jackentasche in den Mülleimer geworfen? Richtig. Das war er! Zurück zum Mülleimer und wieder herausgefischt, ohne irgendwas anderes zu berühren... Uäh!
Und, was soll ich euch sagen? Den Zettel hätte ich gar nicht gebraucht! Der Besucherpulk und damit auch ich bekam auch so beim Hineinschleusen in den Kinosaal je eine große, rote, klobige Brille ausgehändigt. Schwierig, eine Schachtel Nachos mit Käse, zwei offene Flaschen (ohne Kronenkorken), eine Kinokarte, einen mächtig zerknülltem Brillenbon und dann auch noch die Brille so zu transportieren, dass nichts verschütt ging. Vom Ausziehen der Jacke beim mir bestimmten Kinosessel mal ganz zu schweigen!
Aber der Film war super!
Es hat sich gelohnt.
Auch wenn ich den Preis mal ganz schön unverschämt fand. 10 Euronen für den Film und nochmal 1,50 für das "Brillenhandling", wie's auf meinem zerknüllten Bon vermerkt war.
Das Brillenhandling war dann wohl die "Miete" für die Brille und kein "Pfand", den man bei der Rückgabe vielleicht zurück erhalten hätte. (Bei Beschädigung oder Verlust der Brille hätte man übrigens 35 Euronen berappen müssen.)
3D ist schon toll!
Allerdings kein ungetrübtes Vergnügen für mich als Brillenträger:
Es ist nicht besonders dolle, eine zweite Brille vor die erste zu setzen, das macht das Sehen nicht unbedingt schärfer. Die dicke, unförmige Brille, die ich (und die anderen Besucher) erhalten habe, war außerdem mächtig schwer und drückte mir ganz empfindlich und irgendwann auch schmerzhaft auf meinen Nasenknochen. Und von dem irgendwie unscharfen Sehen bekam ich schon bald Kopfschmerzen, die sich mit Dauer des Films noch auswuchsen.

Auf jeden Fall aber wird dieser Film ein Anwärter auf meiner Möcht-ich-haben-DVD-Liste.
In 2D.

Freitag, 18. Dezember 2009

Mööööd.

Bin total feddich!
Es war mächtig erschöpfend, zu versuchen, "besser" zu schwimmen.
Irgendwie bin ich dadurch nur durchs Wasser geeiert.

Fühle mich, als sei's schon Bettgehzeit...

Vorsatz

Ich gehe heute schwimmen.
Leider wieder alleine, denn mein Schwimmgefährte ist seit einiger Zeit erkältet.
Was aber jetzt - für mich! - außergewöhnlich ist:
ich gehe schon wieder schwimmen, denn ich war erst am Mittwoch.
Anderthalb Stunden.
Und habe mich hinterher prächtig gefühlt!
Das will ich heute auch haben. Darum nehme ich meine Schwimmsachen gleich mit zur Arbeit und mache mich direkt danach auf in den anderen Stadtteil, wo das Becken - hoffentlich schön leer! - auf mich wartet.

Was sagt denn Karl-Erwin* dazu?

Hmja. Nix. Komisch. Seeeehr komisch.
Er zuckt mit den Schultern, als wüsste er nicht, wie er auf meine sportlichen Anwandlungen reagieren sollte.
Ich habe gestern sogar nach Tipps für's Kraulen geguckelt, will meinen Stil bessern...


*(mein Schweinehund)

Donnerstag, 17. Dezember 2009

Es war einmal...

