Mittwoch, 30. Dezember 2009

Euch allen...

einen guten Übergang ins Jahr 2010!
Feiert schön und lasst es krachen. ;)
Wir lesen uns wieder
im neuen Jahr.

Montag, 28. Dezember 2009

Zum Ende

Zum Ende des Jahres lässt man ja für gewöhnlich das Vergangene Revue passieren.
Ich tu mich damit mal wieder schwer.

Es gab einige bemerkenswert schockierende Dinge in diesem Jahr.
Und einige bemerkenswert schöne.
Dies wurde zu einer merkwürdigen Mixtur für mich, mit ganz anderen Höhen und Tiefen als die letzten Jahre davor. Sie haben neue Fragen in mir aufgeworfen, mich vielleicht ein wenig deutlicher die Fragilität des Lebens(ablaufs) bemerken lassen.

Es gab im vergangenen Jahr angsterfüllte, ja panische Phasen.
Es gab Euphorie und pure Freude.
Es gab Traurigkeit, erstickende Befürchtungen, wortlos machende Ängste.
Es gab Lachen, Umarmungen und gemeinsames Feiern.
Es gab Streit und Missverständnisse.
Es gab Versöhnungen und Aussprachen.
Es gab neue Menschen kennenzulernen und andere besser kennenzulernen.
Es gab Menschen aus "alten" Tagen, die sich wieder ins Gedächtnis riefen.
Es gab Sonne, Regen, Wind, Schnee und Eis.
Es gab schöne Nachrichten.
Es gab Freiheit und es gab Verpflichtetsein.
Es gab Annäherung und es gab Loslassen.
Es gab Freunde.
Es gab Familie.

Nun. Dann wollen wir mal sehen, was uns 2010 gibt. Ich bin bereit.

Donnerstag, 24. Dezember 2009

Euch allen...

ein schönes Weihnachtsfest!

Dienstag, 22. Dezember 2009

Matsch, Matsch, Matsch

Also, das war heute morgen echt furchtbar!!!
Gestern bin ich ja schon zu Fuß zur Arbeit gestapft, weil mit dem Rad kein Durchkommen gewesen wäre. Mein Rad hatte ich in den Keller gestellt, aus Angst, es irgendwann unter einem Schneeberg hervorgraben zu müssen.
Vielleicht hätte ich mal die Wettervorhersage schauen sollen, dann wäre ich heute morgen vielleicht gleich liegen geblieben.
Bäh! Geregnet hat es. Und zwar nicht zu knapp.
Dummerweise hat dieser Regen die noch liegenden aufgetürmten Schneemassen matschig werden lassen, aber sowas von! Und da musste ich durch.
Und zu Fuß dauert das. Meine Herren!
Mit triefender Hose, klatschnass bis zu den Waden, kam ich dann endlich beim Arbeitsplatz an.
Natürlich nicht ohne mich kurz vor dem Ziel, auf matschignassem Kopfsteinpflaster ausrutschend, nochmal auf die Nase gelegt zu haben. O.k. - nicht auf die Nase, aber ordentlich auf den Hintern! Und meinen Schirm habe ich dabei auch noch verbogen.
So. Feddich!
Morgen wird wieder mit dem Rad gefahren!
(Was ja jetzt auch wieder geht, die Straßen sind ja wieder frei. HA!)

Sonntag, 20. Dezember 2009

3dimensional

Äußerst kurzfristig - eine dreiviertel Stunde vor Beginn - hatte ich mich heute dazu entschieden, das nahebei liegende Kino aufzusuchen, um mir vor Weihnachten noch den Film Avatar in der 3D-Variante anzusehen.


Zunächst musste ich mich in aller Eile durch die Schneewehen da draußen kämpfen (mit dem Rad, was nur auf kurzen Strecken halbwegs möglich war - morgen muss ich wohl zu Fuß zur Arbeit, bäh), um noch eine Karte zu ergattern.
Dann hieß es, lange an der Versorgungstheke anstehen, um mir etwas Flüssiges zu erkaufen.
Dabei schnappte ich Wortfetzen anderer Besucher dieses Films auf, die einen Bon, den auch ich beim Kauf der Karte erhalten hatte, herumwedelten und vermuteten, dass man dafür dann wohl die 3D-Brille bekäme. Hektisch suchte ich nach meinem Zettelchen. Wo hatte ich ihn nur hingetan? Huch! Hatte ich eben nicht noch einen zerknüllten Zettel aus meiner Jackentasche in den Mülleimer geworfen? Richtig. Das war er! Zurück zum Mülleimer und wieder herausgefischt, ohne irgendwas anderes zu berühren... Uäh!
Und, was soll ich euch sagen? Den Zettel hätte ich gar nicht gebraucht! Der Besucherpulk und damit auch ich bekam auch so beim Hineinschleusen in den Kinosaal je eine große, rote, klobige Brille ausgehändigt. Schwierig, eine Schachtel Nachos mit Käse, zwei offene Flaschen (ohne Kronenkorken), eine Kinokarte, einen mächtig zerknülltem Brillenbon und dann auch noch die Brille so zu transportieren, dass nichts verschütt ging. Vom Ausziehen der Jacke beim mir bestimmten Kinosessel mal ganz zu schweigen!
Aber der Film war super!
Es hat sich gelohnt.
Auch wenn ich den Preis mal ganz schön unverschämt fand. 10 Euronen für den Film und nochmal 1,50 für das "Brillenhandling", wie's auf meinem zerknüllten Bon vermerkt war.
Das Brillenhandling war dann wohl die "Miete" für die Brille und kein "Pfand", den man bei der Rückgabe vielleicht zurück erhalten hätte. (Bei Beschädigung oder Verlust der Brille hätte man übrigens 35 Euronen berappen müssen.)
3D ist schon toll!
Allerdings kein ungetrübtes Vergnügen für mich als Brillenträger:
Es ist nicht besonders dolle, eine zweite Brille vor die erste zu setzen, das macht das Sehen nicht unbedingt schärfer. Die dicke, unförmige Brille, die ich (und die anderen Besucher) erhalten habe, war außerdem mächtig schwer und drückte mir ganz empfindlich und irgendwann auch schmerzhaft auf meinen Nasenknochen. Und von dem irgendwie unscharfen Sehen bekam ich schon bald Kopfschmerzen, die sich mit Dauer des Films noch auswuchsen.

Auf jeden Fall aber wird dieser Film ein Anwärter auf meiner Möcht-ich-haben-DVD-Liste.
In 2D.

Freitag, 18. Dezember 2009

Mööööd.

Bin total feddich!
Es war mächtig erschöpfend, zu versuchen, "besser" zu schwimmen.
Irgendwie bin ich dadurch nur durchs Wasser geeiert.

Fühle mich, als sei's schon Bettgehzeit...

Vorsatz

Ich gehe heute schwimmen.
Leider wieder alleine, denn mein Schwimmgefährte ist seit einiger Zeit erkältet.
Was aber jetzt - für mich! - außergewöhnlich ist:
ich gehe schon wieder schwimmen, denn ich war erst am Mittwoch.
Anderthalb Stunden.
Und habe mich hinterher prächtig gefühlt!
Das will ich heute auch haben. Darum nehme ich meine Schwimmsachen gleich mit zur Arbeit und mache mich direkt danach auf in den anderen Stadtteil, wo das Becken - hoffentlich schön leer! - auf mich wartet.

Was sagt denn Karl-Erwin* dazu?

Hmja. Nix. Komisch. Seeeehr komisch.
Er zuckt mit den Schultern, als wüsste er nicht, wie er auf meine sportlichen Anwandlungen reagieren sollte.
Ich habe gestern sogar nach Tipps für's Kraulen geguckelt, will meinen Stil bessern...


*(mein Schweinehund)

Donnerstag, 17. Dezember 2009

Es war einmal...

Es begab sich zu der Zeit, da Weihnachten allmählich näher rückte, der Frost seine eisigen, klammen Finger in die Schuhe und Füße der Glühwein trinkenden Weihnachtsmarktbesucher kriechen ließ, dass eine kleine Meise Besuch von einem guten Freunde bekam*.
Da wurde gekocht, gespeist, getrunken und DVD geguckt.
Und wie's so ist, nach Speis' und Trank, sucht der Gast auch irgendwann einmal das stille Örtchen auf.
Doch was musste die kleine Meise vernehmen? Ach und Weh schallte aus dem kleinen Räumchen.
Sie war sehr besorgt, scheute sich aber, gleich zu Hilfe zu eilen, erfuhr aber zum Glücke sehr bald, welch schreckliches Geschehnis dem Freund widerfahren war:
Nichts Böses ahnend hatte dieser sich der runden Sitzfläche anvertraut und war dafür grauslig bestraft worden, als diese, just in entspannter Situation, niederträchtig unter ihm nachgab und ihn schier zu Tode erschreckte. Und gar peinlich ist dies Geschehen doch, muss man der Gastgeberin davon auch noch kundtun.
Diese war aber gar nicht erschreckt, nur erleichtert, dass nichts Ärgeres geschehen, zumal letztendlich sie selbst die Schuld dazu trug, denn zu ihrem normalen Tun gehörte es, dann und wann auf die sanitäre Sitzgelegenheit zu steigen, um das kleine Fenster des Räumchens zu erreichen. Und so war sie gar froh, dass sie selbst dieses kleine Unglück nicht ereilt hatte, und da sie ohnehin im nahegelegenen Handwerkermarkt hin und wieder zu den ovalen sanitären Sitzgelegenheiten geschielt hatte, sich aber nie ernsthaft mit einer direkten Auswahl auseinandergesetzt hatte, bot sich ihr hier nun der allentscheidende Anreiz.

Und nun hat die kleine Meise - nach ein klein wenig Schraubarbeit** - etwas Neues in ihrem kleinen Räumchen, an dem sie sich erfreuen kann und lebt nun glücklich bis...
... nunja... wir werden sehen. ;)


*die Jahrezeit hat natürlich überhaupt keine Bewandtnis
**ganz schön popelig diese Schrauben an der "Neuen" - da werd ich mich aber jetzt nun nicht mehr draufstellen!

Ich übertreib im Geschilderten natürlich maßlos!!!
Ähem. Und sorry, lieber M., dass du für ein Posting herhalten musst. ;);)
Du darfst es mir bei Gelegenheit heimzahlen!

Dienstag, 15. Dezember 2009

Glück - Pech - Schwein gehabt

Ich konnte gestern einen gebrauchten Flachbildschirm meinem Arbeitgebern abkaufen - für lockere 35 Ocken. Glück gehabt, denn es gab noch reichlich andere Interessenten dafür.

Beim Abtransport mittels einer Klappkiste - abgedeckt mit einer nur unzureichend großen Luftblasenfolie und einer Fleecejacke -, die ich auf dem Gepäckträger meines Fahrrads mit einem Spanngummi festgezurrt hatte, fiel mir Sämtliches beim allerersten Hindernis, das ich umfahren wollte (zwei auf den Bus wartende tratschende Frauen, die ihre Einkaufstrollis großzügig über den zur Verfügung stehenden Raum verteilt hatten), mal eben in hohem Bogen herunter. Nachdem ich endlich - und innerlich fluchend und weinend, dass ich so ein Rindvieh bin, das nie andere um eine Abholung per Pkw fragen mag - das Meiste des Kladderadatschs aufgehoben hatte, fragte doch eine der Frauen, ob man mir helfen könne.
"Mir ist nicht mehr zu helfen." dachte ich so bei mir. "Und der Bildschirm ist jetzt eh im Eimer!"
Wütend darüber, dass ich immer alles selber machen will, darüber, dass ich (zunächst) zu faul war und unbedingt fahren musste, darüber, dass tratschende Frauen immer im Weg herumstehen müssen und darüber, dass mich mein Gepäckträgerspanngummi so mies im Stich gelassen hat, trollte ich mich also nun doch zu Fuß nach Hause - schiebend.

Zuhause angekommen stellte ich den neuen Bildschirm erstmal zum Akklimatisieren ins Schlafzimmer. Und traute mich bis vorhin nicht, ihn anzupacken...
Er hat immerhin ne Scharte oben am Gehäuse!
Und wer vom Rad fällt, holt sich meist was!
...

Er funktioniert aber noch! HA!
Schwein gehabt!

Zumindest funktioniert er partiell.
Denn egal, wie sehr ich im Bildschirmmenü herumfuhrwerke und herumstelle, ein Bereich bleibt immer etwas unscharf, da hilft auch kein Augenreiben.
Aber das liegt wahrscheinlich nicht am Salto mortale des Monitors sondern ist meiner Ungeduld und fehlendem Wissen geschuldet.

Jetzt muss ich nur noch gucken, wie und wo ich den alten Röhrenschirm loswerde.
Und im Keller steht auch noch einer der platzraubenden Sorte... Hmpft.

