Samstag, 28. Februar 2009

Na also,

der Tag fing gut an und wenn's so weitergeht wird's ein wunderbares Wochenende. :)

Dienstag, 24. Februar 2009

Schlaffunktion

Es hat den Anschein, als besitze ich eine selten gestreute Angewohnheit:
ich mache mir abends zum Schlafengehen immer nochmal ein Hörbuch oder eine Musik-CD an.
Da kann man so wunderbar bei einduseln.
Vor allem bei einem Hörbuch. Finde ich zumindest.
Die ersten 15 Minuten bekomme ich noch bewusst mit, danach dämmere ich weg.
Damit der CD-Player nicht die ganze Nacht munter vor sich hinglüht, habe ich mir vor Jahren einen Radiowecker inklusive CD-Deck gekauft, der hatte eine Schlaffunktion.
Die bewirkt zwar nicht, dass man einschläft (das macht ja schon das Hörbuch!), aber man kann einstellen, wann das Gerät selbst schlafen gehen soll.
Gut, man könnte auch eine Zeitschaltuhr zwischen Stecker und Steckdose zwischenschalten, aber wenn man dann vielleicht mal später schlafen geht, muss man das blöde Ding erstmal wieder umprogrammieren, aber diese Schlaffunktion direkt am Gerät finde ich viel praktischer.
Leider hat mein kleiner Radiowecker nach und nach abgebaut. Es fing damit an, dass man die Lautstärke nicht mehr richtig einstellen konnte, dass nur noch einer der beiden Lautsprecher funktionierte, was bedeutete, dass man bei Stereo schon mal was verpasste und zu guter Letzt weigerte er sich, die CDs zu "sehen", die ich einlegte. NODISC meinte er vorgestern nur noch.
Darum war ich heute in einem Elektronikgeschäft - einem großen.
Aaaber, wie eingangs schon argwöhnte, scheine ich zu einer Minderheit zu gehören, denn Radiowecker samt CD-Deck waren spärlich gesät. Das eine der beiden Geräte, die eine Schlaffunktion aufwiesen, war total unpraktisch, da öffnete sich die CD-Klappe so blöd nach vorne, dass man sich hätte verrenken müssen, um die CD einzulegen. Das andere war mir irgendwie nicht sympathisch... Ich weiß auch nicht warum.
Ich lief ein wenig gefrustet zwischen den Regalen hin und her, kehrte immer wieder zur unsympathischen Einschlafhilfe zurück und entschied mich jedesmal dagegen.
Unverrichteter Dinge aber wieder zu gehen, fand ich blöd, ich wollte heute abend doch unbedingt mit Hörbuch einduseln.
Bei meinen Rundgängen immer ums Regal herum, vorbei an den normalen CD-Recordern, CD-Radio-Cassetten-Recordern, DVD-Radio-Recordern (mit winzigem Bildschirmchen - lustig! - aber anscheinend karaokegeeignet, da mit zwei Mikrofonbuchsen ausgestattet) entdeckte ich in einem Haufen neben dem Regal mit den mp3-Playern doch noch, was ich gesucht hatte: einen CD-Radio-Cassetten-Recorder, mp3-fähig und mit Schlaffunktion!!! Etwas groß für mein Nachttischchen, aber was soll's - her damit! Wenigstens ist es kein unsympathisches Ding!
Somit ist mein Schlaf heute wohl sicher. ;)
Es sei denn, ich lege mir wieder "Der Schatten über Innsmouth" von H. P. Lovecraft ein.
Uaaah, gruselig!!!

Freitag, 20. Februar 2009

Crazy



Ein wirklich verrückter, bunter Film: "O Brother Where Art Thou"

Edit:
hier musste ich ein etwas anderes Video einbetten als ursprünglich, weil es mal wieder plötzlich "in meinem Lande nicht verfügbar" war.

Jeder fängt mal klein an...

"Jeder ist berufen, etwas in der Welt zur Vollendung zu bringen."
(Martin Buber, österr. Religionsphilosoph, 1878-1965)


Nun denn, ab morgen wird wieder gemalt. ;)

...

Mittwoch, 18. Februar 2009

Schlosshund

Die Abschiedsfeier ist vorbei, das meiste gespült und aufgeräumt, Tische und Stühle wegzuräumen bleibt für morgen.
Als meine Kollegin von einem Vorgesetzten gefragt wurde, wen sie in Zukunft denn vermissen würde, antwortete sie mit nur einem Namen: meinem.
Ganz zum Schluss - vorhin - haben wir uns nochmal minutenlang umarmt, wir versprachen uns, dass wir uns nicht aus den Augen verlieren würden und ich habe geheult wie ein Schlosshund...

Montag, 16. Februar 2009

Endspurt

Wehmut umfasst mich - ganz vorsichtig, zögernd.
Eine liebe Kollegin hat nur noch zwei Tage Arbeit vor sich.
Danach hat sie ganz frei. Urlaub für immer. Quasi.
Ich gönne es ihr von Herzen. Und sie ist nicht die Person, die zuhause versauert. Sie wird etwas mit ihrer freien Zeit anfangen. Da bin ich mir sicher.

Bis jetzt konnte ich noch Witze reißen, ihr ihre Altersteilzeit in allen Farben ausmalen, ihr grinsend den einen oder anderen Vorschlag zur Freizeitgestaltung unterbreiten.
Nun aber, da sie in ihren Endspurt geht, rinnt mir die lang zurückgehaltene Erkenntnis ins Hirn, dass sie mir fehlen wird,
als Ansprechperson,
als Rückhalt,
als irgendwie einzige vernünftige Person in dem Laden.

