Donnerstag, 30. Juli 2009

Zurzeit

... viel Arbeit
... viele Ziele
... Müdigkeit
... nur wenig im Netz

Sonntag, 26. Juli 2009

Weisheit des Tages

Mit der Brille auf der Nase ist nicht gut Duschen.

Samstag, 25. Juli 2009

Mucke

Morgen fahr ich mit meiner Mutter zusammen zu meiner Oma.
Und für die Fahrt - mit dem Wagen meines ältesten Bruders - habe ich die richtige Mucke auf CD gebrannt. Mit Liedern, die auch meine Mutter mögen wird. Denke ich...
Jedenfalls gehört für mich zum Autofahren Musik. Jawohl!
Am liebsten laut!
:)

Freitag, 24. Juli 2009

Long way

Na, das ist ja mal lustig.
Da bekomme ich doch die Nachricht auf's Handy, eine Sendung (Paket/Päckchen) läge für mich in der Packstation (Post) zur Abholung bereit.
Ich bin baff erstaunt, denn ich habe gerade erst was bestellt. Heute.
Ich denke noch "Wow, die sind ja schneller als ihr Schatten!", da lese ich wo besagte Sendung für mich abzuholen sei: in Wiesbaden!
Nuuuun, das ist nicht gerade um die Ecke. Erst recht nicht für einen Radfahrer. 174 km.
Bin doch nicht bei der Tour de l'Allemagne!!!

Sonntag, 19. Juli 2009

Und überhaupt... II

Jetzt war ich mal so mutig, einen Rat zu beherzigen.
Genau.
Aber.
Der Int*rnet E*pl*rer hat sich gerächt!
Fürchterlich!
Firef*x bot sich an, meine Favoriten von obigem zu übernehmen.
"Super!" dachte ich. "Dann muss ich die nicht alle selbst eingeben!"
Jaja.
Aber was mir Firef*x dann als Lesezeichen anzeigte, waren nicht meine vorherigen Favoriten gewesen.
Zurück zu Int*rnet E*pl*rer und geguckt: alle Favoriten futsch und durch drei leere Ordner mit anderem Namen ersetzt.
Mein Gott, ich hatte sooooo viele Links. Alle weg.

Irgendwo lacht jetzt einer hämisch. Einer mit I und E im Namen.


etwa 40 Minuten später:
*räusper*
Die Favoriten sind wieder da.
Hmmmnaja, waren eigentlich gar nicht weg.
Ich war nur auf den falschen Benutzernamen angemeldet. *räusper*
Naja, kann ja mal vorkommen...

Trotzdem habe ich mit der Anzeige von Bildern immer noch massiv Probleme. Add-Ons bzw. Plug-Ins seien nötig, um alles anzeigen zu können. Aber irgendwie scheint der Download nicht ganz geklappt zu haben. Ist alles nicht so einfach für jemanden wie mich. Hab doch sonst nur mit Papiiiiier zu tun!!!

Samstag, 18. Juli 2009

Und überhaupt...

... könnt ich schimpfen, schimpfen, schimpfen!
Da hab ich meinen Int*rnet E*plorer von 6 auf 8 "upgegradet" (schön, wie man die Sprachen so vermischen kann - manch einer würde dazu "verhunzen" sagen) und kann jetzt mit der Bildanzeige kämpfen.
Erst war alles unscharf. Über Hilfsthemen bei Mir*os*ft kam ich nicht weiter, weil mir das passende Schlagwort fehlte. Ich mutmaßte bereits, dass das irgendwie über die Internetoptionen zu machen sei, aber da gibt's ja tausend Kästchen, die anklickbar sind und die meisten Begriffe kann ich mit nichts Bekanntem (höhöhö, als würde ich da überhaupt was von kennen!) in Verbindung bringen.
Immerhin kam ich letzten Endes über eine Suchmaschine daran, wie ich das verbessern konnte, trotzdem ist's nicht wie vorher. Irgendwie.

Aaaaber: gewisse Dinge auf den Webseiten werden mir immer noch nicht angezeigt. Oder falsch.
Von wegen K*mpatibilitätsansicht. Püh! Allein das Wort müsste schon strafbar sein! Soviele iiis hintereinander kann doch keiner aussprechen. Was, wenn ich auch noch stottern würde? Hä?

Nunja... Da werde ich wohl noch weiter herumexperimentieren müssen mit den Häkchen oder die Suchmaschine erneut bemühen... Morgen. Für heute reicht's.

Mutige voran!