Samstag, 12. Dezember 2009

Wiedersehensglück

Mir war überhaupt nicht gewahr, dass ich ihn vermisst habe.
Heute aber, auf dem Markt, da habe ich ihn wiedergesehen.
Ich wusste gleich, ohne ihn würde ich nicht nach Hause gehen.
Und eines ist sicher: ich werde ihn genüsslich vernaschen!

Freitag, 11. Dezember 2009

Status (aktualisiert)

... und trotzdem noch arbeitsunlustig!

Ach, was sage ich - verschärft arbeitsunlustig!

Gestern hätte ich aber auch wieder jemandem sowas von vors Schienbein treten können!!!
Und damit wäre er noch gut weggekommen!!! Jawohl!

Und sonst?
Bin ich etwas knapp an Blogger-Zeit.
Vor allem das Lesen anderer Blogs fällt zurzeit flach.

Wird nachgeholt(-gelesen). ;)

Es grüßt euch,
die Meise


(die sich jetzt sputen muss! Verdammt, schon wieder so spät!)

Donnerstag, 10. Dezember 2009

Status

Nachdem ich gestern einen freien Tag hatte, bin ich heute aber sowas von unmotiviert mich Richtung Arbeitsplatz aufzumachen...

Sonntag, 6. Dezember 2009

Alles ein Brei

Warum verteilen heute am Nikolaustag eigentlich Weihnachtsmänner Süßes an Kinder??
Weiß eigentlich niemand mehr, dass der Nikolaus mit Bischofsmütze (Mitra), Bischofsmantel und Krumm- bzw. Bischofsstab ausgestattet ist und eben nicht der Co*ca-Co*la-Weihnachtsmann ist?
Aaargh.

Samstag, 5. Dezember 2009

Weisheit(en) des Tages

Wenn man mit dem Rad auf einer Steigung plötzlich leichter voran kommt als eben noch auf gerader Strecke, hat in der Regel der Wind seine Finger im Spiel.

Manchmal kommt der Regen auch von unten!

.

Donnerstag, 3. Dezember 2009

Stolperstein

Ich hatte letzte Nacht einen Traum.
Und er war wunderbar und schrecklich.
In unrealistischem Geschehen und unrealistischer Umgebung, die ganz klar den Traum erkennen ließen, ereignete sich etwas, das Gefühle in mir hochbrodeln ließ.
Die mir gefielen und sich sehr echt anfühlten - irgendwie sehr echt waren.

Wie bitter, den Traum als Traum zu erkennen.
Wie gemein doch die eigene Vorstellungskraft arbeiten kann.
Wie verlockend Vorgekaukeltes doch sein kann.

Ein selbstgewebtes Spinnennetz, in dem ich mich verfangen würde, so erschien es mir beim Erwachen - und noch danach.

Lange danach.

Fast den ganzen Tag habe ich dieses starke Gefühl hin- und hergeschoben, beguckt, nachgefühlt.
-Und: Ja. Fühlen darf ich das.-

Aber die Erkenntnis ist doch die:
ein Traum ist ein Traum und damit der Ausdruck dessen, was ich wünsche, erhoffe, liebe, fürchte, verabscheue, bearbeite, verarbeite.
Nicht mehr.
Nicht weniger.

Und so kann ich wieder friedlich mit mir sein, mir meinen Ausrutscher verzeihen, meinen kleinen Stolperstein...

Dienstag, 1. Dezember 2009

Ich habe

  • gestern zwei neugekaufte Kalender bei meiner Freundin liegen lassen. Eines Tages vergess ich noch meinen Kopf...
  • meinen platten Hinterreifen, bzw. dessen Schlauch geflickt. Sellebst! Und nur 30 Minuten dazu benötigt. Ich dachte, ich würde länger daran herumfuhrwerken.
  • meiner Familie eröffnet, dass ich an Heilig Abend woanders sein werde.
  • nach einer Begeisterungsmail an Andreas Eschbach eine nette Antwort von ihm erhalten. Das freut ungemein. :)
  • Lust, schwimmen zu gehen. Mein Schweinehund (Karl-Erwin) schweigt dazu momentan. Vielleicht schmollt er noch.
  • jetzt Durst. Ich bin dann mal... ;)

Sonntag, 29. November 2009

Blackbird



Lily hat gestern ein schönes Lied von den Beatles gepostet, das ich heute schon die ganze Zeit gesummt habe.
Jetzt halte ich mal mit einem meiner Lieblinslieder von den Pilzköpfen dagegen. ;)

Samstag, 28. November 2009

Bekloppt

Der Busch oder Strauch, an den ich immer mein Fahrrad lehne, treibt Blüten.














Das find ich ein bisschen verstörend, fegte mir doch heute unentwegt der Wind fies den Regen ins Gesicht. Klar, Herbst- oder Winterblüher eben. Und es ist ja auch nicht das erste Mal, dass ich dies beobachten durfte. Meinen Fahrrad-Abstell-Stammplatz dort habe ich ja schon länger inne. Trotzdem muss ich bei solch einem Anblick einfach mit dem Kopf schütteln.
Bekloppt eben.

Genauso bekloppt ist mein Ringen mit dem Schweinehund.
Ich will heute zum Schwimmen. Ausnahmsweise mal alleine. Und da muss ich dann jetzt mit dem Rad hin (bisher wurde ich schön bequem mit dem Auto abgeholt). Und draußen regnet's und ist windig. Und mein Schweinehund findet, dass das keine schöne Sache ist!
Dabei dürfte mich ein bisschen Nasswerden doch nicht schrecken!
Halloooo, es geht zum SCHWIM-MEN! Da ist Nasswerden unerlässlich!
Was ficht mich da das Regenwetter? Hm?

Freitag, 27. November 2009

My Bonnie

Heute morgen, in der Dusche gesungen: My Bonnie lies over the ocean...
Ich bin nämlich mit diesem Ohrwurm schon erwacht. Warum auch immer...

Verd... ich muss mir gleich den mp3-Player anmachen, sonst geht das den ganzen TAG so!!!


Bring back, bring back...


Dienstag, 24. November 2009

Weihnachtsunwille

Da.
Es beschleicht mich wieder!
Dieses Gefühl, Weihnachten boykottieren zu wollen.
Mal aussteigen zu wollen aus der Familienveranstaltung, dem Geschenke-Schieben.
Versteht mich nicht falsch, ich schenke gerne. Ich habe oft diesen inneren Impuls, jemanden beschenken zu wollen. Einfach so. Es muss gar keinen Anlass haben.
Aber merkwürdigerweise kommt mir Weihnachten trotzdem nicht gelegen, diesem Laster zu frönen. Vielleicht, weil's zu viele Leute auf einmal sind. Oder weil man da stundenlang aufeinander hockt. Oder weil Familienfeiern meist nicht ohne Spannungen vonstatten gehen. Oder weil's jedes Jahr irgendwie immer das Gleiche ist.
Ach, was weiß ich?!
Aber irgendwie würde ich Weihnachten gerne dieses Jahr einfach mal anders verbringen...
Und nächstes Jahr - o. k. - dann mach ich wieder mit... wenn's sein muss...

Montag, 23. November 2009

kleiner Zwischenruf

Poh, wat war dat heute windisch!!!

Samstag, 21. November 2009

durchs Nass

Seit kurzem bin ich ab und zu im Wasser unterwegs.
Einmal die Woche - Schwimmen.
Das ist nicht besonders viel, aber immerhin etwas und somit mehr, als ich für das ganze vergangene Jahr vorweisen könnte.
Ich schwimme nicht sonderlich schnell, aber ich versuche mich nicht nur im Brustschwimmen, was ich eigentlich recht ausdauernd kann (wenn ich will - *hüstel*), sondern übe mich auch im Kraul, womit ich noch immer Schwierigkeiten habe, weil ich mit dem Atmen irgendwie nicht hinkomme. Zweiertakt ist zu kurz, Dreiertakt - also der Wechsel von Rechts- zu Linksatmen - funktioniert nicht, da ersauf ich höchstens, und der Vierertakt bringt mich nach ca. zwei Bahnen völlig außer Atem. Nunja. Da muss ich eben noch dran arbeiten.
Im Wechsel zum normalen Schwimmen, mache ich auch Beinarbeit mit Schwimmbrett (oder auch Kick Buoy) und Armarbeit mit der sogenannten Pull Buoy - im Kraul.
Optimal wäre es für mich, wenn außer meinem Schwimmpartner niemand das Becken bevölkern würde, denn ich schwimme am liebsten stupide vor mich hin. Das geht aber nicht, denn da kommt auch schonmal ein Querschwimmer daher, der gleich mehrere "Bahnen" nutzt und sich zwischen den schon eingereihten Schwimmern hin- und herschlängelt. Dann gibt es auch diejenigen, die sich einfach direkt vor einen setzen und gleich komplett die Bahn in Beschlag zu nehmen gedenken. Oder die, die rückwärts schwimmend, nicht sehen können, wohin sie lenken und vom geraden Kurs abkommen*. Oder die Rumplatscher, die beim Kraul derart das Wasser aufschäumen, dass man beim eigenen Luftholen erstmal eine kleine Fontäne abbekommt statt des benötigten Sauerstoffs. Heute gab's auch mal einen "Dufter", der vor dem Wassersport wohl dringend nochmal seinen Kopf in einen Eimer Parfüm stecken musste, um dann beim Schwimmen einen Duftteppich oberhalb der Wasseroberfläche auszubreiten, den man dann inhalieren durfte. Bäh!
Im Übrigen kann man dort auch überraschend Leute treffen, die man sonst nur von mehreren Kleidungshüllen bedeckt kennt.** Huuuch!

ABER: das Schwimmen hat mir die ständige Schulterverspannung genommen! :)
Und das war ja Sinn der Sache!

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*Die Rückwärtsschwimmer sind zurecht unbeliebt! Und ich gehöre übrigens gnadenlos dazu!
Wie ich mich auch zu den Bahndazwischenquetschern zählen muss. Aber was soll man tun, wenn das Becken schon so voll ist?? Nichtsdestotrotz bin ich selbst immer wieder ungehalten, wenn ich dann endlich eine Bahn für mich erobert habe und mir dann einer schon wieder hineinschwimmt. Gna!
**Aber da ich Brillenträgerin bin - kurzsichtig - sehe ich im Schwimmbad - weil ohne Brille - natürlich alles unscharf und bin mir nicht immer sicher, ob derjenige tatsächlich jener welcher ist. Dass ich alles unscharf sehe ist wohl manchmal auch ganz gut so, das nur nebenbei. Ich hoffe zudem inbrünstigst, dass die Menge der anderen Schwimmer mindestens doppelt so kurzsichtig ist wie ich. *hust*

Mittwoch, 18. November 2009

Sich verträumt

Kathrin blickte zum wiederholten Male auf die Uhr. Erst halb acht.
Sie spielte mit der Fernbedienung in ihrer Hand und schaltete von einem Kanal zum nächsten. Eigentlich interessierte sie nichts. Sie wollte nur die Zeit totschlagen.
Bis es endlich spät genug war.
Spät genug, um ihrem schlechten Gewissen die Uhrzeit entgegenhalten zu können, als Beweis, dass sie doch nun endlich nachgeben dürfe, ihrem Geheimnis, ihrer Sehnsucht.
Eigentlich war es doch auch egal, oder? Wann sie ins Bett ging, wann sie diese triste graue Welt hinter sich ließ. Diese Welt interessierte sich doch nicht für sie, für Kathrin, die Träumerin.
Eigentlich träumte sie ja nicht nur, wenn sie sich zum Schlafen legte.
Eigentlich träumte sie immer, wenn sie nur mal ein paar Minuten Leerlauf im Kopf hatte.
Dann nahm sie Zuflucht zu den ihr Vertrauten, den Stimmen, den Personen, die sie ersponnen hatte.
Doch seit ein paar Wochen war alles anders.
Da war sie ihm begegnet. In Wirklichkeit. In der realen Welt.
Und seitdem träumte sie nur noch von ihm.
Wie er sich wohl anfühlen würde, wie er wohl riechen würde, wie es wäre, wenn er sie ansehen würde, berühren...
Verdammt, die Zeiger bewegten sich aber auch kein Stück!!
Sie wollte zu ihm. Und irgendwie war es nicht richtig für sie, wenn sie am falschen Ort von ihm träumte.
Die Stimmen in ihrem Kopf waren eifersüchtig, wollten mit dem Neuen nichts zu tun haben, verschworen sich gegen ihn. Den ganzen Tag wetterten sie gegen Kathrins vage Versuche an, wenigstens die Erinnerung an ihn heraufzubeschwören.
Abends aber, im Bett, wohlig warm, verstummten sie, blieben vor ihrer Schlafzimmertüre zurück, schmollend, beleidigt. Hier schloss sie die Augen, schmiegte ihre Wange in das weiche Kissen und ließ ihn aus ihrem Gedächtnis tröpfeln, bis ein See aus warmer Zufriedenheit endlich ihn widerspiegelte.

