Donnerstag, 30. April 2009

Alles neu...

... macht der Mai.

So jedenfalls dachten es sich vielleicht die Ärzte, die heute in großzügiger Laune mir gestatteten, nach einer letzten Untersuchung und für gut befundenem Innenleben, endlich das Krankenhaus zu verlassen.
Natürlich mit der Weisung der größtmöglichen Schonung und dem Hinweis, wenn sich eine Verschlechterung einstellen sollte, schleunigst die Spur Richtung wartender Ärzteschaft (im Krankenhaus hat ja immer wer Dienst) wieder einzuschlagen.

Jubilierend packte ich mein (ziemlich großes) Bündel und lud es (bildhaft gesprochen) meinem Bruder auf die heraneilenden Schultern.

Und nun bin ich wieder daheim.
Und froh!
Der erste Gang (zu Fuß, denn Radfahren ist noch tabu) zur Apotheke hat mich schon ganz schön herausgefordert und für heute warten nur noch meine Couch und mein Bett auf mich, mehr will ich mir grad gar nicht zumuten.

Ich könnte viel berichten - von galoppierenden Schwestern im nächtlichen Krankenhausflur bis hin zum Strumpf-Boykott. Was ich hier aber letztendlich erzählen werde....
Na, ihr werdet's sehen... bzw. lesen... ;)

Ganz liebe Grüße und ein liebes DANKE an alle, die mir die Daumen gedrückt oder hier ungeduldig auf Neuigkeiten gehofft haben.

Eure Meise

Dienstag, 14. April 2009

In Bälde

So, ihr Lieben,
ich meld mich jetzt mal für ein Weilchen ab.

Meine Mutter sagt bei solchen Gelegenheiten gerne:
"Seid schön lieb und fromm, bis nach Haus ich wiederkomm'."

Also: Haltet euer Tor schön sauber!
Wir lesen uns in Bälde. ;)

Eure Meise

Samstag, 11. April 2009

Limit

Ich bin gerade ein wenig selbstsüchtig,
fühle mich unflexibel anderen (und deren eventuellen Bedürfnissen) gegenüber,
stelle mich in meinem Kopf in den Vordergrund.
Das Weltgeschehen interessiert mich nicht,
keine Unglücke in anderen Ländern, Kriege oder sonstiges.
Einzig Freunde und Familie dringen zu mir durch.
Aber selbst da bemerke ich einen Filter.
Irgendwas in mir entscheidet, für was ich mir gedanklich Zeit nehme, gibt mir ein Limit.
Ein Gedankenlimit.
Und ich gönne mir dieses Gedankenlimit. Fühle mich im Recht, nicht mit summendem Kopf dasitzen zu müssen.
Merkwürdig diese Gedanken innerhalb meines Limits...

Dienstag, 7. April 2009

Warten

Ich sitze hier und warte auf den Rückruf der Arzthelferin, ob und wann ich mich heute mit meinem Arzt bereden kann. Es geht um die OP. Und wahrscheinlich um die Wahl des Krankenhauses. Und wahrscheinlich darum, wieviel und was alles geschnibbelt werden muss.
Ich sitze auf heißen Kohlen.
Ich will das sofort angehen.
Hinter mir haben.
Das hat für mich Vorrang vor allem anderen.
Ich bin nervös, habe Magenschmerzen deswegen, kann kaum mal was essen, weil mir im Moment so schnell schlecht wird. Der Gedanke daran, dass die OP eventuell erst nächste oder übernächste Woche stattfinden könnte, macht mich verrückt.
Bis dahin krankschreiben lassen? Zwischenzeitlich wieder arbeiten gehen?
Ich bin so fahrig und nervös, ich will mich jetzt nicht mit meinen #%&§-Kollegen herumschlagen!
Aber wie dies dem Arzt sagen? Zieht dieses Argument?
*seufz*
Meine Taschen sind schon fast fertig gepackt. Freunde von mir übernehmen meine Vögel in der Zeit. Mein mp3-Player ist vollgepackt mit Hörbüchern. Meine Brüder sind "instruiert", sich um meine Mutter zu kümmern, der es gerade auch nicht so sonderlich gut geht.
Die Weichen sind größtenteils gestellt.
Ein bisschen Ordnung müsste ich hier noch schaffen... *hüstel*
Aber im Moment warte ich.
Ich warte auf den Anruf...

Samstag, 4. April 2009

Yep!

Es muss in der Tat Frühling sein!
Ich wollte heute eigentlich nur mal meinen Wellensittich-Futter-Vorrat aufstocken und fuhr dazu zu einem nahegelegenen Heimwerker-Markt, der auch eine Heimtierabteilung beherbergt. Allerdings hab ich, ebenjenen Markt betretend, gleich wieder kehrtgemacht, denn da zeigten sich an jeder Kasse, und es waren alle geöffnet, meterlange Warteschlangen.
Frühling!!! Die Leute machen ihre Gärten wieder hübsch. ;)

Donnerstag, 2. April 2009

Aussichten

Ich muss demnächst unter's Messer.
Da beißt die Maus keinen Faden ab.
Und leider ist es nicht nur was Oberflächliches, der Chirurg muss eventuell richtig rein mit den Händen. Inwieweit der Schnippelkünstler sich wird bemühen müssen, darüber ist das letzte Wort aber noch nicht gesprochen - die nächste Untersuchung steht Montag an.

Birds