Auf der Liste der ekligen Haus- oder Putzarbeiten ist das Reinigen der Waschmittelschublade der Waschmaschine auf Platz eins gelandet*1.
Boh, was ist das eklig!!!
Was sich da so ansammelt. Und Ursache ist - das muss man sich mal vor Augen halten - ein Mittel, das die Wäsche, die man so täglich an seine Haut lässt, sauber machen soll.
*schauder*

Was? Wie? Ihr wisst nicht, wovon ich rede?
Dann guckt mal selbst in eure Waschmittelschublade. Holt sie mal heraus. Wagt einen Blick! Und wer mutig ist, packt da mal hinein*2...
Brrrrr. *schüttel*


*1 Irgendwie verdränge ich solch fiese Sachen ganz gerne. Es gibt bestimmt etwas, das das toppen kann, gottseidank fällt mir dazu grad nichts ein.
*2 Hab ich grad hinter mir. Und bitte fragt nicht, warum ich an einem Samstagabend obiges (Gruß an Lily) verrichte, anstatt die Gegend unsicher zu machen.

freie Bücher

Diese Woche entdeckte ich dies















Dies ist eine "Freiluft-Bibliothek".
Sie steht Tag und Nacht im Eingangsbereich eines Parkgeländes.
Hier darf man Bücher herausnehmen, sie lesen, wieder zurückstellen oder auch behalten, eigene Bücher dazustellen (man wird aufgefordert, man könne/solle eine Widmung hineinschreiben), so viel und so oft man will.
Sowas ist mir auf Anhieb sympathisch.
Ich nahm auch eines der Bücher.
Und stellte am darauffolgenden Tag drei eigene hinein.
Beizeiten werde ich mal schauen, ob sie es geschafft haben, mitgenommen zu werden.

Mittwoch, 15. Juli 2009

aus der Haut fahren



(Bodo Wartke - Die Schlange - aus: Noah war ein Archetyp)

Abgeblitzt

Kein Erfolg.
Desinteresse allenthalben.
Püh!

Automatisch macht sich die Stimme im Kopfe daran, nette Erklärungsansätze zu finden:
  • er ist sicherlich schon vergeben
  • er will mit Nicht-Kölnern nix zu tun haben
  • er steht eher auf große Frauen
  • er steht eher auf schlanke Frauen

und - die ultimative Entschuldigung und Erklärung:

  • er steht überhaupt nicht auf Frauen!

Montag, 13. Juli 2009

Gereizt

Montag.
Die ganze Arbeitswoche noch vor mir und ich musste heute schon sehr an mich halten.
Vielleicht stell ich aber auch einfach die falschen Ansprüche.
Vielleicht bin ich auch nur wegen meiner überbordenden Arbeitsberge gereizt.
Ach, was weiß ich...

Und da ist auch noch die Reinigungskraft, die mich seit zwei Wochen nervt, damit, dass sie auf mich einredet, als sei ich ihre Friseurskundin, und damit, dass sie die Türen, die vorher geschlossen waren, offen lässt und die, die offen waren, zumacht, außerdem die Mülleimer nach dem Leeren auf die Stühle stellt. Bäh.

Samstag, 11. Juli 2009

Ich will Sonne!

Nachdem ich eine arbeitsmäßig harte Woche hinter mich gebracht habe, finde ich es unerhört, dass jetzt nichtmal die Sonne scheint!
Ich würde mich so gerne auf meinem Stückchen Wiese in der Sonne aalen.
Aber nix.
Statt dessen droht der Himmel immer wieder damit, seine gesammelten Regenreserven auf mich herabfallen zu lassen.
Püh.

Und wehe - wehe pünktlich zum Montag scheint wieder die Sonne!!!!

Mittwoch, 8. Juli 2009

Traumgespinst

Tausendmal schon versank ich in deinen Armen, spürte deine Wärme, nahm deinen köstlichen Duft wahr.
Und obgleich du ein Traum, eine Wunschvorstellung bist, sehne ich mich zutiefst nach dir.

Dienstag, 7. Juli 2009

Kein Teil dieser Welt

Sie war hier verkehrt. Sie gehörte hier nicht hin, das wusste sie genau.

Es hatte mal eine Zeit gegeben, als sie sich "richtig" gefühlt hatte, als sie am rechten Platz gewesen war, im Einklang mit sich... und ihrem angebeteten Ehemann.
Damals war alles richtig.
Zwar schimpfte ihr Mann über die Politiker, die Gewerkschafter, über die Wirtschaft, ach, über alles, worüber er in der Zeitung las. Sie hing an seinen Lippen. Es war egal, aus welchem Grunde sie sich bewegten, zitterten, sich schürzten, aufeinanderpressten - sie liebte diese Lippen.
Sie liebte den Klang seiner Stimme, die Vibrationen, die sie erzeugte: dieses beruhigende Brummen, das sich in ihrem Inneren fortsetzte, widerhallte, wenn sie sich an seinen Brustkorb schmiegte.

