Montag, 10. August 2009

Gemach

Montagmorgen.
Und noch zuhause.
Ich hatte Freitag meinem Chef und auch den Kollegen Bescheid gesagt, dass ich heute später käme. Wann, wüsste ich noch nicht. (Das wird von meinem Zeitkonto abgezogen, liegt also in meinem Ermessen.)
Ich habe heute morgen meinen "Nachsorge"-Termin. Heißt das überhaupt so? Gegenteil von Vorsorge?
Jedenfalls schaut mein Arzt mal über meine Narbe und wohl auch mit dem Ultraschall in meinen Bauch, um zu sehen, ob das alles auch ordnungsgemäß in Heilung ist.
Der Termin ist um neun und da ich mit dem Rad dorthin gurken muss und die Praxis nicht um die Ecke ist, lasse ich mir Zeit. Verschwitzt dort anzukommen ist fies.
Allerdings habe ich mal wieder vergessen, mir eine Überweisung beim Hausarzt zu besorgen, was ich mir heute morgen aber auch schenken werde. Bloß nicht noch in Hektik verfallen. Nee.
Ich werd erstmal die zehn Euronen berappen und dann die Überweisung nachreichen.

Ich habe für mich herausgefunden, dass ich solche Termine nicht zwischen Tür und Angel, nicht in Eile erledigen darf. Das stresst mich sonst ungemein. Ich muss mir Zeit dafür nehmen, Zeit für mich nehmen. Ich will weder beim Arzt noch hinterher bei der Arbeitsstelle atemlos ankommen.
Es heißt doch nicht umsonst: in der Ruhe liegt die Kraft.
Darum: alles gemach angehen.
Sortiert, aber gemach.

Kommentare:

mkh hat gesagt…

Gemach - gemächlich... Auch eines der schönen alten Worte, die man nicht vergessen sollte!
Wär was für unseren werten Falcon.

Meise hat gesagt…

Er dürfte es zur Zeit auch gemächlich angehen lassen. ;)

mkh hat gesagt…

Das HOFFE ich doch!!