Donnerstag, 31. Juli 2008

Info

Bei Iris erschien heute das vorletzte Kapitel und morgen - aller Wahrscheinlichkeit nach - wird das Schlusskapitel angefügt.

Mittwoch, 30. Juli 2008

Streit

streiten kann ich nicht gut
ich bin zu emotional dabei
und irgendwann, wenn der Druck zu groß wird
(ach, immer, wenn mir Gefühle schier die Atemluft nehmen wollen)
presst dieser meine verdammten, verhassten Tränen heraus
ich hasse dies
denn es lähmt mich im Sprechen
und oft werden sie falsch gedeutet
Tränen bedeuten nicht zwangsläufig Traurigkeit

heute hat mir jemand anderes ihre Schwäche vorgehalten
schier vor die Nase gehalten
um mir Einhalt zu gebieten
dabei wollte ich Einhalt gebieten in ihrem Umgang mit mir
wollte Grenzen setzen
wollte zeigen, dass es so nicht geht
und musste mit meiner Wut, meinem Druck
die ich an einer zur Schau gestellten Verletzbarkeit
nicht abladen konnte, nicht durfte
nach Hause gehen

und die Tränen kamen
mal wieder

Dienstag, 29. Juli 2008

Reingelegt!

Nachdem Lily immer wieder beweist, dass sie ihren Schweinehund so ziemlich im Griff hat und diesen auch noch auf ihrem Blog zur Schau stellt, hatte ich heute meinen ersten Kampf mit dem meinigen zu bestehen.
Während des ganzen Tages kam er mir mit allerlei faulen Ausreden und Vorschlägen, was man alles sonst tun könnte, statt zum Sport zu fahren. Das vorausgesagte Gewitter wurde zum Argument (es wurde für gewisse Gebiete sogar Hagel vorhergesagt! Allerdings nicht hier bei mir, was der Schweinehund aber nicht für verlässlich hielt.), sowie das schwüle Wetter ("Bei der Hitze macht man doch keinen Sport! Das kann doch nicht gesund sein!") und auch die Möglichkeit, den Sport doch einfach auf morgen zu verlegen (*zwinkerzwinker*).
Ich: "Aber morgen hab ich doch einen Termin, und muss mit jemandem, dem ich nur ungern vor's Schienbein trete, etwas klären!"
Schweinehund: "Eben! Noch ein Grund!"
Ich handelte mit ihm dann schließlich aus, dass wir nur zum Kardio-Training fahren würden.
Allerdings - hehe - hielt ich mich nicht an die Abmachung und überrumpelte ihn mit dem kompletten Programm. Er sah ganz schön doof aus der Wäsche!
Ätschibätsch! ;)

Sonntag, 27. Juli 2008

auf die Hörner genommen

Meine Nichte (16) erzählte auf einer Feier gestern frank und frei, dass Ungeübte mit dem Stückchen Tabak, dass man in der Shisha-Bar kauft, nur bis zu vier Pfeifen rauchen können, Geübte aber ganze sechs oder acht. Finde nur ich das merkwürdig?
Besagte Nichte entdeckte mein Tattoo (gerade ein Jahr alt) und sagte überrascht: "Ich wusste ja gar nicht, dass du tätowiert bist!" Ich: "Ich halt's ja auch nicht jedem vor die Nase."
Nur ein paar Sätze später, ereiferte sie sich den anderen am Tisch Sitzenden gegenüber, Tätowierungen seien für sie eine Verschandelung des Körpers.
Hmnja... da kam in mir die Frage auf, ob sie mit 16 eigentlich noch unter Welpenschutz steht...

Heute vormittag auf dem Weg zum Fitnessclub wurde ich beinahe zweimal auf die Hörner genommen, einmal von einem Pkw, der um die Ecke geschossen kam, das zweite Mal von einem Bus, dessen Fahrer mir ordentlich hinterherschimpfte. Er hatte allerdings recht, denn ich hatte in seinem Falle nicht aufgepasst, war mit den Gedanken woanders. Und, was soll ich sagen? NACH meiner sportlichen Betätigung bin ich auf dem Rückweg meinem jüngsten Bruder samt Frau und Sohn begegnet, hielt an, startete ein Pläuschen mit ihnen und fiel plötzlich hintenüber. Ich hatte einfach total blöd mit einem Fuß am Bordstein gestanden, den anderen Fuß noch auf dem Pedal gehabt und konnte mich nicht mehr fangen. Zum Glück fiel ich nur auf meinen Allerwertesten. Mein Knie ist also noch heil! ;)
Vielleicht sollte ich die Außenwelt heute mit meiner Anwesenheit verschonen? Wer weiß, was mir sonst noch passiert?
Aber daraus wird wohl nichts, denn ich will wieder auf mein für mich entdecktes Rasenstück in Schatten des Baumes, wo die Springspinnen springen*... ;)