Sonntag, 15. Februar 2009

Unbesungen

Heute musste ich mich nach langen Stunden, die ich nur lesend im Bett verbracht hatte, dazu aufraffen, wenigstens mal draußen ein bisschen Luft zu schnappen, noch ein bisschen Tageslicht an mich heranzulassen, etwas Wind und Regen.
Wirklich besser wurde es draußen aber auch nicht. Dieses Wetter scheint dazu bestimmt, mir meine heute ziemlich ausgeprägte Melancholie nur noch zu verstärken.
Antriebslos trieb ich mich am Rhein herum, mein Regenschirm wurde hin und her geworfen, Windböen hatten wohl ihre Freude an mir. Mein mitgenommener MP3-Player versagte nach fünf Minuten seinen Dienst und ließ mich völlig unbesungen weiterstapfen.
Nunja.
Morgen ist wieder Montag.

Auffi, die Arbeit ruft.

Donnerstag, 12. Februar 2009

Torheiten

"Frühling kommt erneut.
Auf alte Torheiten
folgen neue Torheiten."

Kobayashi Issa, jap. Bauer u. Dichter, 1763-1827


Ich weiß ja nicht, wie ihr dies lest, aber für mich schwingt da ein herrlich fröhlicher Pessimismus mit. Oder ist's ein trauriger Optimismus? Weise Voraussicht?


Frühling kommt erneut...

Mittwoch, 11. Februar 2009

Montag, 9. Februar 2009

G'night

So Leute,
mir egal, ob mich das zum Weichei, Faulpelz
oder zur Schnarchnase macht,
ich hüpf jetzt ins Bett, lege mir noch ein Hörbuch auf und
genieße das wohlige Warm unter meiner Kuscheldecke.
Ich bin nämlich immer noch (oder schon wieder?) müde,
habe ganz fiese Augenringe und mir zu allem Überfluss heute
regelrecht den A.... abgefroren.
Ich brauche jetzt mein Bett!
Feddich!

Müüüde

Übernächtigt.
Müde.
Keine Lust zur Arbeit zu gehen.

Ach, war das schön warm in meinem Bett...
... am liebsten würde ich wieder hineinkriechen...

*seufz*

Nun ja...
Ich geh dann mal...

Sonntag, 8. Februar 2009

Merkwürdiges Hobby

Ende letzten Jahres habe ich einen Excel-Kurs bei dem Verein begonnen, mit dem ich vor vielen Jahren oft bei Wettschreiben im Schreibmaschineschreiben war.

Jaha, nicht lachen, sowas gab's und gibt's immer noch.
Nur nennt es sich heute Tastschreiben und es findet natürlich mittels eines PCs und einer Computertastatur statt.

Jedenfalls wurde ich darauf angesprochen, ob ich nicht wieder für den Verein starten möchte.
Was nicht heißt, dass ich so schnell schreibe oder so gut bin, dass mich diese Anfrage auszeichnet, aber meine Anschläge reichen immerhin aus und vielleicht kann so eine zweite Mannschaft an den Start gehen.

Bei den letzten 10-Minuten-Abschriften* zu Übungszwecken konnte ich meine Leistung immerhin wieder auf knapp 400 Anschläge pro Minute steigern und vielleicht kann ich irgendwann wieder an die alten Leistungen von damals anknüpfen.
Um eventuell auch an der Autorenkorrektur** teilnehmen zu können, lerne ich momentan sogar ein paar zusätzliche Tastenkombinationen auswendig.

Das hört sich für die meisten wahrscheinlich ziemlich skurril an, dass man Texte um-die-Wette-schreibt, aber es ist wie mit Vielem, bei dem man herausgefordert wird und was man im freundlichen Wettstreit mit anderen betreibt: es macht einfach Spaß.

Ende März geht's zu solch einem Wettbewerb - mit Übernachtung.
Und ich verspreche mir vor allem ein tolles Wochenende mit ein paar richtig netten und lieben Leuten, viel Lachen und Geklöne, abends schön einen heben gehen und auch ein paar andere Durchgeknallte kennenlernen.


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*(in 10 Minuten eine Textvorlage mit Fließtext so schnell abschreiben wie möglich, mit natürlich möglichst geringer Fehleranzahl)
**(man hat 10 Minuten Zeit, in einem Text so viele vorgegebene Änderungen vorzunehmen wie möglich)

Montag, 2. Februar 2009

Wieder mal...

... ein Tag, an dem ich mir ständig die Haare raufen könnte.
Oder doch wenigstens den Kopf schütteln.
Aaaargh.

Ich sag nur: Kollegen.

Heute

Diese Nacht kam der Schlaf nur widerstrebend.
Ich bin gefühlte tausend mal wach geworden und habe auf die Uhr geguckt.
Ich wollte die neue Woche vielleicht etwas hinauszögern.
Sie beginnt mit einem beladenen, belastenden Tag,
einem Tag, der sich aus der Vergangenheit nährt.
Aus dem, was heute vor acht Jahren geschah.
Der Tag nährt sich aus den Erinnerungen an ihn, der starb
und wie dies geschah.
In den Jahren darauf war dies oft ein Tag, den ich im Kopf übersprang, nicht wahrnehmen wollte.

Die heutige Morgendusche vermochte nicht, die Schwere aus mir fortzuspülen,
aber ich weiß, dass ich weiter bin, mich wieder etwas weiter davon entfernt habe, dumpf zu verharren.
Es ist leichter geworden, ja das ist es. Und es wäre wohl auch schlimm, wäre es nicht so.
Und vielleicht gelingt es mir irgendwann, mich zu erinnern, ganz ohne Schmerz zu spüren,
mich an die richtigen Dinge zu erinnern, mich zu freuen an den Bildern, den Empfindungen.

Ich denke heute an dich - wie so oft. Vater.