Samstag, 11. April 2009

Limit

Ich bin gerade ein wenig selbstsüchtig,
fühle mich unflexibel anderen (und deren eventuellen Bedürfnissen) gegenüber,
stelle mich in meinem Kopf in den Vordergrund.
Das Weltgeschehen interessiert mich nicht,
keine Unglücke in anderen Ländern, Kriege oder sonstiges.
Einzig Freunde und Familie dringen zu mir durch.
Aber selbst da bemerke ich einen Filter.
Irgendwas in mir entscheidet, für was ich mir gedanklich Zeit nehme, gibt mir ein Limit.
Ein Gedankenlimit.
Und ich gönne mir dieses Gedankenlimit. Fühle mich im Recht, nicht mit summendem Kopf dasitzen zu müssen.
Merkwürdig diese Gedanken innerhalb meines Limits...

Kommentare:

Jay hat gesagt…

Und dein Name ist Mensch....

Liebste Meise, das ist doch ganz normal. Und lass dir folgendes sagen: Lieber ein selbstgesetztes Limit in den Gedanken, als ohne es zu merken immer eingeschränkt zu denken.

Lily hat gesagt…

To every thing there is a season...

Liebe Meise, frohe Ostern- und nimm dir soviel Limit, wie du brauchst.

L

Rotfell hat gesagt…

Das gehört wohl wirklich in die Kategorie Selbstschutzmechanismen, welche der Geist hochfährt, wenn er an etwas Großem zu knabbern hat. Ist besser so als wenn du nebenher dich noch mit den Sorgen und Nöten aller gleichermaßen belasten würdest. Irgendwann käme sonst vielleicht der Overkill.

Ich drück dir die Daumen für deine OP! Trotz der ernsten Stimmung schöne Ostern.

mkh hat gesagt…

Alles hat seine Zeit, da schließe ich mich Lily an. Und: Eigensinn macht Spaß.

Frau Vivaldi hat gesagt…

Liebe Meise,
das ist normal!! Jetzt sind erst mal Sie dran - alles andere wäre nicht richtig!
Ich drück weiterhin alle Daumen..
liebe Grüße, Frau Vau.