Zehn vor acht.
Kathrin fluchte, schaltete den Fernseher aus und warf die Fernbedienung auf den Couchtisch. Still saß sie da. In ihrer Wohnung tat sich kein Laut. Jetzt waren ein paar Schritte ihres Nachbarn über ihr zu hören, er ging aus dem Raum, das Tappen verklang.
Warum ging sie nicht einfach schon jetzt zu Bett? Was hielt sie?
War es die neue Stimme in ihrem Kopf? Die Kollegin, die ihr heute - so ganz nebenbei - gesagt hatte "Du verträumst noch dein ganzes Leben!", das Widerhallen dieser Worte?
Dieser ganz harmlose Satz hatte ihr wehgetan.
Doch warum?
Sie hatte ihre Träume immer geliebt. Vor allem ihn. Diesen beglückenden...
Aber jetzt war irgendwas falsch.
Da stimmte was nicht.
Etwas bannte sie, verhinderte, dass sie aufstand. Sie saß fest.

Die Uhr ihres Nachbarn schlug zwölf.
Kathrin schniefte und als sie sich mit dem Handrücken die Nase entlangfuhr, merkte sie, dass ihr Tränen das Gesicht hinabliefen.
Etwas in ihr brach.
Brach sich Bahn.
Die Erkenntnis, dass sie sich verträumt hatte, in die Irre geträumt...

Montag, 16. November 2009

Empfindlichkeiten

Seit ein paar Tagen habe ich wieder Probleme mit meiner Narbe. Vielmehr mit dem, was mal darunter geflickt worden ist. Nachdem ich lange wirklich gar keine Schmerzen mehr hatte, nichtmal beim Heben und Schleppen diverser schwerer Sachen im Berufsalltag, was ich schon wieder ganz unbesorgt getan habe, lässt mich dieses verflixte Ziehen und Stechen hin und wieder die schon fast vergessene Handbewegung Richtung Bauch durchführen: Handauflegen. Druck ausüben. Geht schon wieder. Weiteratmen.
Alles nicht schlimm. Nur ein Hauch dessen, was es mal war.
Aber trotzdem schone ich mich auf einmal wieder. Passe auf.
Nunja. Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste.

Und heute geh ich früh ins Bett.
Bin sehr müde.

Gut' Nacht! ;)

Samstag, 14. November 2009

Verd....

... ich habe gestern vergessen, meine Nichte anzurufen!!!! Sie hatte Geburtstag.
Himmel! Wie konnte ich DAS nur verschwitzen???

Dienstag, 10. November 2009

Samstag, 7. November 2009

#99 - die Zweite

Im Januar 2008 gab's die Meisen-Erstauflage,
und ich hatte das Gefühl, ich kann hier mittlerweile einen zweiten Aufguss folgen lassen... ;)
(ich hoffe, es kommt nix doppelt vor)

  1. Ich esse oft selektiv
  2. Ich brauche morgens unheimlich lange im Bad.
  3. Ich kann in (fast) allen Lebenslagen lesen.
  4. Auch Musik höre ich schonmal selektiv. Das kann so weit gehen, dass ich ein und dasselbe Lied ständig wiederhole. (Zur Schonung der Nerven anderer aber immerhin mittels Kopfhörer!)
  5. Manche Menschen ermüden mich ungemein.
  6. Ich finde nix dabei, im Dunkeln - nachts - mit dem Rad nach Hause zu fahren.
  7. Wenn ich spät (bzw. früh) nach Hause komme, brauche ich mindestens eine bis anderthalb Stunden, bis ich so weit Ruhe gefunden habe, dass ich schlafen kann.
  8. Herumwirbelnde Gedanken können mir schonmal den Schlaf rauben.
  9. Ich habe oft gleich mehrere Bücher im "Lesestatus" und ein halbes Dutzend in Wartestellung.
  10. Was Bücher angeht, missioniere ich gerne und denke beim Schmökern schonmal "Das könnte der/dem gefallen...".
  11. Wenn ich angespannt bin, sehe ich mir gerne einen Action-Streifen an.
  12. Ich kann in manchen Dingen sehr verschlossen sein...
  13. ... andere sieht man mir an der Nasenspitze an.
  14. Für manch einen blöden Spruch oder eine dumme Bemerkung kann ich mich noch Jahre später schämen.
  15. Ich habe eine "Wahl"-Familie.
  16. Manche Menschen schließe ich unheimlich schnell ins Herz.
  17. Ich liebe es, mir neue Stifte und Schreiber zu kaufen und dann gleich mit ihnen zu schreiben und herumzukrakeln.
  18. Ich mag neues, festes, reines Papier.
  19. Ich mag Leder.
  20. Ich finde es schwierig, passende Schuhe zu finden, die mir auch noch gefallen. Oder umgekehrt.
  21. Hochhackige gehen gar nicht!
    Obwohl sie mir bei anderen durchaus gefallen.
  22. Durch mein Siebhirn fällt vieles einfach durch.
  23. Manches vergesse ich nie.
  24. Ich mag es, wenn ich den Kopf in den Nacken lege, meine langen Haare auf dem bloßen Rücken zu spüren - weich, warm. *wohligseufz*
  25. Ich verschiebe seit einem Jahr ständig den nötigen Friseurbesuch. Meine Spitzen (und damit meine ich die letzten fünf Zentimeter) müssten wirklich mal ab (sonst wachsen sie noch über mich hinaus...).
  26. Aber dafür, dass ich die zwei Jahre davor ständig mit dem Gedanken gespielt habe, sie mir wieder kurz schneiden zu lassen, sind sie enorm lang geworden!
  27. Ich benutze (fast) nie Parfüm.
  28. Ich mag es nicht, wenn jemand Parfüm benutzt, als gäbe es kein Morgen oder als würde die Parfümwolke Viren in die Flucht schlagen können.
    Öhm... kann sie?
  29. Ich liebe meine Biker-Stiefeletten. Irgendwann reicht's auch mal für richtige Stiefel.
  30. Was Kleidung und Mode angeht, bin ich 'ne Niete.
  31. Ich liebe Marzipan, was bedeutet, dass im Supermarkt wieder an jeder Ecke die Versuchung auf mich lauert. Ganz schlimm: Marzipan-Baumstämme mit Nougat-Kern!
  32. Manchmal gruseln mich ganz harmlose Sachen.
    Letztens ein Hörbuch für Kinder (ab 10 Jahren empfohlen!): Das Geheimnis der 100 Pforten.
    An einer Stelle hätte ich am liebsten ausgeschaltet. (GING aber nicht!)
  33. Manchmal habe ich das Gefühl, ich lerne nicht dazu.
  34. Manchmal weiß ich, ich habe dazugelernt.
  35. Die Bücher von Terry Pratchett, die ich besitze, habe ich alle schon mehrmals gelesen.
  36. Ich besitze auch eine Reihe an Karl-May-Büchern (damals mit 14, 15 vom eigenen Taschengeld zusammengekauft).
  37. Ich besitze auch eine Reihe an Mark-Brandis-Büchern (Science-Fiction).
  38. "Wäsche-Management" ist bei mir ganz übel:
    hier ein Berg, der noch gewaschen werden muss,
    hier ein Berg, der zusammengefaltet werden muss,
    hier ein Berg, der gebügelt werden muss
    und dazwischen der volle Wäscheständer...
  39. Es gibt Phasen und Episoden in meinem Leben, von denen war ich sicher, dass ich sie nie bereuen würde. Jetzt bin ich mir da nicht mehr so sicher.
    Zumindest hätte ich sie vielleicht ganz gerne gegen andere Erfahrungen ausgetauscht...
  40. Ich muss dringend meine überquellenden Regale ausmisten.
  41. Ich hab wirklich eine Meise!
  42. Ich hasse Strumpfhosen! Folterwäsche ist das, jawohl! (und da meine ich auch Nylons mit)
  43. Ich bringe mein Fahrrad regelmäßig zum Komplettcheck. Dieses Mal wurde meinem Rad sogar ein Aufkleber verpasst: Lichtcheck 2009! Huiii. (Klebt am Rahmen, da ja die Windschutzscheibe fehlt...)
  44. Mich kann man mit vielem beeindrucken.
  45. Man kann bei mir aber auch sowas von durchfallen!
  46. Ich besitze ein Weck-Lampe und hatte gehofft, dass sie mir das morgendliche Aufstehen erleichtert.
  47. Was mir das Aufstehen wirklich erleichtert ist der fortgeschrittene Morgen.
  48. Ich bin immer (noch) auf der Suche nach der optimalen Gesichtscreme...
  49. Ich habe Seife im Schrank.
  50. Ich hielt als Kind Lavendel für den Duft alter Frauen.
  51. Ich habe Lavendel im Schrank. - Oh Gott!
  52. Ich mag Lavendelbüsche und deren Duft. - Ohgottohgott!
  53. Ich mag das emsige Gesumse in und rund um blühenden Lavendel.
  54. Ich mag Hummeln.
  55. Ich habe als Kind eine Geheimschrift entwickelt und benutze sie auch heute noch manchmal. (Allerdings erinnere ich mich nie an alle Buchstaben und muss für die fehlenden dann Platzhalter verwenden...)
  56. Ich habe für eine Geschichte eine Balkenschrift (und Rudimente der fremden Sprache) entwickelt, die aber noch weiter ausgearbeitet werden müsste.
  57. Ich habe mal die Räumung des hiesigen Rathauses herbeigeführt.
  58. Ich lese auch Kinder- und Jugendbücher.
  59. Aus irgendeinem Grunde mögen mich ältere Männer. Ich wurde schon öfter sogar einfach auf der Straße angesprochen, ob ich denn vergeben sei, wo ich denn wohne, usw. - von fremden, alten Männern! *grusel*
  60. Ich halte seit einem Kinobesuch Knicklichter für etwas, das man immer in ausreichender Menge dabeihaben sollte. *grinsbreit*
  61. Ich habe in einer bestimmten Phase sehr viel Alkohol getrunken.
  62. Ich habe gelernt, mit Alkohol umzugehen.
  63. Ich bin nie mit irgendwelchen Drogen (außer obigem) in Kontakt gekommen. Puh!
  64. Obwohl Süßigkeiten und bestimmte Fressalien für mich fast dazu zählen könnten...
  65. Ich schiebe das Zuendeschreiben bzw. Korrekturschreiben eines Romans (ach Gottchen, darf ich das überhaupt so nennen?) ständig vor mir her.
  66. Ich kann Lob schlecht entgegen-, bzw. annehmen.
  67. Vor manchen Treffen habe ich buchstäblich Schiss.
  68. Ich finde es (manchmal.../oft...) schwierig, mich neuen Situationen auszusetzen.
  69. Befinde ich mich aber dann in einer neuen Umgebung, richte ich mich meist schnell ein.
  70. Obwohl ich in der Schule in Sprachen gute Noten hatte, kann ich weder Englisch noch Französisch sprechen.
  71. Englisch lesen geht aber, solange es H.P.-Niveau hat.
  72. Ich würde gerne mal zu Fuß ein paar Tage durch Deutschland ziehen - Rucksack, Zelt, Wanderschuhe - fertig.
  73. Ich möchte mal nach Schottland.
  74. Ich würde gerne mal eine Schiffsreise auf dem Atlantik machen.
  75. Ich habe gerade wieder das Schwimmen für mich entdeckt (nicht im Atlantik!) und tatsächlich ein ganz kleines Bisschen Ehrgeiz in mir wecken können.
  76. Neben meinem PC hängt an der Wand eine "wilde" Pinnwand mit mächtig vielen Notizzetteln. Das meiste davon sind Ideen und Gedankenstützen für Geschichten.
  77. Ich bin (noch immer) Sudoku-süchtig. Gottseidank konnte ich es auf ein annehmbares Maß herunterschrauben. Nur noch abends vor dem Schlafen ein, zwei davon...
  78. Ich vermisse einige Blogger - deren Posts, deren Kommentare. *schnüff* (die Reihenfolge der Links sagt übrigens nichts aus)
  79. Es gab eine Zeit, da hab ich das Melancholische fast gepflegt, es war mir teilweise sogar Inspiration. Das geht mir momentan ganz ab.
  80. Fröhlich durch die Wiesen hüpfe ich deshalb aber trotzdem nicht. ;)
  81. Irgendwann möchte ich unbedingt nochmal in einem Hubschrauber mitfliegen! Möglichst vorne im Cockpit neben dem Piloten, nicht hinten als "Gepäck"!
  82. Mir geht das Alleineleben auf den Senkel.
  83. Manchmal ist's aber auch entspannend. Immerhin.
  84. Was Malen angeht, stehe ich im Schatten meines Vaters und Großvaters. Beide waren sehr gute Maler.
  85. Und ich bin sooooooo malfaul geworden. Schrecklich!
  86. Meine Gitarren stehen auch viel zu unbenutzt in der Gegend herum... und damit meine ich nicht die GuitarHero-Gitarren!
  87. Ich mag es, mich um die Katze von Freunden zu kümmern, wenn diese mal in Urlaub sind.
  88. Ich besitze mittlerweile sämtliche (bis jetzt käufliche) Staffeln von NCIS.
  89. Ich mag Little Britain.
  90. Ich finde es merkwürdig, wie viele Leute mich kennen, die ich aber überhaupt nicht auf meiner "Festplatte" habe. Es hat schon der eine oder andere beleidigt reagiert, wenn ich nachfragen musste "Woher kennen wir uns denn?"
  91. Ich habe ein schlechtes Gedächtnis für Gesichter. (was Obiges erklären könnte)
  92. Ich habe ein noch schlechteres Gedächtnis für Namen! (das kommt zu Obigem also verschärfend hinzu)
  93. Ich spiele gerne Backgammon, finde aber keinen, der es mit mir spielen mag.
  94. Ich war mal Teil eines Kneipen-Dart-Clubs.
  95. Ich habe jahrelang in einem Kirchenchor gesungen.
  96. Ich war mal Mitglied in einer Laien-Schauspiel-Truppe.
  97. Ich war mal ehrenamtliche Mitarbeiterin in einer kleinen Bücherei.
  98. Ich habe gerade Chlor-Schnupfen... *schnief*
  99. Ich dachte schon, ich bekomme die 99 doch nicht mehr zusammen! Meine Güte - was hat mich eigentlich dazu verleitet, nochmal die 99 anzugehen???