Mir gehen heute wieder tausend Dinge durch den Kopf, tausend Fragen, tausende mögliche Antworten. Ich merke, dass mich manche Fragen herunterziehen wollen, mich traurig machen wollen, mich lähmen wollen.
Aber ich will nicht! Nein, ich will nicht! Verdammt! Ich werde jetzt wieder raus in die Sonne gehen und es mir verdammtnochmal gutgehen lassen! Jawohl! So!
Jetzt nehme ich mal auf die Hörner!

*Au weia, wer das -"wo die Springspinnen springen"- zehnmal hintereinander fehlerlos sagen kann, ist mein Held.

Freitag, 25. Juli 2008

Urlaub auf dem Rasen

Ob gestern noch beschämt oder nicht, habe ich heute doch einen wundervollen Tag in der Sonne verbracht, ausgestreckt auf einem Badetuch auf einer Wiese*, im leichten Schatten eines Baumes, vom Rheinwind gestreichelt, ein gutes Buch dabei (Terry Pratchett, falls es einen interessiert).
Nachmittags (zwischendurch war ich zum Mittagessen nach Hause zurückgekehrt - s'ist ja quasi um die Ecke) kam dort mein ältester Bruder vorbeigeradelt und gesellte sich später dann tatsächlich noch zu mir. Wenn dies jetzt ein bisschen verwundert klingt, so zurecht: mit meinem ältesten Bruder habe ich noch am wenigsten gemeinsam (mal abgesehen von der Familie und der Abstammung - höhö).
Jedenfalls war's schön. Richtig schön. Richtig urlaubmäßig schön!

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*Allein die kleinen Springspinnen - jede ca. 7-8 mm lang und braun-weiß gestreift - haben mich ein wenig genervt. Sie hielten mich wohl für ideales Jagdgebiet oder zumindest für einen tollen Ausguck. Zwischenzeitlich bevölkerten mich zwei, drei Spinnchen auf einmal. Zum Glück finde ich diese Springspinnen nicht ganz so eklig wie die anderen Spinnen, weil sich ihr Krabbeln anders anfühlt. Sie springen eben eher, statt sich mit ihren acht Beinen krabbelnd fortzubewegen. So zumindest erkläre ich es mir, dass sie sich anders anfühlen. Trotzdem: sie sind einfach nervig!

Donnerstag, 24. Juli 2008

beschämt

Ich habe den Geburtstag meines Vaters vergessen.
Ich habe einfach nicht daran gedacht.
Und heute sagte mir meine Mutter, sie hätte sein Grab besucht und beim Anblick des dort schon leuchtenden Grablichts gedacht, ich wäre schon vor ihr da gewesen.
War ich nicht.
War ich schon lange nicht mehr.
Nicht, weil es wehtut, dort zu sein.
Mir macht der Friedhof nichts aus. Ich war schon zu oft dort.
Ich glaube, ich habe einfach den Blick nach vorne gerichtet.
Endlich...
Aber dass ich ihn vergessen hatte, beschämt mich trotzdem.

Frei

Heute habe ich frei...
... und morgen auch! :)
Nicht, dass ich es als Urlaub bezeichnen würde, aber diese vier freien Tage, das lange Wochenende, das benötige ich gerade sehr. Und wie's der Zufall will, ist ja ab heute gutes bis seehr warmes Wetter vorhergesagt.
Beinahe hätte ich meine freie Zeit noch mit Schrauben und Werkeln beginnen müssen, aber wie's auch hier der mir wohlmeinende Zufall will, hat dies schon gestern abend mein jüngster Bruder (der ja quasi mit einem Schraubendreher in der Hand geboren wurde... oder mit einem Akkuschrauber... oder einer Stichsäge... hihihi) erledigt und ich kann mich heute wirklich frei fühlen.
Frei.

