Freitag, 25. September 2009

Düfte

Die Düfte des Alltags sind vieler Art (nicht wahr, lieber Falke?), manchmal dem Zufall überlassen, den Umständen geschuldet, manchmal aber auch überraschend, erfrischend.

Wer kennt es nicht, vor der Kasse in der Schlange stehend, dass man sich umsieht und nach dem nassen Hund sucht, der, dem Geruch nach zu urteilen, dort irgendwo sein muss, sich aber als der hinter einem in der Schlange stehende ungepflegte Typ (oder auch die "Typin") entpuppt.
Oder dass einem ein frischer, leichter Duft in die Nase steigt und man automatisch nach jemandem sucht, der sympathisch aussehen muss, denn so färbt sich schon im Vorhinein die Erwartungshaltung anhand des olfaktorischen Bildes.

Der wahrgenommene Geruch kann ein schon gewonnenes Bild aber auch noch weiter zementieren:
so, wenn ein Freund, der lecker duftet, gleich nochmal so gern umarmt wird,
oder aber der ungeliebte Kollege dafür verwünscht wird, dass er wo er geht und steht sein eklig süßes Aftershave oder Parfüm wie eine klebrige Wolke hinterlässt, die man dann noch lange ertragen muss.


Oder wie sagte mein Opa (Schneidermeister!) so gerne:
"Wahrer Duft entströmt dem Blütenkleide."

Kommentare:

Georg hat gesagt…

Ganz schlimm finde ich den Geruch von Schweißfüßen. Damit verbinde ich so ziemlich alle beruflich durchlebten Situationen.
GRAUENHAFT...

Meise hat gesagt…

*lach*
Hmja. "Käsefuß" kam auch zurecht als Parfüm bisher noch nicht auf den Markt.

Lily hat gesagt…

Aber Hirnkleister, äh--- Trésor. Gruselig.

Georg hat gesagt…

@ Lily: Häääh? Was ist das?