Montag, 2. November 2009

im Sturm erobernd

Hier schimmert's, hier blinkt's.
Alles will bestaunt, ausprobiert sein.
Kein Halten,
das Neue lockt.
So viel Energie,
die sprudelt, überschäumt,
alles umarmt,
vereinnahmt,
vollends in sich aufnimmt.
Berauscht geht's weiter,
gaukelnd, taumelnd,
euphorisiert -
die Welt ruft.
Zurück bleibt Strandgut...

Ungewagt

Noch nie gewagt
noch nie ergeben
noch nie fallengelassen
die Sicherungsleine immer im Griff
anderen Händen nie anvertraut
immer bereit zur Zurücknahme
dem Schritt in den Schatten
die Konturen vernebelnd
Schutz bietend
gebannt in der Angst
einen Schritt zu weit
in den Abgrund zu tun
trauernd die Augen verschließend
Nie wagend

Donnerstag, 29. Oktober 2009

Mittwoch, 28. Oktober 2009

Montag, 26. Oktober 2009

F...

Ich hab mich mal wieder hingelegt.
Mit dem Rad.
Ich weiß auch nicht wie es passiert ist. Vermutlich bin ich mit dem Lenker rechts an einem parkenden Auto zu nah vorbeigefahren und hab den Spiegel gestreift.
Jedenfalls hat's mich niedergerissen.
Der Wagen, der hinter mir fuhr (enge Straße) hat zum Glück eine Vollbremsung gemacht, sonst säße ich jetzt wahrscheinlich nicht hier und würde dies schreiben, denn ich lag plötzlich quer auf der Straße.
Und so ein Idiot dahinter fing noch an zu Hupen, als es nicht direkt weiter ging.
Ich blieb nämlich erstmal liegen.
Bestandsaufnahme.
Knie.
Rechtes.
Verd.....
Ja. Schon wieder ein Blötsch. Immer drauf, immer drauf!
Und sonst?
Keine Ahnung. Blendendes Licht von dem Auto, aus dem jetzt ein junger Mann aussteigt.
"Haben Sie sich wehgetan?"
Ich muss glatt auflachen. Etwas rau allerdings.
"Ja. Hab ich."
"Können Sie aufstehen?"
Ich rappele mich hoch. "Ja." Es geht. Ist ja nur wieder mein Knie.
"Brauchen Sie einen Krankenwagen?"
"Nein. Danke."
Ich humpele mit meinem Rad zum Bürgersteig. Die Autos fahren weiter.
Ich gehe. Schiebe mein Rad. Erstmal wird der Schmerz mehr, nach ein paar Minuten wieder weniger. Nunja. Das Knie ist ja schon seit 14 Jahren halb taub, da kann gar nicht so viel Schmerz durchkommen.
Als nächstes kommt der Rad-Check. Irgendwas verbogen?
Ah, Kette abgesprungen.
Ich fädele die Kette wieder ein, probiere die Bremsen, humpele weiter, steige schließlich auf und fahre doch noch die letzten zwanzig Meter(!) bis nach Hause, um zu sehen, ob irgendwas eiert.
Nix.
Scheint alles in Ordnung.
Am linken Oberarm macht sich ein kleiner Schmerz bemerkbar. Bestimmt hatte ich mir da den Lenker reingerammt.
So. Ich mach jetzt Sportgel auf meine Blessuren.

Bis denne...

Sonntag, 25. Oktober 2009

Bei Muttern zum Essen

Meine Mutter schafft es doch immer wieder, mir zum Essen die ungeliebte "Forke" hinzulegen, eine Gabel mit ungewöhnlich langen Zinken. Das gute Besteck. Dieses Mal hab ich sie nicht umgetauscht, sondern mich seufzend ergeben.
Sie versucht es auch jedes Mal (mir erscheint es zumindest so!), als Nachtisch etwas mit Vanille-Pudding zusammen zu mixen. Glücklicherweise geschieht das just-in-time, so dass ich rechtzeitig Haaalt! rufen kann.
Gottseidank gab's heute keine Leber!!!*


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*Ich durfte mir was wünschen! :)
Hühnerfrikassee. Mjam!

Samstag, 24. Oktober 2009

Eindruck

Mir erscheint vieles momentan sehr fragil.
Möglich aber auch, dass ich zu sehr die Ohren spitze, gerade zu empfindliche Antennen habe...

Weisheit des Tages

Manchmal muss man einfach mal plappern...

Es entspannt.

von der Dusche zur Waage

Unterhalb meines Duschkopfs befindet sich ein kleines Meditationszentrum.
Zumindest erscheint es mir so.
Denn sobald ich unter dem schöööön warmen Wasserguss stehe, schwimmen meine Gedanken hierhin und dorthin und hinterher weiß ich meist gar nicht mehr, was mir alles durch den Kopf geflossen ist. Aber ich meine, nach dem Duschen ein bisschen sortierter zu sein.
Und frisch geduscht nicht zu vergessen! ;) *seufz*

Heute war's wieder ähnlich, nur dass mir auffiel, dass ein Thema immer wieder unter dem Wasserstrahl zutage tritt und das ich diesmal aus der Dusche mit hinausgenommen habe. Ein Thema, das ich wegen einer Kränkung noch nicht habe hinter mir lassen können, wobei ich mich auch noch darüber ärgere, dass es mich kränkt. Eigentlich müsste ein Schnauben und Kopfschütteln reichen. Ach, und eigentlich finde ich es völlig blödsinnig, dass ich mir auch immer noch einen Kopf darum mache!!! Echt jetzt!
Blödkram. Pöh.

Was anderes:
ich muss mir heute - weil das letzte Wochenende dahingehend völlig ungenutzt verstrich - endlich (am besten gleich ein paar) Geschichtchen einfallen lassen und niederschreiben, die ich für meinen Auftritt nächsten Freitag brauchen werde. Die paar kleinen Aufhänger und Sprüche, die mir bis dato eingefallen sind, sind äußerst unzureichend! Ich muss am Freitag was zur Hand haben, das ich in einfallslosen Minuten herunterspulen kann... (was bedeutet, dass ich das bis jetzt Nichtvorhandene auch noch auswendig lernen muss! Aber das gilt ja auch für die Aufhänger und Sprüche.). *seeeuuufz*

Ab morgen bin ich wieder Katzenbetreuerin. *grinsbreit*

So langsam wird die Erkältung besser. Ich bin mittlerweile beim Abhusten fieser ..... nein ich schreib's nicht hin. Ähem.
Ich muss aber sagen, dass bei dieser Erkältung die Schnupfen- und Rotzsache sich ein wenig moderater gezeigt hat. Vielleicht, weil ich dieses Mal eine für mich neue Sache ausprobiert habe, eine Nasendusche. Die Nebenhöhlen (und damit der ganze Kopf als auch die dazugehörigen Kauleisten) haben zwar trotzdem geschmerzt, wie gehabt, aber sie waren nicht so zuzementiert. Was allerdings nicht den Etagenwechsel zu den Bronchien hat verhindern können. Bäh!
Aber ich bin zufrieden damit, mir so ein Ding samt dazugehörigem Spülsalz angeschafft zu haben.

Meine Waage hat mir heute morgen doch wirklich Freude bereitet.
Sollte es am fehlenden Appetit wegen der Erkältung oder am schon eine Woche zurückliegenden Schwimmen gelegen haben oder gar beidem, egal, ich bin höchst zufrieden mit der Anzeige.

So. Und jetzt wird ins Wochenende gestartet...

*räusper*

Nunja. Weit werde ich nicht kommen, denn ich werde wohl zwei Drittel davon liegend und eingemummelt zubringen. *hust**schnief*

Donnerstag, 22. Oktober 2009

kranke Meise

Hatte ich schonmal erwähnt, dass ich ungern zum Arzt gehe?
Vor allem, wenn's einem so richtig dreckig geht, ist das lange Warten im Wartezimmer eine Qual.
Und in dem Moment, in dem man das Behandlungszimmer des Arztes betritt, sieht man anscheinend urplötzlich frisch wie der jugendliche Morgen aus, denn der Arzt sieht sich zu der Frage hingerissen, was einen denn hierher verschlägt. Hmpft.
So kommt es mir jedenfalls immer vor...
Trotzdem hatte ich mich heute endlich dazu durchgerungen, meinen Arzt aufzusuchen.
Ich wollte eigentlich nur einen netten gelben Schein für heute und morgen haben - Medikamente will ich von ihm nicht, ich hab da, was ich brauche -, damit ich meine schmerzenden Nebenhöhlen stündlich mit Rotlicht versorgen und mich ansonsten mit der Wärme und Geborgenheit meines Bettes pflegen kann.
Ich raffe mich also auf...
... und stehe beim Arzt vor verschlossener Türe. (Nein, ich hatte nicht vorher angerufen!)
Der hat doch glatt Urlaub!!!
Verdammt!
Da braucht man ihn einmal im Jahr* und da hat der Kerl URLAUB!
Und die Vertretung ist in einem anderen Stadtteil zu finden. Aaargh!
Was mache ich?
Ich trolle mich wieder nach Hause und rufe meinen Chef an, handele mit ihm aus, dass ich morgen zwar kommen werde, aber später, und wahrscheinlich auch früher wieder gehen werde. (Vermutlich bleibe ich ein Verlegenheitsstündchen dort.) Auf Kosten meiner bisher geleisteten Überstunden.
Jaaa, ich könnte auch einen anderen Arzt in meinem Stadtteil aufsuchen.
Aber dort zu sagen "Schreiben Sie mich doch bitte für heute und morgen krank, mehr will ich nicht, auf Wiedersehen!" ist mir denn doch zu blöd.
Kranksein kann echt kompliziert sein...
... zumindest wenn man eine Meise hat/ist.

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*Ich war zwar dieses Jahr ziemlich lange krank, dafür war aber ein anderer Arzt "zuständig".

Dienstag, 20. Oktober 2009

Eingereiht

in die Masse der Erkälteten.
Es kündigte sich schon Sonntag an.
Seit gestern mittag habe ich dann das Bett gehütet.
Halsschmerzen. Kopfschmerzen. Frieren!
Aber es geht jetzt eigentlich wieder. Morgen geh ich wieder artig zur Arbeit.
Ich hätte es auch heute und gestern irgendwie auf der Arbeit aushalten können, fand es aber richtiger, dem Verlangen meines Körpers nachzugeben und Wärme und Schlaf zu suchen (hab viiel gepennt!), als tapfer auf der Arbeit zu erscheinen.
Tapferkeit wird auch überbewertet.
War ich in der Vergangenheit auch viel zu oft. Das dankt einem keiner.