Zuletzt hatte sie ihm aus der Zeitung vorgelesen, über die Ereignisse der Welt gewettert, wie er es sonst getan hätte, für ihn. Er hatte keine Kraft mehr, die Zeitung zu halten. Seine Augen vermochten es nicht mehr, den Buchstabenzeilen zu folgen. Selbst seine wunderbare Stimme sollte sie nicht mehr hören - es war kein Atem übrig, er schwankte nur noch von einem zum nächsten Atemzug.
Viel zu früh war er gegangen und ließ sie zurück in dieser Welt, die ohne ihn farblos war, sich änderte und formte - ohne sie.
Sie nahm keinen Anteil, alles wurde ihr fremd.

Heute wunderte sie sich manchmal, wieviel Zeit seitdem vergangen war, wie alt sie geworden war.
Die Jahre hatten ihren Rhythmus gehabt, jede Jahreszeit hatte andere Anforderungen an sie gestellt. Andere Pflanzen und Blumen waren auf das Grab zu setzen, alles hatte perfekt zu sein, der Grabstein sauber zu schrubben, die Schnecken und Kaninchen zu vertreiben und auch die wurzelfressenden Maulwürfe. Sie kämpfte mit dem Laub und Ästen, die auf das Grab fielen, mit der Trockenheit im Sommer.
An jedem einzelnen Tag war sie dort, kümmerte sich.
Sie brachte sogar ab und zu den Eichhörnchen ein paar Nüsse mit.
Gerne saß sie in Sichtweite des Grabes auf einer Bank, die durch das Laub fallenden Sonnenstrahlen in ihrem Gesicht. Der Gesang und das Gezwitscher der Vögel umgab sie und sie erfühlte die Erinnerung an ihn, gab sich ihr hin, mittlerweile rein und ohne bittere Tränen vergießen zu müssen. Und sie sprach mit ihm.
Die Winter waren hart. Es gab wenig zu tun und der Aufenthalt war schmerzhaft, die Kälte kroch zu schnell in sie hinein. Trotzdem war sie selbst bei Glatteis und Schnee dort, wenigstens kurz.

Vor einem halben Jahr war das Grab neu belegt worden.
Sie hatte im Vorfeld einen Brief der Friedhofsverwaltung erhalten, mit der Frage, ob sie das Grab für weitere 20 Jahre kaufen wolle, doch sie hatte das Geld dafür nicht.
Und jetzt war dies das Grab eines anderen, sie selbst ein Fremdkörper, wenn sie verloren davorstand, nach ihrem Ehemann suchend, starren Blicks auf dem Friedhof ins Leere laufend - ziellos.

Nachdem sie eingesehen hatte, dass sie dort nichts mehr zu suchen hatte, nichts finden würde, saß sie häufig im Park auf einer Bank, sah Frauen mit Kinderwagen vorbeiziehen, fußballspielende Kinder auf den Wiesen, Hundehalter mit ihren hechelnden Tieren und überhörte mühsam die pöbelnden, Bierflaschen haltenden Jugendlichen.
Es gab auch hier Eichhörnchen und Vögel, aber auf bestürzende Weise war all dies "falsch" für sie, wirkte unecht, erreichte ihr Inneres nicht.

Dies war nicht ihre Welt. War sie nie gewesen.
Sie hatte nie Anteil genommen.

Er war ihr alles gewesen.

Er fehlte ihr so sehr.

Montag, 6. Juli 2009

verträumt

Manchmal scheinen meine Gedanken und Wünsche so sehr verwoben mit den Dingen, die mich umgeben und beeinflusst von den Büchern, die ich lese, dass mir manche Momente surreal erscheinen, als sei ich die Lesende in meinem Lebensbuch.

Sonntag, 5. Juli 2009

Baumeln

Mir liegt was auf der Seele.
Nein, dies ist nicht die Einleitung zu einer umfassenden Beichte.
Ich merke nur, dass mich da was drückt.
Ich kann's nicht genau fassen, ahne vielmehr, was dahinter steckt.
Vielleicht drücke ich mich auch nur.
Vor einer Erkenntnis. Vor einer Entscheidung?
Was auch immer.

Ich gehe jetzt mal raus in die Sonne, auf mein Lieblingsstückchen Wiese in Sichtnähe des Rheins, und lasse besagte Seele baumeln.

Mittwoch, 1. Juli 2009

Radfahrer aufgepasst!

Blattläuse - in Massen auftretend - können bewirken, dass man, mit den Händen wild herumfuchtelnd, um die fliegenden grünen Biester abzuwehren, seine Fahrtrichtung aus den Augen verliert und anderen in die Quere kommt.
Als Maßnahme wird empfohlen, entweder das Rad am nächstmöglichen Baum oder Laternenpfahl abzustellen und den Rest des Weges auf dem Bauch robbend zurückzulegen, oder sich von einem Schwarm Schwalben und Mauersegler eskortieren zu lassen.
Denkbar sinnlos ist es, die Insekten anzuschreien: "Haut ab!" oder "Seh ich aus wie eine Pflanze?" führen höchstens zur Belustigung anderer Menschen.