Es begab sich zu der Zeit, da Weihnachten allmählich näher rückte, der Frost seine eisigen, klammen Finger in die Schuhe und Füße der Glühwein trinkenden Weihnachtsmarktbesucher kriechen ließ, dass eine kleine Meise Besuch von einem guten Freunde bekam*.
Da wurde gekocht, gespeist, getrunken und DVD geguckt.
Und wie's so ist, nach Speis' und Trank, sucht der Gast auch irgendwann einmal das stille Örtchen auf.
Doch was musste die kleine Meise vernehmen? Ach und Weh schallte aus dem kleinen Räumchen.
Sie war sehr besorgt, scheute sich aber, gleich zu Hilfe zu eilen, erfuhr aber zum Glücke sehr bald, welch schreckliches Geschehnis dem Freund widerfahren war:
Nichts Böses ahnend hatte dieser sich der runden Sitzfläche anvertraut und war dafür grauslig bestraft worden, als diese, just in entspannter Situation, niederträchtig unter ihm nachgab und ihn schier zu Tode erschreckte. Und gar peinlich ist dies Geschehen doch, muss man der Gastgeberin davon auch noch kundtun.
Diese war aber gar nicht erschreckt, nur erleichtert, dass nichts Ärgeres geschehen, zumal letztendlich sie selbst die Schuld dazu trug, denn zu ihrem normalen Tun gehörte es, dann und wann auf die sanitäre Sitzgelegenheit zu steigen, um das kleine Fenster des Räumchens zu erreichen. Und so war sie gar froh, dass sie selbst dieses kleine Unglück nicht ereilt hatte, und da sie ohnehin im nahegelegenen Handwerkermarkt hin und wieder zu den ovalen sanitären Sitzgelegenheiten geschielt hatte, sich aber nie ernsthaft mit einer direkten Auswahl auseinandergesetzt hatte, bot sich ihr hier nun der allentscheidende Anreiz.

Und nun hat die kleine Meise - nach ein klein wenig Schraubarbeit** - etwas Neues in ihrem kleinen Räumchen, an dem sie sich erfreuen kann und lebt nun glücklich bis...
... nunja... wir werden sehen. ;)


*die Jahrezeit hat natürlich überhaupt keine Bewandtnis
**ganz schön popelig diese Schrauben an der "Neuen" - da werd ich mich aber jetzt nun nicht mehr draufstellen!

Ich übertreib im Geschilderten natürlich maßlos!!!
Ähem. Und sorry, lieber M., dass du für ein Posting herhalten musst. ;);)
Du darfst es mir bei Gelegenheit heimzahlen!

Dienstag, 15. Dezember 2009

Glück - Pech - Schwein gehabt

Ich konnte gestern einen gebrauchten Flachbildschirm meinem Arbeitgebern abkaufen - für lockere 35 Ocken. Glück gehabt, denn es gab noch reichlich andere Interessenten dafür.

Beim Abtransport mittels einer Klappkiste - abgedeckt mit einer nur unzureichend großen Luftblasenfolie und einer Fleecejacke -, die ich auf dem Gepäckträger meines Fahrrads mit einem Spanngummi festgezurrt hatte, fiel mir Sämtliches beim allerersten Hindernis, das ich umfahren wollte (zwei auf den Bus wartende tratschende Frauen, die ihre Einkaufstrollis großzügig über den zur Verfügung stehenden Raum verteilt hatten), mal eben in hohem Bogen herunter. Nachdem ich endlich - und innerlich fluchend und weinend, dass ich so ein Rindvieh bin, das nie andere um eine Abholung per Pkw fragen mag - das Meiste des Kladderadatschs aufgehoben hatte, fragte doch eine der Frauen, ob man mir helfen könne.
"Mir ist nicht mehr zu helfen." dachte ich so bei mir. "Und der Bildschirm ist jetzt eh im Eimer!"
Wütend darüber, dass ich immer alles selber machen will, darüber, dass ich (zunächst) zu faul war und unbedingt fahren musste, darüber, dass tratschende Frauen immer im Weg herumstehen müssen und darüber, dass mich mein Gepäckträgerspanngummi so mies im Stich gelassen hat, trollte ich mich also nun doch zu Fuß nach Hause - schiebend.

Zuhause angekommen stellte ich den neuen Bildschirm erstmal zum Akklimatisieren ins Schlafzimmer. Und traute mich bis vorhin nicht, ihn anzupacken...
Er hat immerhin ne Scharte oben am Gehäuse!
Und wer vom Rad fällt, holt sich meist was!
...

Er funktioniert aber noch! HA!
Schwein gehabt!

Zumindest funktioniert er partiell.
Denn egal, wie sehr ich im Bildschirmmenü herumfuhrwerke und herumstelle, ein Bereich bleibt immer etwas unscharf, da hilft auch kein Augenreiben.
Aber das liegt wahrscheinlich nicht am Salto mortale des Monitors sondern ist meiner Ungeduld und fehlendem Wissen geschuldet.

Jetzt muss ich nur noch gucken, wie und wo ich den alten Röhrenschirm loswerde.
Und im Keller steht auch noch einer der platzraubenden Sorte... Hmpft.