Sonntag, 18. Oktober 2009

Erfolg

Gestern war ich also schwimmen.
Nicht allein, nein, ich wurde quasi zur Schwimmbegleitung eines Freundes, der mit Ziel trainiert.
Gut, ein Ziel hatte ich ja auch irgendwie: die Schultern wieder beweglich machen.
Und dazu hatte ich in zwei Stunden reichlich Gelegenheit und zog also meine Bahnen, meistens in Brust-, manchmal per Kraulstil, ein paar Bahnen auch mit Schaumstoffbrett und nur die Beine bewegend, und zwischendurch hab ich auch mal eine halbe Bahn tauchend zurückgelegt (mein Schwimmgefährte brachte es auf eine ganze durchtauchte Bahn!!! Himmel!).
Und ich muss sagen, ich war zum Schluss fix und alle!
Flügellahm für den Rest des Tages.
Und ein wenig angstvoll den nächsten Tag - heute also - erwartend, da ich mit mördermäßigem Muskelkater rechnete.
Der sich heute aber nicht blicken lässt.
Ein kleeeeiines Bisschen am Bauch. Aber sehr im Hintergrund.
Wow.
Und die Schulterschmerzen sind weniger!
Also Erfolg auf der ganzen Linie.

Ich muss aber sagen:
wenn ich niemanden gehabt hätte, der mich mitgezogen hätte, wäre ich mit Wärmflasche und weiter jammernd zuhause geblieben...
Darum meinen Dank an meinen Schwimmgefährten! ;)

Freitag, 16. Oktober 2009

Verpennt

Nachdem ich in der vorherigen Nacht vielleicht drei Stunden Schlaf hab finden können - immer vorsichtig die Lage verändernd, hoffend, dass die neue Position sich mit der verkrampften und schreienden Schulter verträgt und immer wieder schnell feststellend, dass dem nicht so ist - habe ich diese Nacht eigentlich ganz gut geschlafen. Zwei-, dreimal bin ich wach geworden, konnte aber gleich wieder einschlafen.
Gott sei Dank! Ich ging gestern schon ein bisschen auf dem Zahnfleisch.

Vielleicht habe ich die durchschlafene Nacht auch der Höllensalbe zu verdanken, die ich gestern in der Apotheke erstanden habe. Die wirkt ohne Chili- bzw. Cayennepulver - was mich häuten würde! - entfacht aber trotzdem erstmal ein Feuer auf und in meiner Schulter, was ordentlich für Durchblutung sorgt.
Und so befeuert (ist nur zu Anfang schlimm, später einfach nur noch gut) werde ich heute auch zur Arbeit gehen.
Etwas verspätet, weil verpennt.
Heute morgen mochte ich das Bett irgendwie erstmal nicht verlassen...

Mittwoch, 14. Oktober 2009

To do

  • Hui, was war das heute morgen frisch! Ich muss mir unbedingt und endlich eine neue warme Jacke zulegen.
  • Meine Schulterverspannungen bleiben mir treu. Und meinen Massagetermin musste ich mal wieder wegen Überstunden verschieben. Gmbpft.
    Da ist wohl doch Schwimmen angesagt. Gna.
  • Die In-Ear-Kopfhörer meines mp3-Players sind mal wieder hin, bzw. das Kabel am Stecker. Ein-Kanal-Hören ist echt fies! Letztes Mal war's die Buchse des mp3-Players, die mit Wackelkontakt für grausiges Hörerlebnis sorgte. Mein Gott, die Dinger werden bei mir nicht alt! Jedenfalls brauche ich dringend neue Kopfhörer!!
  • Ich habe zu einem "Entertainabend" zugesagt und muss nun schauen, dass ich mir ein Programm zurechtlege. Das wird eine ganz neue Herausforderung. Bühne, Theaterspiel, Kabarett kenn ich bereits. Jetzt sind gute Vorbereitung, Schlagfertigkeit (mein Gott, woher soll ich die bloß nehmen?) und wohl vor allem etwas Improvisationstalent gefordert. Das wird heftig...
  • Maaaaalen. Meine Güte, mein Auftraggeber denkt wahrscheinlich schon, er bekommt sein Bild nie. *schäm*

Sonntag, 11. Oktober 2009

Samstag, 10. Oktober 2009

Klaffende Wunde

Es soll noch einer sagen, als Fußgänger sei man sicherer.
Da hab ich mir doch heute mit dem Häkchen am Regenschirm ein Stückchen Haut aus dem Daumen gehackt.
Aua.

Freitag, 9. Oktober 2009

W W


WatteWolken

Mittwoch, 7. Oktober 2009

Abgegrenzt

Mit einem mp3-Player kann man sich auf der Arbeit doch wunderbar abschirmen.*
Schon allein durch die Ohrhörer, die sichtbaren Kabel, macht man der Umwelt klar: Hier musst du erstmal mit Gesten signalisieren, dass ein Gespräch erwünscht ist. Und nur um einen blöden Witz zu erzählen oder einen Kommentar abzulassen, macht sich derjenige nicht die Mühe.
Zusätzlich habe ich mich heute durch die Wahl der Musik abgegrenzt. Eine Musik, die für mich noch neu ist, für mich Neues bereithält, die ordentlich Wumms hat und die ich im wahrsten Sinne des Wortes nicht mit meinen Arbeitskollegen teile.
Warum das Abgrenzen?
Ach.
Verdrossenheit. Unwille. Unmut. Ärger. Das Gefühl, aus dieser Mühle ausbrechen zu wollen.


*Klar, bei Publikumsverkehr kann man sowas natürlich nicht machen. ;)

Haarscharf

Jeden Tag fahre ich durch eine vielbefahrene Straße, die gerne auch von Lkws frequentiert wird. Wenn sich zwei Lkws begegnen wird's aber schonmal eng. (Parkende Kraftfahrzeuge legen mit ihren zerschlagenen Außenspiegeln immer wieder ein Zeugnis davon ab.*)
Heute nun sollte unter dem Deckmantel dieser Tatsache ein erneuter Anschlag auf mich stattfinden:
Ich fuhr - nicht zu langsam, nicht zu schnell - auf meinem Rad heimwärts, den Feierabend im Sinn und die Reservierung in einem mexikanischen Restaurante, wo ich nächsten Montag mit Freunden Gambas zu verzehren gedenke, als es wuuuusch an meinem Ohr vorbeizischt.
Ich blinzele und schaue, was mich da gerade haarscharf verfehlt hat:
Ein rostiger, schäbig wirkender Lkw mit großer leerstehender Ladefläche, der sich aber immerhin seiner riesigen Außenspiegel rühmen kann, die dumbogleich von der Fahrgastzelle abstehen.

Herrschaften, also wirklich! DAMIT wollten Sie mich erwischen??? Pah!
Das nächste Mal müssen Sie wohl besser zielen!!!

Und ich sollte - feierabendtrunken - nicht vergessen, dass da draußen immer noch der Krieg tobt: Kraftfahrzeug gegen Radfahrer

Grrrr!

*Ich kann nur mutmaßen, dass die Inhaber der Autos mit den zerschlagenen Spiegeln, enttarnte heimliche Radfahrer sind und so von der Liga der Motorisierten entsprechend "verwarnt" wurden.

Sonntag, 4. Oktober 2009

Count von Count

... oder Graf Zahl, wie er im Deutschen hieß.

Den fand ich immer cool!

Solo

Nach Hause gekommen.
Angeschickert.
Müde.
Aber zu Diversem aufgelegt.
Keiner da.
Mist.

Donnerstag, 1. Oktober 2009

Immer das Gleiche

Heute war's mal wieder ein langer Tag. Vor allem gefühlt lang.
Die Maschinen hatten mal wieder irgendeinen P... quersitzen und bescherten mir den lieben langen Tag einen Papierstau nach dem anderen. Da soll man dann ruhig bleiben!
Und wenn dann noch ständig Kollegen auftauchen und mal um diesen, mal um jenen Gefallen bitten, während die Maschine mal wieder "Rot" anzeigt, möchte man eigentlich schreiend hinauslaufen oder irgendwas gegen die Wand werfen. Vorzugsweise die Maschine. Die eigentlich gerade erst eine Wartung hinter sich hatte. Von einem meiner weniger bevorzugten Techniker. Dem ich natürlich sofort argwöhnisch angedichtet habe, dass er vergessen hat, diverse Röllchen auszuwechseln. Aaaaargh.

Hmmmnaja. Vielleicht liegt's auch nur am besch... Papier.
Leider kann ich da überhaupt nichts einstellen, muss die Schwierigkeiten quasi einfach hinnehmen.

Zwischendurch lief die Maschine aber auch mal ohne Stau.
In der Zeit habe ich mir die Stöpsel meines mp3-Players ins Ohr gefriemelt und konnte ein bisschen entspannen. Und über Musik nachdenken. So ganz allgemein.
Nachdem ich dann zwei Zettel mit Gedanken darüber gefüllt hatte, dachte ich, das Geschriebene nochmal durchlesend: "Mensch, das hast du irgendwo schonmal gehört, gelesen, vielleicht selbst formuliert, gedacht, erzählt..."

Hm. Kennt ihr auch diese Momente, wenn ihr jemandem zuhört, dieser eine Story anfängt, die ihr mindestens schon fünfmal in absolut der gleichen Wortwahl von diesem gehört habt und dann denkt: Ui, er/sie wird auch langsam alt.*

Vielleicht ist es bei mir schon so weit!?
*grusel*


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*Irgendwie waren's doch immer die "Alten", die Eltern, die Großeltern, die diverse Geschichtchen an Familienfesten zum tausendsten Male wiederholen konnten... Was nicht unbedingt schlimm sein musste, manchmal mag man diese Geschichten ja auch... ;)

Dienstag, 29. September 2009

Isch hab Schultern

Seit gestern schon habe ich total verspannte Schultern! Aber sowas von verspannt!!!
Und meine Masseurin hat Urlaub. *f*
Meine Schultern fühlen sich mittlerweile wie aus Holz an.
Also werde ich mir da gleich mal meine Wärmflasche draufpacken.
Eigentlich könnte ich mehr als eine draufpacken.
Ich besitze ja drei Wärmflaschen.
Allerdings habe ich zwei Verschlüsse verschusselt.
Dumm das.
Also muss eine reichen.
Sie hat im Übrigen immer noch keinen Namen. (Hallo, Lily! Vorschläge?) ;)

So. Taten folgen.

Aua... isch hab Schultern... *jammer*

... eine Badewann tät's im Übrigen auch... *schnüff*
Wenn ich denn eine hätte!

Sonntag, 27. September 2009

Samstag, 26. September 2009

1000 Meisterwerke

Wahlkampf 2009: Was sehen wir?

Ein kritischer Blick auf zwei Wahlkampf-Plakate.

Freitag, 25. September 2009

Düfte

Die Düfte des Alltags sind vieler Art (nicht wahr, lieber Falke?), manchmal dem Zufall überlassen, den Umständen geschuldet, manchmal aber auch überraschend, erfrischend.

Wer kennt es nicht, vor der Kasse in der Schlange stehend, dass man sich umsieht und nach dem nassen Hund sucht, der, dem Geruch nach zu urteilen, dort irgendwo sein muss, sich aber als der hinter einem in der Schlange stehende ungepflegte Typ (oder auch die "Typin") entpuppt.
Oder dass einem ein frischer, leichter Duft in die Nase steigt und man automatisch nach jemandem sucht, der sympathisch aussehen muss, denn so färbt sich schon im Vorhinein die Erwartungshaltung anhand des olfaktorischen Bildes.

Der wahrgenommene Geruch kann ein schon gewonnenes Bild aber auch noch weiter zementieren:
so, wenn ein Freund, der lecker duftet, gleich nochmal so gern umarmt wird,
oder aber der ungeliebte Kollege dafür verwünscht wird, dass er wo er geht und steht sein eklig süßes Aftershave oder Parfüm wie eine klebrige Wolke hinterlässt, die man dann noch lange ertragen muss.


Oder wie sagte mein Opa (Schneidermeister!) so gerne:
"Wahrer Duft entströmt dem Blütenkleide."

Vögelchen

Mein Nachbar neulich zu mir:
"Du klingst wie ein Vögelchen."

Ähem.
Nunja...

PIEP!

Dienstag, 22. September 2009

Maßhalten

Da bin ich kein Meister drin. Wahrlich nicht.
Heute habe ich wieder eine Lektion gelernt. Eine nötige.
Maßhalten ist überall wichtig, in allen Bereichen des Lebens.
Immer wenn man irgendwo über die Stränge schlägt, kommt etwas aus dem Gleichgewicht, ist irgendwo was nicht richtig.
In diesem Falle habe ich im Umgang mit jemandem nicht maßgehalten.
Und dies ist keine aus mir geborene Selbsterkenntnis, nein, das hat mir gesagt werden müssen.
*seufz*
Nunja. Maßhalten muss ich eben weiter üben.
In allen Bereichen des Lebens...

Samstag, 19. September 2009

flatterhaft



Der Racker wollte doch nicht stillhalten...
Mieses Foto, unscharf usw. aber es waren derer Viele und dieses wilde Hin- und Hergeflatter hat mich mal wieder entzückt.