Mittwoch, 23. Juli 2008

Fischers Fritz...




Hmnaja...

Montag, 21. Juli 2008

Lieber mkh...

... ich hab zwar keinen Fisch parat (folgt noch - nur für dich!) aber dafür sowas wie 'nen Piraten...
Falls dir dieser bis dahin genehm ist, werter Fritz Fischer?

Sonntag, 20. Juli 2008

I like machines!



Ich wünsche euch allen einen schönen Wochenanfang!
Mit Eddie wird's schon. ;)

Neu dazugekommen...


Verblötscht

Ach Leute,
heute hab ich es wieder etwas weit getrieben mit meinem Vorsatz, so richtig auszuschlafen:
ich bin gerade erst aus dem Bett gekrochen.
Ich habe zwar nicht die ganze Zeit durchgeschlafen, aber trotzdem zu ca. 85% verpennt. Der Rest war ein wenig lesen und frühstücken - ach ja - und die Schreihälse (Wellensittiche) nebenan versorgen (um sechs Uhr übrigens! Saubande!).
Und? Fühle ich mich jetzt ausgeschlafen?
Nö!
Ich bin immer noch - oder schon wieder? - müde, richtiggehend verblötscht.
Und ich glaube, um wirklich wach zu werden, werde ich mich in meine Klamotten stürzen und aufs Fahrrad schwingen müssen...
*grummelgrummel*

Aaaach.... Hmhm.... Naja, muss wohl sein.... :(

Samstag, 19. Juli 2008

Merkwürdig

... jede, aber auch jede Mail von mir, war die -huch- 1.000.000ste Mail...
Was hab ich heute aber auch ein glückliches Händchen!


Donnerstag, 17. Juli 2008

Ach, das muss ich nicht unbedingt haben...

  • morgens von der Kollegin, die gerade aus dem Türkei-Urlaub zurück ist, mit türkischer Pop-Musik malträtiert zu werden
  • einen Mucki-Mann in der Muckibude während des eigenen Pensums immer direkt vor mir zu haben und seine Oberweite "bestaunen" zu müssen, die meine fast schlägt, nur, dass seine aus wahrscheinlich 99% Muskelmasse besteht (der Rest dürfte dann Haut und Sehnen sein)
  • eine Regenwolke während einer halbstündigen Fahrstrecke (mit dem Rad!) stets im Nacken zu haben
  • eine knirschende Radkette, die mich daran erinnert, dass ich mein Fahrrad viel zu sehr quäle und vernachlässige und ständig den Unbillen des Wetters aussetze - da muss ich wohl mal ran
  • morgen früh: der klingelnde Wecker!!!

Was ich aber ganz bestimmt ganz doll haben muss:

  • morgen nachmittag meinen Termin bei der Masseurin wahrnehmen! Aaaaaaaah! *seufzwohlig*
  • ein neues Buch anfangen
  • einen neuen mp3-Player, da ich die Kardio-Zeit in der Mucki-Bude bei Techno nicht sooo prickelnd finde (läuft da seit Neuestem) - da guck ich mich morgen gaaaanz bestimmt mal nach um
  • das Wochenende
  • meine Freunde
  • GuitarHero-Zocken
  • Ausschlaaaaaafen
  • an jemand bestimmten denken, der es nicht leicht hat

Montag, 14. Juli 2008

Gasnase

In einer Zeitschrift* las ich kürzlich von einer neuen Waffe gegen die böse, böse Pollenallergie:
Kohlendioxid!

Jawohl, richtig gelesen, das Treibhausgas Kohlendioxid soll akute Heuschnupfenbeschwerden lindern.
Und das soll folgendermaßen funktionieren:
In Versuchen wurden in jedes Nasenloch der Probanden 60 Sekunden lang Kohlendioxid eingeleitet, aber nicht von den Probanden eingeatmet.
Bereits nach 10 Minuten waren die Nasen der Probanden befreit, sie mussten deutlich weniger niesen und die Besserung hielt über 24 Stunden an!
Außer einem leichten Brennen beim Einblasen des Gases verspürten die Probanden keine Nebenwirkungen.

Warum das Gas die Beschwerden lindert, ist allerdings noch nicht geklärt.
Anscheinend wirkt Kohlendioxid aber beruhigend auf den Trigeminusnerv, der unter anderem für die Empfindlichkeit und Reizreaktion der Schleimhäute zuständig sein soll.