Samstag, 12. Dezember 2009

Wiedersehensglück

Mir war überhaupt nicht gewahr, dass ich ihn vermisst habe.
Heute aber, auf dem Markt, da habe ich ihn wiedergesehen.
Ich wusste gleich, ohne ihn würde ich nicht nach Hause gehen.
Und eines ist sicher: ich werde ihn genüsslich vernaschen!

Freitag, 11. Dezember 2009

Status (aktualisiert)

... und trotzdem noch arbeitsunlustig!

Ach, was sage ich - verschärft arbeitsunlustig!

Gestern hätte ich aber auch wieder jemandem sowas von vors Schienbein treten können!!!
Und damit wäre er noch gut weggekommen!!! Jawohl!

Und sonst?
Bin ich etwas knapp an Blogger-Zeit.
Vor allem das Lesen anderer Blogs fällt zurzeit flach.

Wird nachgeholt(-gelesen). ;)

Es grüßt euch,
die Meise


(die sich jetzt sputen muss! Verdammt, schon wieder so spät!)

Donnerstag, 10. Dezember 2009

Status

Nachdem ich gestern einen freien Tag hatte, bin ich heute aber sowas von unmotiviert mich Richtung Arbeitsplatz aufzumachen...

Sonntag, 6. Dezember 2009

Alles ein Brei

Warum verteilen heute am Nikolaustag eigentlich Weihnachtsmänner Süßes an Kinder??
Weiß eigentlich niemand mehr, dass der Nikolaus mit Bischofsmütze (Mitra), Bischofsmantel und Krumm- bzw. Bischofsstab ausgestattet ist und eben nicht der Co*ca-Co*la-Weihnachtsmann ist?
Aaargh.

Samstag, 5. Dezember 2009

Weisheit(en) des Tages

Wenn man mit dem Rad auf einer Steigung plötzlich leichter voran kommt als eben noch auf gerader Strecke, hat in der Regel der Wind seine Finger im Spiel.

Manchmal kommt der Regen auch von unten!

.

Donnerstag, 3. Dezember 2009

Stolperstein

Ich hatte letzte Nacht einen Traum.
Und er war wunderbar und schrecklich.
In unrealistischem Geschehen und unrealistischer Umgebung, die ganz klar den Traum erkennen ließen, ereignete sich etwas, das Gefühle in mir hochbrodeln ließ.
Die mir gefielen und sich sehr echt anfühlten - irgendwie sehr echt waren.

Wie bitter, den Traum als Traum zu erkennen.
Wie gemein doch die eigene Vorstellungskraft arbeiten kann.
Wie verlockend Vorgekaukeltes doch sein kann.

Ein selbstgewebtes Spinnennetz, in dem ich mich verfangen würde, so erschien es mir beim Erwachen - und noch danach.

Lange danach.

Fast den ganzen Tag habe ich dieses starke Gefühl hin- und hergeschoben, beguckt, nachgefühlt.
-Und: Ja. Fühlen darf ich das.-

Aber die Erkenntnis ist doch die:
ein Traum ist ein Traum und damit der Ausdruck dessen, was ich wünsche, erhoffe, liebe, fürchte, verabscheue, bearbeite, verarbeite.
Nicht mehr.
Nicht weniger.

Und so kann ich wieder friedlich mit mir sein, mir meinen Ausrutscher verzeihen, meinen kleinen Stolperstein...

Dienstag, 1. Dezember 2009

Ich habe

  • gestern zwei neugekaufte Kalender bei meiner Freundin liegen lassen. Eines Tages vergess ich noch meinen Kopf...
  • meinen platten Hinterreifen, bzw. dessen Schlauch geflickt. Sellebst! Und nur 30 Minuten dazu benötigt. Ich dachte, ich würde länger daran herumfuhrwerken.
  • meiner Familie eröffnet, dass ich an Heilig Abend woanders sein werde.
  • nach einer Begeisterungsmail an Andreas Eschbach eine nette Antwort von ihm erhalten. Das freut ungemein. :)
  • Lust, schwimmen zu gehen. Mein Schweinehund (Karl-Erwin) schweigt dazu momentan. Vielleicht schmollt er noch.
  • jetzt Durst. Ich bin dann mal... ;)