Donnerstag, 17. September 2009

Weisheit des Tages

Das Einfache ist nicht unbedingt einfach.

Mittwoch, 16. September 2009

Konzept-Geschiebe

In letzter Zeit denke ich schonmal über "Lebenskonzepte" nach und wie sie vielleicht von dem einen oder anderen verfolgt, verinnerlicht und erreicht werden/wurden.
Mein Lebenskonzept war nie überlegt, irgendwie eher von vorneherein als von selbst eintretend angenommen.
Nur, dass es sich nicht ergeben hat, dieses ominöse Konzept.
Eine OP kann ein noch ausstehendes Konzept auch schonmal ins Wanken bringen oder zerstören.
Umdenken war angesagt.
Umgedacht.
Und gedacht, dass es schon so in Ordnung geht.
Schicksal eben.
Dieses Umdenken war jedoch unnötig, letztendlich.
Vor der OP war es unumgänglich.
Nach der OP obsolet.
Freude allenthalben. Überbordende Freude, schon ins Ekstatische gehend.
Und heute?
Ernüchterung.
Nur, weil ein Konzept wieder möglich ist, erfüllt es sich nicht einfach.
Und irgendwie hadere ich zur Zeit ein wenig mit dem Schicksal, das mir etwas erlaubt, mich aber nicht lässt.
Dumm das.
Hadern ist nicht gut.
Weiß ich wohl.
Und überhaupt: Will ich das alles eigentlich?
Ja und nein.
Was bleibt ist Ratlosigkeit und das Gefühl, irgendwie daneben zu liegen.
Was ich bisher an Entscheidungen getroffen bzw. eben nicht getroffen habe.
Und überhaupt.
Arg daneben eben.

Montag, 14. September 2009

Zeitreisen?



Liebe Grüße an den Herrn der blauen Kühe. ;)

Weisheit des Tages

Mit ordentlich aufgepumpten Reifen ist besser Radfahren.

Freitag, 11. September 2009

Niemandsland

Irgendwas ist da.
Irgendwas formt sich um.
Im vergangenen halben Jahr hat sich (in mir) einiges verändert. Und auch wieder gar nicht.
Stehengeblieben und völlig woanders sein.
Keine Ahnung, wohin mich das bringt.
Oder auch nicht bringt.

Wundert euch nicht, wenn ihr dies nicht versteht.
Ich versteh's ja selbst nicht.

Ich bin irgendwo im Niemandsland zwischen Entscheidungen, die ich nichtmal fassen oder benennen kann.

Aber vielleicht täusch ich mich auch...

Mittwoch, 9. September 2009

Keine Lust

zur Arbeit zu gehen...

Statt dessen wieder ins Bett gleiten, die seidige Decke über mich ziehen, die Augen schließen, tief durchatmen und lächelnd den Tag später beginnen... das wär schön.

*seufz*

Nunja... ich muss dann wohl mal los...

Dienstag, 8. September 2009

Kühle Füße

Im Sommer empfinde ich es als angenehm, barfuß über meinen kühlen Laminatboden zu laufen, die Hitze irgendwie über die Fußsohlen abzugeben, mich abzukühlen. Nachts werden die Füße oberhalb der Decke (ja, auch im Sommer brauche ich diese des Nachts) gelagert, um dann, wenn ich ausgekühlt bin, unter die warme Decke gezogen zu werden.

Die letzten zwei Abende aber war all dies passé: ich fror an den Füßen.
Was bei Frauen nicht ungewöhnlich ist.
Wohl wahr.
Aber das Dumme ist: sie blieben kalt! Auch unter der Decke!
Da half nur mein Äquivalent zu Lilys Günni, meine Wärmflasche. ... die allerdings noch keinen Namen hat...
Und mit warmen Füßen gab es dann auch kein Problem mit dem Einschlafen.

Ich habe gestern im Übrigen auch den Wasserdurchlauferhitzer wieder auf II gestellt - meine "Winter"-Einstellung. Da brauch ich morgens - hothothot - seeehr warmes Wasser.

Allerdings hat das Wetter uns heute doch tatsächlich nochmal den hochgereckten Daumen gezeigt: ein bisschen Sommer ist noch zu haben. Ich durfte auf meiner Liegewiese Sonne tanken. ;)
Schööööön.

Sonntag, 6. September 2009

im Bus begann's

und hier geht's weiter.

Labyrinth

Meine zugegebenermaßen recht naive Vorstellung davon, dass ein Treffen sämtlicher Mitglieder der Familie ein einziger Freudentaumel und einzig süße Stunden sein würden, musste ja gleich zu Anfang leider der Realität weichen. Obwohl wir uns gegenseitig alle nur Gutes wollen und uns gegenseitig zeigen, dass wir uns lieben, kommt es doch auch immer wieder zu Spannungen, Streitereien. Zum Glück sind da aber auch die Versöhnungen. Jedesmal. Gottseidank.
Alles normal.
Ich weiß.
Trotzdem habe ich mit jedem Mal, jeder neuen Runde, das Gefühl, dass es immer komplizierter wird. Irgendwie scheinen sich die Erfahrungen miteinander zu verweben, zu einem festen Gespinst, das sich auftürmt und immer undurchdringlicher wird, dass wir trotz des gesammelten Wissens voneinander, es miteinander schwerer haben.
Es scheint, als würden wir alle immer schwieriger werden.
Oder doch nur ich?
Liegt's doch nur an mir, an meinen verquasten Gefühlen und Gedanken?

Donnerstag, 3. September 2009

Sowas vielleicht?



;)

(Stereophonics & Tom Jones - Mama told me not to come)

Mittwoch, 2. September 2009

Gehört... gemocht.





Schatten

Obwohl ich mich mit dem einen Bruder wieder vertragen habe und den anderen Bruder, der sonst so weit weg ist, um mich habe, obwohl meine Familien-Feier am Freitag starten wird und alles in die Wege geleitet ist, bin ich irgendwie nicht so glücklich wie ich damit sein sollte.
Ein Schatten liegt auf mir, Gedanken, die mich umkreisen, mit denen ich kreise, im Kreis laufe.
Dieser Schatten hat nichts mit meiner Familie zu tun, ist geboren aus einer Traurigkeit, einer Grundunzufriedenheit, einem unerfüllten Sehnen. Er ist über mir und verdüstert mich, verdüstert meine Stimmung, meinen Horizont.
Und dabei möchte ich mich im Moment nur darüber freuen, dass die Meinen um mich sein werden, dass sie da sind, dass ich sie lieb habe, haben darf.
Ich möchte mich in Gänze freuen! Nicht umschattet.

Sonntag, 30. August 2009

Neues von der Busstory

Es begann als wahre Begebenheit...
Aus einem "Was wäre gewesen, wenn..." von mkh und seinem Geständnis ("Ich entdecke meine Krimiader.") wurde dies.

Fortsetzung folgt...? ;)

Samstag, 29. August 2009

Das Kopfkissen kann nichts dafür.

Habe mich mit meinem jüngsten Bruder gestritten.
Ich bin so verdammt wütend auf ihn.
So wütend auf ihn wie noch nie zuvor.

Was wohl bedeutet, dass ich den Rest der Nacht heulen und auf mein Kopfkissen eindreschen werde...

Donnerstag, 27. August 2009

Urlaub

Wie entspannend ist es doch, wenn man morgens herumtrödeln und sich nach dem Duschen nochmal auf's Bett werfen kann, um nochmal so richtig schön die Gedanken schweifen zu lassen.
Heute hab ich mich zu keinem Zeitpunkt gehetzt und hatte zu keinem Zeitpunkt irgendwelche Schmerzen. Damit komme ich zum Schluss: ohne Arbeit würde es mir schon viel länger viel besser gehen! (Aber irgendwie muss man sich ja seinen Salat verdienen. Hier mal ohne Brötchen.)

Die nächsten Tage stehen jedenfalls im Zeichen von fröhlichem Feiern, Wiedersehensfreude und familiärem Freudentaumel.

Haaach...

nächtlicher Heimweg

Dienstag, 25. August 2009

in Brass

Kurz vor meinem Urlaub bin ich nochmal richtig im Stress.
Wobei... eigentlich komme ich seit Wochen ja gar nicht aus dem Stress und den Überstunden heraus!
Zwischendurch zwickt und zwackt es noch heftig in meinem Bauch, zieht sich die Leiste bis in den Oberschenkel hinunter, dass mir die Arbeit auch noch ein bisschen "versüßt" wird.

Aber - Gottseidank - ab Donnerstag habe ich frei!
Ich freue mich wie ein Schneekönig auf sieben arbeits-lose Arbeitstage!
Und die Krönung: mein Bruder, meine Schwägerin und meine Nichte/Patenkind werden anreisen. Sonntag oder Montag. Ich freu mich soooo!

Freitag, 21. August 2009

Mantra am Morgen

müde
müde
müde
müde
müdemüde...

Mittwoch, 19. August 2009

Begegnungen der merkwürdigen Art...

Ein Nachbar - er wohnt ein Eingang weiter, EG - hängt zur Feierabendzeit schonmal in seinem Fensterrahmen und beobachtet die Straße. Mein Fahrradabschließestammplatz ist nur eine Spuckweite davon entfernt: ein etwas gerupfter Strauch, der die parkenden Autos (noch) grün unterbricht. Wenn ich nun mein Fahrrad dort abschließe und besagter Nachbar meiner ansichtig wird, kommt immer ein mehr geflüstertes als gesprochenes "Feierabend?" von ihm.
Letztens musste ich fünf Minuten später wieder los. Er empfing mich mit "Einkaufen?"
Hätte noch gefehlt, wenn er zu meiner Rückkehr auch noch dort gewesen wäre und geraunt hätte "Wieder da?"

Ähnliche völlig unnötige Fragen stellt mir gerne die Putzfrau auf meiner Arbeitsstelle: "Machen Sie wieder länger?"
Letztens fiel mir die passende Antwort ein: "Nee, so sieht meine Freizeitgestaltung aus!" Allerdings war ich zu diesem Zeitpunkt schon zuhause. Schlagfertig ist anders.
Heute hat sie mein Tattoo am linken Oberarm blitzen sehen und schob mir distanzlos den Ärmel hoch, um es in Gänze anschauen zu können. Ich hätte ihr am liebsten auf die Finger gehauen.
Hab ich aber nicht. Ich bin einfach zu doof für sowas...

Sonntag, 16. August 2009

Busfahrt

Ich steige kurz nach 23 Uhr in einen bis auf den Busfahrer unbesetzten Bus.
Der Bus ist nur im vorderen Teil beleuchtet. Ich setze mich innerhalb des beleuchteten Teils auf den letzten Platz links, hinter den Fahrer, der Ausstiegstür am nächsten. Kaum dass ich sitze und meine Arme um den Haltegriff am Kopfteil des Vordersitzes geschlungen habe, um meinen Kopf darauf zu legen, spricht mich der Fahrer an. "Es ist kühl geworden, nicht?"
Ich finde das zwar gar nicht, denn es ist immer noch warm draußen, aber ich sage: "Ein bisschen. ... Aber noch warm genug." Damit wäre für mich der Small-Talk beendet. Nicht so für den Busfahrer.
"Heute war aber wirklich schönes Wetter!"
"Ja." Zu mehr ringe ich mich nicht durch. Die Nase in die Armbrezel vor mir vergraben, schließe ich kurz die Augen, um ein Stoßgebet zu versenden, der Busfahrer möge bemerken, dass ich nicht sonderlich gesprächsempfänglich bin.
"So richtiges Wetter, um ins Schwimmbad zu gehen..." macht der Busfahrer weiter und wartet auf meine gebrummte Bestätigung dieser Feststellung.
"Aber ich musste arbeiten!" kommt jetzt von ihm, mit leicht empörter Färbung.
Das tut mir zwar einerseits ein kleines Bisschen leid, andererseits will ich ja auch nach Hause gebracht werden, darum stifte ich ihn natürlich nicht zu einem verspäteten Arbeitsboykott an und sage darauf nur "Ja."
An der nächsten Haltestelle steigen drei Männer zu, zwei gehen durch bis in den dunklen hinteren Teil des Busses, der sich umgehend ein wenig erhellt - was ich mir still schimpfend für's nächste Mal merke -, der andere aber bleibt beim Fahrer stehen, hängt sich mit einem Arm in die Festhaltestangen und beschäftigt ihn für die nächsten vier, fünf Haltestellen mit munterem, Gesten untermalten Gemurmel. Die beiden kennen sich offensichtlich.
Ich atme durch und entspanne mich.
Der Entertainer verlässt den Bus allerdings bald, dafür steigen zwei Teenies ein, die giggelnd die beiden Plätze rechts von mir einnehmen, und ein älteres Pärchen, im Partnerlook seltsam gekleidet, mit schrägem Hütchen auf dem Kopf, der Mann schleppt etwas, das ich als Drehorgel einordne.
Ich halte noch immer die Arme um die Lehne des Vordersitzes geschlungen und habe meinen Kopf darauf gelegt. Im vorderen Raum des Busses ist rechts noch massig Platz, spiegelgleich wie hier links vor mir. Was aber macht die Frau, nachdem sie mich schnell beäugt hat? Sie lässt sich in den Sitz vor mir fallen, dass ich gerade eben noch die Arme wegreißen kann, ohne dass sie sie zwischen Rücken und Rückenlehne einquetscht.
Das war eindeutig Absicht.
In mir grummelt leichte Aggression.
Die Mädchen neben mir giggeln die ganze Zeit herum und besprühen sich mit Deo oder Parfüm, dass die süßliche Wolke zu mir herüberwabert.
Die hütchenbewehrte Frau vor mir grummele ich weiterhin still an.
Ich frage mich, ob dies die Strafe dafür war, dass ich dem Busfahrer nicht mehr Aufmerksamkeit zuteil werden ließ. Schlussendlich entschließe ich mich, aufzustehen und mich diesem duftbewölkten und für mich nur aggressionssteigernden Teil des Busses zu entfernen und schonmal - viel zu früh - Position am Ausgang zu beziehen, dort, wo sonst die Mütter mit Kinderwagen stehen. Ich blicke fortan woanders hin, will die hütchenbewehrte Frau aus dem Kopf haben. Die Wolke allerdings zieht trotzdem zu mir herüber, ich bin nicht weit genug entfernt, es waren ja nur drei Schritte bis hier. Nochmal "umzuziehen" finde ich allerdings doof und so blicke ich stur auf die luftdruckbetriebene Türe vor mir und harre aus.
Peu à peu verlassen die beiden Männer im hinteren Teil, das Hütchen-Paar und auch die Teenies den Bus. Ich habe noch ein paar Haltestellen zu warten und als ich dann als Letzte aussteige, rufe ich tatsächlich noch ein "Tschüss" zu dem Busfahrer nach vorne.
"Tschöhö!" kommt von ihm zurück. Die Türen schließen sich zischend hinter mir, der Bus fährt davon.
Friedlich gehe ich durch meine Straße. Ich bin gleich zuhause. Mein Bett wartet auf mich.