Also, bleibt nur noch die Frage:
Wo bekomm ich genug Kohlendioxid her, um es mir in die Nase zu blasen?

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*Ich hätte euch gerne einen Link zu dem Beitrag selbst hier eingefügt, der ist aber dort nicht aufgelistet, also muss der Link zur Zeitschrift herhalten...
Nachtrag:
Hier der Link zu einer anderen Zeitschrift, die schon viel früher einen Beitrag darüber herausgab...

Sonntag, 13. Juli 2008

Ohne Kommentar


(Jamiroquai - Corner of the earth - live)

Samstag, 12. Juli 2008

haarig

Samstagabend-These:
Lange Haare zu haben, bedeutet einen vergleichbaren Aufwand, was das Aufwischen, Wegsaugen und Vom-Kissen-und-Sofa-Abzupfen derselben angeht (und an die Knäuel im Duschabfluss red ich noch gar nicht!), wie ein haarendes Haustier zu beherbergen!

Himmel! Überall hinterlass ich Haare! Das ist echt nervend.

Baustelle

Nachdem eine vordergründige Sorge, die mein Selbst im Übermaß beschäftigt hat, nun fort ist, kriechen die ganzen anderen Sorgen und Gedanken aus ihren Verstecken und Unterkünften wieder hervor, die mich sonst so beschäftigen und plagen.
Manchmal verstehe ich mich als eine ewige Baustelle, an der ständig wieder etwas kaputt geht, was wieder repariert werden muss, wo gebaut, hochgezogen und wieder niedergerissen werden muss.
Es tauchen vergessene, verstaute oder verdrängte Gefühle wieder auf, Bilder von Situationen drängen sich nach vorne und wollen beguckt werden, wollen nochmal erlebt sein, selbst wenn ich dies nicht für vernünftig halte.
Ich glaube manchmal, ich bin schlecht im Verdrängen.
Vergessen kann ich gut. Ständig vergesse ich, irgendwas einzupacken, mitzunehmen oder einzukaufen.
Aber Verdrängen...
Irgendwie kommt alles wieder. Irgendwann tauchen die Dinge wieder auf und behaupten vehement ihren Platz in meinen Gehirnwindungen, wollen nach und nach (manchmal auch alle auf einmal) mantraartig durchgeackert werden, wollen sich wie ein Teufelskreis durch meinen Tag winden.
Aber so bin ich wohl...

Freitag, 11. Juli 2008

Augenblick

Als ich heute bei Rot an der Ampel stand und an nichts im Besonderen denkend umhersah, fuhr ein Lkw abbiegend an mir vorbei. Mein Blick fiel in das Führerhaus und auf den Beifahrer darinnen: einem riesigen Teddy, der mich mit seinem breiten Grinsen bedachte.
Wie konnte ich anders, als auch zu grinsen?
Mein Blick ging nach rechts, zum Fahrer des Lkws und sah, dass dieser mich wiederum auch angrinste.
Ein kurzer Blickkontakt: er freute sich, dass ich mich über seinen Beifahrer freute.
Ich liebe solche kurzen Augenblicke, die schnell wieder vergangen, aber einen Nachhall in mir haben.

Donnerstag, 10. Juli 2008

Stein

Der da - der ist mir vom Herzen gefallen.
Warum sagt man das eigentlich? Wie kommt denn ein Stein auf das Herz? Oder daran?
Jedenfalls isser geplumpst. Gestern schon.*
Ich muss nicht unter's Messer. Ich muss keine Medikamente nehmen. Aber mein Doc beobachtet weiter.
Was mich einerseits seeehr erleichtert hat, andererseits aber die leise Gefahr im Hinterkopf behalten lässt, dass das letzte Wort eventuell noch nicht gesprochen ist.
Aber wir wollen ja optimistisch bleiben!**

Danke an die Daumendrücker - auch die die kommentarlos drückten! :)

*Ich bin, als ich gestern von der Arbeit nach Hause kam, auf mein Bett gefallen und quasi auf der Stelle eingeschlafen. Da war nichts mehr mit Bloggen, denn als ich wach wurde, war's schon nach zehn, also blieb ich gleich, wo ich war, hüpfte nur in meine Schlummerkleidung.
** Harharhar! Wer mich kennt, weiß, dass ich meist eher das Schlimmste sehe... :( Vielleicht als Schutz? Damit es mich nicht umhaut, falls es so kommen sollte? Naja, in diesem Fall war's ja nicht so!!!

