Dienstag, 22. September 2009

Maßhalten

Da bin ich kein Meister drin. Wahrlich nicht.
Heute habe ich wieder eine Lektion gelernt. Eine nötige.
Maßhalten ist überall wichtig, in allen Bereichen des Lebens.
Immer wenn man irgendwo über die Stränge schlägt, kommt etwas aus dem Gleichgewicht, ist irgendwo was nicht richtig.
In diesem Falle habe ich im Umgang mit jemandem nicht maßgehalten.
Und dies ist keine aus mir geborene Selbsterkenntnis, nein, das hat mir gesagt werden müssen.
*seufz*
Nunja. Maßhalten muss ich eben weiter üben.
In allen Bereichen des Lebens...

Kommentare:

mkh hat gesagt…

Da jeder Mensch sein eigenes Maß hat, braucht man wohl klare Rückmeldungen, um das Maß eines anderen Menschen angemessen zu respektieren.

Lily hat gesagt…

Bist du dir sicher, dass du tatsächlich dein Maß überschritten hast, und nicht das der anderen Person?
Das Maß dieser Person zu halten, kann bedeuten, deine eigenen Grenzen im Zusammenhang mit anderen zu eng zu stecken. Nicht mit dieser Person, aber grundsätzlich schon. Vielleicht mögen andere Menschen dich lieber näher haben.

Meise hat gesagt…

@mkh & Lily:
Ich habe die Rückmeldungen wohl übersehen oder missverstanden. Oder vielleicht sogar ignoriert? Oder genau das Gegenteil herausgedeutet? Ich bin mir nicht sicher.
Jedenfalls habe ich gestern eine klare Ansage (die erst nach langem Nachdenken dieser Person formuliert wurde) erhalten, die mich nachdenken lässt.

Ich habe das Maß dieser einen Person überschritten.
Wenn ich die Rollen aber mal bewusst vertausche, merke ich, dass ich übertrieben habe. Da hätte auch ich mich (an deren Stelle) in meiner Haut nicht mehr wohl gefühlt. "Viel hilft viel" ist selten das richtige Motto.

Ich find's echt lieb von euch, dass ihr mich hier aus meiner Zerknirschtheit herausholen wollt. :) Ein dickes Danke.

...

Maßhalten heißt für mich nicht, völlig selbstkontrolliert durch die Welt zu gehen. Kann ich sowieso nicht. ;) Und es heißt auch nicht, sich völlig zurückzunehmen, denn das wäre wieder ein Schritt ins andere Extrem und eben kein Maßhalten.
Das Gleichgewicht finden, das möcht ich aber schon. Mich ausbalancieren.

Meise hat gesagt…

Irgendwann mal...

Georg hat gesagt…

Ach Frau Meise.
Das tut mir leid. Ich habe nach einem langen Tief nun auch wieder Licht am Ende des Tunels. Und diesmal ist es kein Zug...
Der Sport, den ich wieder richtig angefangen habe hat dort ein großes Stück dabei geholfen. Ich bekomme nun auch wieder positive Rückmeldungen meiner Umwelt.
Anfangs dachte ich auch, ich würde über das normale Maß hinaus gehen. Dann aber stellte ich fest, das es genau meines ist...

Ich hoffe das es besser wird. *daumendrück*

Meise hat gesagt…

Ui... beim Sport über's Maß hinausgehen? (Hab ich das richtig verstanden?)
Meine Güte.
*hüstel*
Hm.
Müsst ich ja auch endlich mal wieder mit anfangen...
Denk ich ja schon länger drüber nach...
Hab ich bisher ständig verschoben...

Georg hat gesagt…

Ja. Ich kann es auch kaum sagen ohne das es angeberisch klingt. Ich habe halt so das Eisen vor mich hin gebogen. (komischer Satz)
das hat mich zwar auch beschäftigt, ich war aber auch nach zwei Stunden Gewichtheben und Ausdauertraining nicht so richtig zufrieden.
Mein Doc riet mir, da ich körperlich fitter bin als ich dachte, es doch mal mit richtig großen Gewichten zu versuchen.
So habe ich angefangen unter Anleitung immer mehr Gewicht aufzulegen.
Zuerst dachte ich an die blöden Klischees des Eisenbiegers (fremde Grenze). Nachdem ich nun beschlossen hatte, dass mir das egal ist, veränderte sich soviel in mir und auch an mir. Zum ersten mal seit langer Zeit habe ich dauerhaft Körpergewicht verloren.
Egal was ich esse, das Gewicht geht nicht nach oben(Grundumsatz gesteigert).
Es geht so seit sechs Wochen. Ein Ende sehe ich nicht.
Also mach Sport. Aber richtig. Und frag vorher deinen Arzt.