Donnerstag, 13. August 2009

Absicht

Der Regen wartet nur auf mich.
Und die anderen Radfahrer.
Es ist doch so.
Menno.
Und wenn man dann zuhause ankommt, schwappt das Wasser schon in den Ärmeln.

Montag, 10. August 2009

Gemach

Montagmorgen.
Und noch zuhause.
Ich hatte Freitag meinem Chef und auch den Kollegen Bescheid gesagt, dass ich heute später käme. Wann, wüsste ich noch nicht. (Das wird von meinem Zeitkonto abgezogen, liegt also in meinem Ermessen.)
Ich habe heute morgen meinen "Nachsorge"-Termin. Heißt das überhaupt so? Gegenteil von Vorsorge?
Jedenfalls schaut mein Arzt mal über meine Narbe und wohl auch mit dem Ultraschall in meinen Bauch, um zu sehen, ob das alles auch ordnungsgemäß in Heilung ist.
Der Termin ist um neun und da ich mit dem Rad dorthin gurken muss und die Praxis nicht um die Ecke ist, lasse ich mir Zeit. Verschwitzt dort anzukommen ist fies.
Allerdings habe ich mal wieder vergessen, mir eine Überweisung beim Hausarzt zu besorgen, was ich mir heute morgen aber auch schenken werde. Bloß nicht noch in Hektik verfallen. Nee.
Ich werd erstmal die zehn Euronen berappen und dann die Überweisung nachreichen.

Ich habe für mich herausgefunden, dass ich solche Termine nicht zwischen Tür und Angel, nicht in Eile erledigen darf. Das stresst mich sonst ungemein. Ich muss mir Zeit dafür nehmen, Zeit für mich nehmen. Ich will weder beim Arzt noch hinterher bei der Arbeitsstelle atemlos ankommen.
Es heißt doch nicht umsonst: in der Ruhe liegt die Kraft.
Darum: alles gemach angehen.
Sortiert, aber gemach.

Samstag, 8. August 2009

Frage des Tages

Wie beschwört man Musen?

Aufwand

Paula war verzweifelt.
Woher sollte sie nur das Geld bekommen?
Sie hatte festgestellt, dass sich wieder ein dickes Minus auf ihrem Konto angesammelt hatte.
Viel zu sorglos war sie die letzten Wochen damit umgegangen, hatte keine Kontoauszüge beachtet, nur immer Geld ausgegeben. Und gerade jetzt brauchte sie welches.
Ihr Vater würde ihr keines borgen, das wusste sie. Dieser hatte den Standpunkt, dass ein jeder selbst aus seiner Misere herauszufinden hatte. "Mir hat auch nie jemand geholfen!", war sein üblicher Spruch. Als würde sie dies anspornen können. Es beschämte sie nur. Und hinterließ in ihr einen bitteren Nachgeschmack des Verlorenseins und Versagthabens.
Sie hatte bereits einen Kredit aufgenommen - vor kurzem - und über den "Geldsegen" ihre eigentlich Geldsorgen für drei, vier Wochen vergessen. Sie hatte sich neue Schuhe, neue Kleidung zugelegt. Nicht unnötig, nein, aber teilweise zu Preisen, die sonst für sie nicht infrage gekommen wären. Sie hatte es so nötig gehabt, sich das wert zu sein.

Und jetzt wollte Dieter Geld von ihr.
Dieter war ihr Ex.
Exfreund.
Wobei "Freund" eigentlich das falsche Wort für ihn war. Er war nie wirklich freundlich zu ihr gewesen.
Sie wusste nichtmal mehr, wie sie an ihn geraten war. Auf irgendeinem Straßenfest hatte sie ihn kennengelernt, war auf einmal da gewesen, hatte sie umschmeichelt. Sie hatte ihn aufregend gefunden, anziehend, männlich. Er war viel zu schnell in ihrem Bett und ihrem Leben gelandet, hatte sich eingenistet und die Führung übernommen.
Ihre Freunde waren bald abgeschrieben, vor allem Silke, ihre beste Freundin. Dieter mochte sie nicht. Das beruhte auf Gegenseitigkeit. Irgendwann sprach Dieter das erste Mal ein Verbot aus. "Du gehst nicht zu Silke!" Sie hatte ihn nur ungläubig und auch etwas ängstlich angestarrt, worauf er den Beschluss ehern machte: "Die ist nix für dich! Vergiss diese Emanzenschlampe!"

Paula hielt sich an Dieters Vorgaben. Befehle.
Und überzeugte sich krampfhaft jeden Tag selbst, dass sie es gut bei ihm hatte, kümmerte er sich doch darum, dass die Wohnung renoviert wurde, neue Möbel gekauft wurden, eine bombastische Hifi-Anlage mit Surround-Sound, einen Riesenfernseher und andere Dinge, von denen sie nichts verstand. Und sie bekam Dessous von ihm. Bald hatte sie mehr Reizwäsche als normale Kleidung. Allerdings war dies ein Punkt, den sie gerne ausblendete, denn Dieter wollte grundsätzlich jeden Tag. Da zählten keine Unpässlichkeiten und auch nicht, ob sie eigentlich wollte.

Dieter nahm sie vollends ein.
Und sie gab sich auf.

Bis irgendwann eines Samstagabends eine schlacksige Brünette vor ihrer Türe stand, den Dieter lautstark verlangte und bevor dieser überhaupt erscheinen konnte, schon im Hausflur herumkreischte, dass Dieter zu ihr gehöre, dass sie, Paula, sich gefälligst jemand anderen suchen solle.
Während Dieter die Schlacksige beschimpfte und diese Dieter mit Krallenfingern bearbeitete und aus der Türfüllung zog, sann Paula nach, inwiefern sie sich den Dieter "ausgesucht" hatte und ob es nicht vielleicht doch umgekehrt gewesen war.
Irgendwas rastete in ihrem Gehirn ein. Oder aus. Sie fuhr auf der Ferse herum, warf die Tür zu und schloss ab.
Dieter stand draußen im Hausflur. Mit der Schlacksigen. Er rammte sich brüllend und zornesgeifernd gegen die Tür und die Schlacksige sang abwechselnd Locktöne und Hysteriearien.
Paula stand nur da und beobachtete das Beben der Wohnungstüre.

Paula hatte versucht, ihn aus ihrem Leben auszuschließen.
Aber er war clever gewesen. Er hatte per Anwalt durchsetzen können, dass er Zugang zur Wohnung bekam, die gekauften Sachen herausschaffen konnte, und wie von Zauberhand waren Schulden aufgetaucht, die auf ihren Namen liefen.

Und jetzt hatte er erneut Geld gefordert. Für die Arbeit, die er geleistet hatte. Fein säuberlich hatte er die Stunden aufgelistet, die er in die Renovierung "investiert" hatte. Als hätte er selbst nie dort gewohnt, alles nur für sie und in ihrem Auftrag gemacht.
Er drohte, ihr das Leben zur Hölle zu machen, wenn sie seinen Aufwand nicht entlohnen würde.
Und Paula würde zahlen.
Irgendwie.
Ob es rechtens war oder nicht.
Das wusste sie.
Und vor allem: das wusste er.

Freitag, 7. August 2009

Frage des Tages

Wie schaffen es eigentlich Motte & Co immer wieder trotz Fliegennetz-bewehrter Fenster in meine Wohnung hinein?
Warten die draußen vor der Wohnungstür, dass ich ihnen aufmache?

Anweisung



Hier wird die "Schweinegrippe" anscheinend sehr ernst genommen.

Mittwoch, 5. August 2009

Gockel

Montag, 3. August 2009

Sonntag, 2. August 2009

...und

schon wieder da.
Verdammt. Dies ist das Sonntags-Loch.
Trotz aller Bemühungen bin ich hineingeraten.
Und jetzt ist das da, was ich heute morgen nicht formulieren konnte: Traurigkeit allenthalben.
Die sich erst recht spüren lässt, wenn man "allein" inmitten vieler Fremder sitzt.
Gestern und heute hatte ich Freunde um mich. Doch heute ist sie wieder da: die Einsamkeit.
Und bin tatsächlich froh, dass ich mich morgen wieder mit meinen Arbeitsbergen beschäftigen kann. Meine Güte.

Ich muss raus!

Es regnet zwar heute ständig und so wirklich habe ich keine Lust, am liebsten würde ich einfach auf dem Sofa vergammeln, trotzdem zieh ich jetzt nochmal los und guck, was die bei uns auf dem Straßenfest so alles zu bieten haben. Ich muss einfach raus!

schwammig

Eigentlich habe ich mich hier ran gesetzt, um aufzuschreiben, wie ich mich gerade fühle.
Aber wie fühle ich mich gerade?
Zunächst einmal bin ich mal wieder müde. Aber das ist nichts Besonderes, das bin ich ja oft.
Und das, obwohl ich seit bestimmt zwei oder drei Wochen früher ins Bett gehe als vorher.

Tja. Und dann verließen sie mich.*

Dann eben anderes:
Hin und wieder macht sich meine alte Kriegswunde bemerkbar und zwackt mich ordentlich, auf dass sie nicht in Vergessenheit gerät.
Hin und wieder denke ich daran, dass ich mich schon lange mal wieder bei meiner alten Schlachtgefährtin melden wollte und will. Ein paarmal habe ich schon angerufen, aber anscheinend war der Zeitpunkt jedesmal ungünstig gewählt, niemand hob ab. Aber seit ein paar Tagen war ich irgendwie immer zu abgeschlagen, um mich ans Telefonieren zu machen. Eigentlich blöd. Eigentlich ist so ein bisschen Reden doch nicht so fürchterlich anstrengend. Trotzdem wollte sich der Arm nicht Richtung Telefonhörer recken.
Hin und wieder denke ich an meinen unfertigen Schreibkram, den ich unbedingt schon laaaange korrigiert haben wollte. *hust*
Hin und wieder denke ich daran, dass ich mich ab August wieder sportlich betätigen wollte. Jetzt haben wir August und Sport liegt gedanklich trotzdem wieder in weiter Ferne. Zum einen, weil ich mich nach der Arbeit eh schon fürchterlich mitgenommen fühle und zum anderen, weil ich das im Moment nicht auch noch in meinen Feierabend quetschen will. Ich kenne andere, die quetschen mit Erfolg und das bewundere ich zutiefst! Aber wie gesagt, ich schiebe mal wieder auf.

Und jetzt denke ich daran, dass ich eigentlich mal unter die Dusche hüpfen sollte, denn in 50 Minuten soll ich schon bei meiner Mutter vor der Türe stehen... und frühstücken muss ich ja auch noch.