Sonntag, 6. Juli 2008

Oh neeeeiiiin.....

... SIE trommeln SCHON WIEDER!!!!!
(siehe unten)

Wecken

Es gibt ja die verschiedensten Methoden, sich an einem Sonntagmorgen wecken zu lassen.
Eventuell scheint morgens die Sonne ins Fenster herein und streicht mit ihren Strahlen so lange über die hartnäckig geschlossenen Augen, bis man nachgibt und entweder aufsteht oder die am Abend zuvor vergessenen Jalousien herunterlässt, bzw. die Vorhänge schließt.
Oder man lässt sich vom Partner zärtlich wachküssen und frühstückt gemeinsam im Bett.
Oder man hüpft gutgelaunt morgens vom Wecker geweckt in die Sportschuhe und joggt sich in fit in den Sonntag (bei mir natürlich äußerst unwahrscheinlich!!!).
Oder man lässt sich von den immer lauter werdenden Schreien der Wellensittiche im Nebenraum stören, die meinen, ihre Futternäpfe könnten eine Auffüllung vertragen!

Ihr ahnt wahrscheinlich schon, dass dies alles bei mir nicht der Fall war.
Die Jalousien vergesse ich nie und die Wellensittiche waren in diesem Fall mal ruhig, weil ich am Abend zuvor schon daran gedacht hatte, ihnen die Näpfe erneut zu füllen.
Statt dessen näherte sich mir - erst noch unbewusst wahrgenommen - ein leises Wummern.
Wumm - Wumm - Wummwummwumm...
Mein Traum ließ sich vorerst nicht davon stören und ich drehte mich vermutlich einfach nochmal im Bett herum.
Wumm - Wumm - Wummwummwumm...
Mit einem Auge schaute ich jetzt auf den Wecker, weil irgendwas - zum Teufel, ich konnt noch gar nicht ausmachen, was es war und meinte wohl, es sei normaler Straßenlärm - mich aus den Tiefen heraussog und ich mich fragte, ob es vielleicht Montag sei und ich eigentlich schon lange hätte aufstehen müssen. Mir fiel aber rechtzeitig ein, dass ja Sonntag ist und ich drehte mich, die Außenwelt wieder hinter den geschlossenen Lidern ausmerzend, in meine perfekte Deckenkuhle. "Boooh, ist das schön, ausschlafen zu können!" ging mir, glaube ich, noch durch den Kopf (zumindest sinngemäß).
Wumm - Wumm - Wummwummwumm...
Hä...? Nun dämmerte mir doch so langsam, dass da irgendwas ist, das sich nicht durch Im-Bett-Herumdrehen ignorieren lässt.
Wumm - Wumm - Wummwummwumm...
Und - verdammt - es kam näher!!!
Wumm - Wumm - Wummwummwumm...
Ooooh nein... Jetzt purzelte mir Wiedererkennen aus dem Hirn: das konnte nur ein Musik-Schützen-Zug sein, denn langsam konnte ich auch die leiseren (HA! LEISER! HA!) Trommelwirbel, die Querflöten und die komischen Watt-weiß-ich-wie-die-heißen-Metall-Xylophon-Dinger hören.
Unbarmherzig bahnten sie sich ihren Weg, bis ich tatsächlich die Flucht ergriff und in mein Wohnzimmer stolperte, weg von dem Terror des unter meinem Schlafzimmerfenster herlaufenden ohrenbetäubenden Krawalls!
Wumm - Wumm - Wummwummwumm...
Wer da nicht wach wird, ist schon tot!

Samstag, 5. Juli 2008

Ganz toll!

Gestern habe ich - auf der Suche nach einem passenden Geschenk für meine pubertierende Nichte (ist sie jetzt gestern 15 oder 16 geworden???) - ein paar hübsche Badetücher erstanden, diese, zuhause angekommen, sofort gewaschen und wollte heute nach dem Duschen mich wohlig mit einem davon abtrocknen...
Uäääh - grausiges Erwachen! Ich war über und über mit ollen Flusen bedeckt! In Blau!
Macht sich ganz toll beim Eincremen!