Was bleibt ist ein etwas schwammiger Post, mit dem ich selbst nicht so ganz was anzufangen weiß...

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*eine Formulierung für: "Und hier weiß ich nicht weiter."

Donnerstag, 30. Juli 2009

Zurzeit

... viel Arbeit
... viele Ziele
... Müdigkeit
... nur wenig im Netz

Sonntag, 26. Juli 2009

Weisheit des Tages

Mit der Brille auf der Nase ist nicht gut Duschen.

Samstag, 25. Juli 2009

Mucke

Morgen fahr ich mit meiner Mutter zusammen zu meiner Oma.
Und für die Fahrt - mit dem Wagen meines ältesten Bruders - habe ich die richtige Mucke auf CD gebrannt. Mit Liedern, die auch meine Mutter mögen wird. Denke ich...
Jedenfalls gehört für mich zum Autofahren Musik. Jawohl!
Am liebsten laut!
:)

Freitag, 24. Juli 2009

Long way

Na, das ist ja mal lustig.
Da bekomme ich doch die Nachricht auf's Handy, eine Sendung (Paket/Päckchen) läge für mich in der Packstation (Post) zur Abholung bereit.
Ich bin baff erstaunt, denn ich habe gerade erst was bestellt. Heute.
Ich denke noch "Wow, die sind ja schneller als ihr Schatten!", da lese ich wo besagte Sendung für mich abzuholen sei: in Wiesbaden!
Nuuuun, das ist nicht gerade um die Ecke. Erst recht nicht für einen Radfahrer. 174 km.
Bin doch nicht bei der Tour de l'Allemagne!!!

Sonntag, 19. Juli 2009

Und überhaupt... II

Jetzt war ich mal so mutig, einen Rat zu beherzigen.
Genau.
Aber.
Der Int*rnet E*pl*rer hat sich gerächt!
Fürchterlich!
Firef*x bot sich an, meine Favoriten von obigem zu übernehmen.
"Super!" dachte ich. "Dann muss ich die nicht alle selbst eingeben!"
Jaja.
Aber was mir Firef*x dann als Lesezeichen anzeigte, waren nicht meine vorherigen Favoriten gewesen.
Zurück zu Int*rnet E*pl*rer und geguckt: alle Favoriten futsch und durch drei leere Ordner mit anderem Namen ersetzt.
Mein Gott, ich hatte sooooo viele Links. Alle weg.

Irgendwo lacht jetzt einer hämisch. Einer mit I und E im Namen.


etwa 40 Minuten später:
*räusper*
Die Favoriten sind wieder da.
Hmmmnaja, waren eigentlich gar nicht weg.
Ich war nur auf den falschen Benutzernamen angemeldet. *räusper*
Naja, kann ja mal vorkommen...

Trotzdem habe ich mit der Anzeige von Bildern immer noch massiv Probleme. Add-Ons bzw. Plug-Ins seien nötig, um alles anzeigen zu können. Aber irgendwie scheint der Download nicht ganz geklappt zu haben. Ist alles nicht so einfach für jemanden wie mich. Hab doch sonst nur mit Papiiiiier zu tun!!!

Samstag, 18. Juli 2009

Und überhaupt...

... könnt ich schimpfen, schimpfen, schimpfen!
Da hab ich meinen Int*rnet E*plorer von 6 auf 8 "upgegradet" (schön, wie man die Sprachen so vermischen kann - manch einer würde dazu "verhunzen" sagen) und kann jetzt mit der Bildanzeige kämpfen.
Erst war alles unscharf. Über Hilfsthemen bei Mir*os*ft kam ich nicht weiter, weil mir das passende Schlagwort fehlte. Ich mutmaßte bereits, dass das irgendwie über die Internetoptionen zu machen sei, aber da gibt's ja tausend Kästchen, die anklickbar sind und die meisten Begriffe kann ich mit nichts Bekanntem (höhöhö, als würde ich da überhaupt was von kennen!) in Verbindung bringen.
Immerhin kam ich letzten Endes über eine Suchmaschine daran, wie ich das verbessern konnte, trotzdem ist's nicht wie vorher. Irgendwie.

Aaaaber: gewisse Dinge auf den Webseiten werden mir immer noch nicht angezeigt. Oder falsch.
Von wegen K*mpatibilitätsansicht. Püh! Allein das Wort müsste schon strafbar sein! Soviele iiis hintereinander kann doch keiner aussprechen. Was, wenn ich auch noch stottern würde? Hä?

Nunja... Da werde ich wohl noch weiter herumexperimentieren müssen mit den Häkchen oder die Suchmaschine erneut bemühen... Morgen. Für heute reicht's.

Mutige voran!

Auf der Liste der ekligen Haus- oder Putzarbeiten ist das Reinigen der Waschmittelschublade der Waschmaschine auf Platz eins gelandet*1.
Boh, was ist das eklig!!!
Was sich da so ansammelt. Und Ursache ist - das muss man sich mal vor Augen halten - ein Mittel, das die Wäsche, die man so täglich an seine Haut lässt, sauber machen soll.
*schauder*

Was? Wie? Ihr wisst nicht, wovon ich rede?
Dann guckt mal selbst in eure Waschmittelschublade. Holt sie mal heraus. Wagt einen Blick! Und wer mutig ist, packt da mal hinein*2...
Brrrrr. *schüttel*


*1 Irgendwie verdränge ich solch fiese Sachen ganz gerne. Es gibt bestimmt etwas, das das toppen kann, gottseidank fällt mir dazu grad nichts ein.
*2 Hab ich grad hinter mir. Und bitte fragt nicht, warum ich an einem Samstagabend obiges (Gruß an Lily) verrichte, anstatt die Gegend unsicher zu machen.

freie Bücher

Diese Woche entdeckte ich dies















Dies ist eine "Freiluft-Bibliothek".
Sie steht Tag und Nacht im Eingangsbereich eines Parkgeländes.
Hier darf man Bücher herausnehmen, sie lesen, wieder zurückstellen oder auch behalten, eigene Bücher dazustellen (man wird aufgefordert, man könne/solle eine Widmung hineinschreiben), so viel und so oft man will.
Sowas ist mir auf Anhieb sympathisch.
Ich nahm auch eines der Bücher.
Und stellte am darauffolgenden Tag drei eigene hinein.
Beizeiten werde ich mal schauen, ob sie es geschafft haben, mitgenommen zu werden.

Mittwoch, 15. Juli 2009

aus der Haut fahren



(Bodo Wartke - Die Schlange - aus: Noah war ein Archetyp)

Abgeblitzt

Kein Erfolg.
Desinteresse allenthalben.
Püh!

Automatisch macht sich die Stimme im Kopfe daran, nette Erklärungsansätze zu finden:
  • er ist sicherlich schon vergeben
  • er will mit Nicht-Kölnern nix zu tun haben
  • er steht eher auf große Frauen
  • er steht eher auf schlanke Frauen

und - die ultimative Entschuldigung und Erklärung:

  • er steht überhaupt nicht auf Frauen!

Montag, 13. Juli 2009

Gereizt

Montag.
Die ganze Arbeitswoche noch vor mir und ich musste heute schon sehr an mich halten.
Vielleicht stell ich aber auch einfach die falschen Ansprüche.
Vielleicht bin ich auch nur wegen meiner überbordenden Arbeitsberge gereizt.
Ach, was weiß ich...

Und da ist auch noch die Reinigungskraft, die mich seit zwei Wochen nervt, damit, dass sie auf mich einredet, als sei ich ihre Friseurskundin, und damit, dass sie die Türen, die vorher geschlossen waren, offen lässt und die, die offen waren, zumacht, außerdem die Mülleimer nach dem Leeren auf die Stühle stellt. Bäh.

Samstag, 11. Juli 2009

Ich will Sonne!

Nachdem ich eine arbeitsmäßig harte Woche hinter mich gebracht habe, finde ich es unerhört, dass jetzt nichtmal die Sonne scheint!
Ich würde mich so gerne auf meinem Stückchen Wiese in der Sonne aalen.
Aber nix.
Statt dessen droht der Himmel immer wieder damit, seine gesammelten Regenreserven auf mich herabfallen zu lassen.
Püh.

Und wehe - wehe pünktlich zum Montag scheint wieder die Sonne!!!!

Mittwoch, 8. Juli 2009

Traumgespinst

Tausendmal schon versank ich in deinen Armen, spürte deine Wärme, nahm deinen köstlichen Duft wahr.
Und obgleich du ein Traum, eine Wunschvorstellung bist, sehne ich mich zutiefst nach dir.

Dienstag, 7. Juli 2009

Kein Teil dieser Welt

Sie war hier verkehrt. Sie gehörte hier nicht hin, das wusste sie genau.

Es hatte mal eine Zeit gegeben, als sie sich "richtig" gefühlt hatte, als sie am rechten Platz gewesen war, im Einklang mit sich... und ihrem angebeteten Ehemann.
Damals war alles richtig.
Zwar schimpfte ihr Mann über die Politiker, die Gewerkschafter, über die Wirtschaft, ach, über alles, worüber er in der Zeitung las. Sie hing an seinen Lippen. Es war egal, aus welchem Grunde sie sich bewegten, zitterten, sich schürzten, aufeinanderpressten - sie liebte diese Lippen.
Sie liebte den Klang seiner Stimme, die Vibrationen, die sie erzeugte: dieses beruhigende Brummen, das sich in ihrem Inneren fortsetzte, widerhallte, wenn sie sich an seinen Brustkorb schmiegte.

Zuletzt hatte sie ihm aus der Zeitung vorgelesen, über die Ereignisse der Welt gewettert, wie er es sonst getan hätte, für ihn. Er hatte keine Kraft mehr, die Zeitung zu halten. Seine Augen vermochten es nicht mehr, den Buchstabenzeilen zu folgen. Selbst seine wunderbare Stimme sollte sie nicht mehr hören - es war kein Atem übrig, er schwankte nur noch von einem zum nächsten Atemzug.
Viel zu früh war er gegangen und ließ sie zurück in dieser Welt, die ohne ihn farblos war, sich änderte und formte - ohne sie.
Sie nahm keinen Anteil, alles wurde ihr fremd.

Heute wunderte sie sich manchmal, wieviel Zeit seitdem vergangen war, wie alt sie geworden war.
Die Jahre hatten ihren Rhythmus gehabt, jede Jahreszeit hatte andere Anforderungen an sie gestellt. Andere Pflanzen und Blumen waren auf das Grab zu setzen, alles hatte perfekt zu sein, der Grabstein sauber zu schrubben, die Schnecken und Kaninchen zu vertreiben und auch die wurzelfressenden Maulwürfe. Sie kämpfte mit dem Laub und Ästen, die auf das Grab fielen, mit der Trockenheit im Sommer.
An jedem einzelnen Tag war sie dort, kümmerte sich.
Sie brachte sogar ab und zu den Eichhörnchen ein paar Nüsse mit.
Gerne saß sie in Sichtweite des Grabes auf einer Bank, die durch das Laub fallenden Sonnenstrahlen in ihrem Gesicht. Der Gesang und das Gezwitscher der Vögel umgab sie und sie erfühlte die Erinnerung an ihn, gab sich ihr hin, mittlerweile rein und ohne bittere Tränen vergießen zu müssen. Und sie sprach mit ihm.
Die Winter waren hart. Es gab wenig zu tun und der Aufenthalt war schmerzhaft, die Kälte kroch zu schnell in sie hinein. Trotzdem war sie selbst bei Glatteis und Schnee dort, wenigstens kurz.

Vor einem halben Jahr war das Grab neu belegt worden.
Sie hatte im Vorfeld einen Brief der Friedhofsverwaltung erhalten, mit der Frage, ob sie das Grab für weitere 20 Jahre kaufen wolle, doch sie hatte das Geld dafür nicht.
Und jetzt war dies das Grab eines anderen, sie selbst ein Fremdkörper, wenn sie verloren davorstand, nach ihrem Ehemann suchend, starren Blicks auf dem Friedhof ins Leere laufend - ziellos.

Nachdem sie eingesehen hatte, dass sie dort nichts mehr zu suchen hatte, nichts finden würde, saß sie häufig im Park auf einer Bank, sah Frauen mit Kinderwagen vorbeiziehen, fußballspielende Kinder auf den Wiesen, Hundehalter mit ihren hechelnden Tieren und überhörte mühsam die pöbelnden, Bierflaschen haltenden Jugendlichen.
Es gab auch hier Eichhörnchen und Vögel, aber auf bestürzende Weise war all dies "falsch" für sie, wirkte unecht, erreichte ihr Inneres nicht.

Dies war nicht ihre Welt. War sie nie gewesen.
Sie hatte nie Anteil genommen.

Er war ihr alles gewesen.

Er fehlte ihr so sehr.