Ich hoffe nur, dass es mit diesen Tüchern nicht so sein wird wie mit den Handtüchern, die ich mal gekauft hatte und die nach dem geschätzten 15. mal Waschen immer noch flusen!!!

Donnerstag, 3. Juli 2008

Sportflüchter

Soooo...
*räusper*
Ich weiß nicht, ob ich's schonmal irgendwo erwähnt hatte, aber ich bin ein Sportflüchter.
Also, ich meide Sport, wo es nur geht.
Gut, ich fahre Rad. Aber das ist ja nur mein Fortbewegungsmittel, das ist ja kein Sport!
Nun hat es sich zugetragen, dass mir diverse Ärzte ein bisschen sportliche Aktivitäten ans Herz gelegt hatten.
Die einen oder anderen nicken hier vielleicht: Ärzte tun sowas. Ist irgendwie immer das erste, was sie einem vorbeugend anraten.
Gut. Bei mir kommt als erstes normalerweise: "Gute Frau, Sie müssen abnehmen!"
Aaaber auf dem Fuße folgt natürlich: "Treiben Sie Sport!"
Jaaahaaa...
Kennt man ja.
Faulheit siegt.
In den letzten Monaten meldete sich aber leider mein Knie wieder... öhöm... naja... was heißt "meldete"... ich fiel auf selbiges und tat mein Bestes, es noch ein bisschen mehr zu zerbröseln.
Ist ja eh schon im A... äh... im Argen, im Argen!
Und Dank meines Vorbaus habe ich auch immer Probleme mit Schulter- und Nackenverspannungen. Warum, muss ich bestimmt nicht erklären, oder?
Lange Rede, kurzer Sinn:
Ich war heute in einem Fitness-Club... einer Mucki-Bude*, um endlich was für mich zu tun!
Und heute war das Probetraining:
Ein Schrank von einem Mann hat mich erstmal am Stepper ordentlich schwitzen lassen, um dann mit mir diverse Geräte durchzugehen und mich danach nochmal auf den Stepper zu schicken. Und aah... ich merke schon jetzt, wo's mir morgen "Hallooooo" entgegenschreien wird.
Im Moment fühl ich mich gut, aber morgen muss ich mich bestimmt aus dem Bett fallen lassen und ich hoffe, dass ich die Arme noch bis in Kopfhöhe bekomme, sonst kann ich mir meine Brille nichtmal aufsetzen!
Ich habe mir erstmal eine Gnadenfrist bis nächste Woche gelassen, um den befürchteten Muskelkater "ausheilen" zu lassen, dann geht's weiter. Nächste Woche erwartet mich außerdem der dort angebotete Kurs "Rückenschule".

*Jaaa, liebe Frau vom Rhein, lieber Bildermann, das hatte ich am Sonntag euch gegenüber gar nicht erwähnt... - Vergessen. *schulterzuck*
Und: Jaaa, liebe Lily, in der Richtung ließ ich auch in Ihrem Kommentarfeld nichts verlauten, denn ich wollte schließlich nicht mit noch nicht gemachten Erfahrungen hausieren gehen. Außerdem haben Sie mich mit Ihrem "das vierte Mal in dieser Woche" völlig zu Boden geschickt! Wenn das mein Schweinehund erfährt!

Mittwoch, 2. Juli 2008

Querbeet

  • Mein (netter) Nachbar wollte mich gestern dazu überreden, mit ihm im Rhein schwimmen zu gehen!!!
    Ich musste ablehnen:
    1. Mir ist's echt zu peinlich, im Badeanzug durch's kalte Wasser über glitschige Steine zu staksen und bei Kontakt mit irgendwas Unbekanntem laut aufzukreischen!
    2. Ich war einfach platt und wollte nur noch auf mein Bett!
  • Heute ist's mir viiiiel zu warm!
  • Ich streichle gerne Hummeln!
  • Nächste Woche habe ich einen Termin, vor dem ich wirklich zittere. Aber ich muss ihn hinter mich bringen, denn nur dann bekomme ich vielleicht die Antwort, die mich wieder entspannen lässt.
  • Ich gucke seit Wochen kein Fernsehen (Ausnahme: das Endspiel der EM, das ich mit Freunden verfolgte), sondern lese statt dessen.