Mittwoch, 30. April 2008

Beglückt zurück

Ich sag euch mal was:
Ich gehörte nie zu denjenigen, die sich vom Anblick eines Babies oder Kleinkindes nicht loszureißen vermochten. Es kam durchaus vor, dass ich, andere beobachtend, die in unverständliches Gebrabbel verfielen, sobald sie eines solchen Wonneproppens ansichtig wurden und Grimassen schnitten, meinerseits die Augen verdrehte. Klar, so kleine Würmchen sind süß. Aber dass ich deswegen alles ringsherum darüber vergaß, passierte mir nie.
Hm. Spreche ich hier in der Vergangenheit?
Tja. Ich muss euch gestehen, meine kleine Nichte hält mein Herz bereits in ihren kleinen Händchen. Sie hat mich bezaubert und verzaubert und mir kullert bei diesen Worten gerade ein kleines Tränchen vor Rührung die Wange herunter - ungelogen!
Und so bin ich nicht nur auf dem Papier Patentante sondern fühle mit ganzem Herzen, dass dieses kleine bewundernswerte Wesen alle Liebe der Welt verdient.

Mittwoch, 23. April 2008

De Tant is op jöck

"Ich bin dann mal weg..." schallt es aus aller Munde, wenn jemand - und sei es nur für ein paar Tage - irgendwohin fährt.
Ich auch!
Allerdings mach ich keine Pilgertour, sondern ich fahre zu meinem Bruder, meine Schwägerin und der kleinen Person, die Anlass meiner kleinen Reise ist: meine Nichte - mein Patenkind.
Carolina.
Die Taufkerze - die, hab ich mir sagen lassen, der Pate/die Patin zu besorgen hat - ist schon eingepackt, genauso wie der Patenschein, der wohl vonnöten ist, als Beweis, dass man dies schwere Amt auch antreten darf. ;)
Ich freu mich - bin aber auch ein bisschen aufgeregt.
Ich habe meine Nichte bis jetzt nur auf Fotos gesehen oder durchs Telefon krähen hören und werde sie schon morgen abend vielleicht in den Armen halten. Und mir kribbelt's ein wenig im Magen, wenn ich daran denke, dass ich ihre Patin sein werde. Das ist eben noch ein bisschen mehr als nur Tante.
Aber zunächst einmal heißt es morgen, mit meiner Mutter und diversen Gepäckteilen über vier Bahnhöfe zu zuckeln (wegen des Umsteigens sind's zusammen vier!).
Aufgepasst, lieber Falke, am Berliner Hauptbahnhof werde ich die Geleise unsicher machen! ;)

Bis dann also, ihr Lieben!
Ich bin dann mal weg! ;)

Samstag, 19. April 2008

Ohrwurm

Seit einiger Zeit plagt - nein: beglückt! - mich ein Ohrwurm.
Ach, eigentlich sind es mehrere, aber ich will euch nur diesen auf's Auge (und auf's Ohr) drücken.
;)

Bemerkenswert an dem Video (Edit: Kansas mit "Carry On Wayward Son") finde ich unter anderem, dass der Gitarrist im hellblauen Anzug (oder sollte der weiß sein??) zack-zack eine Akustik-Gitarre vor seine E-Gitarre hängt und darauf spielt, dass der Schlagzeuger durchweg gelangweilt wirkt, während vor ihm der Sänger auf die Trommeln und in die Tasten haut und der rothaarige Derwisch die Bühne unsicher macht.
Und nochwas: als diese Herren dies spielten, entdeckte ich gerade erst, dass man mit Förmchen aus Sand prima "Sandkuchen" herstellen kann. Den ich damals natürlich auch probierte! Versteht sich! ;)

Freitag, 18. April 2008

Werbung in eigener Sache

Für diejenigen, die vielleicht erst nach dem 12. November zu mir gefunden haben, möche ich nochmal die Werbetrommel zu meinem Zweitblog rühren: Iris.
Hier versuche ich, eine Geschichte zu verfassen, die ich vor langer Zeit mal angefangen habe und die endlich irgendwann zu ihrem (schon geschriebenen) Ende finden soll.
Ich hoffe, ihr habt ein bisschen Spaß daran! ;)
Alles Liebe,
eure Meise!

Donnerstag, 17. April 2008

Merkwürdige Schlafgewohnheiten

Endlich konnte ich Abby mal dabei knipsen!!!



Die Welli-Queen hat hin und wieder die Angewohnheit im Metallnapf zu schlummern.
(Die Augen hatte sie vor dem "Klick" übrigens noch geschlossen!!!)

Montag, 14. April 2008

Wochenanfang

Draußen regnet es.
Ich muss jetzt gleich los.
Die Woche wartet auf mich,
obwohl ich ihr gerne noch einen Tag entkommen wäre.

Nun... dann klaube ich mal mein Regenzeug hervor...

Freitag, 11. April 2008

Sprachlos

Meine Nachbarin hat mich wieder einmal sprachlos stehenlassen.
Während ich mein Fahrrad abschloss, schob sie ihres hin zu mir
(ihr komischer Freund war schonmal bis zur Ecke hin vorgefahren und wartete ungeduldig),
um mir folgenden Satz zuzuwerfen:
"Meine Mutter ist gestern gestorben, die Todesanzeige steht dann am Samstag in der Zeitung!"
Damit ging sie.
Ich konnte nur ein "Ja. Danke." stottern. - Nicht gerade die beste Erwiderung!

Was mich sprachlos machte, war die Art und Weise, in der diese Worte formuliert waren: als spräche sie nur über das wöchentliche Hausflurputzen oder als wolle sie mich über einen falsch eingeworfenen Brief informieren.
Zudem schien es ihr - der Betonung nach - wichtiger, dass am Samstag die Anzeige erscheinen würde, als der Grund dafür.

"Klar!" sagt der eine oder andere. "Die hat einen Schock und kann sich nur so über Wasser halten." oder "Das ist eine Art, damit umzugehen!"

Wenn es denn so wäre!
Euch würden die Ohren schlackern, wenn ich euch erzählen würde, was sie mir schon alles ungefragt, zwischen Tür und Angel, quasi vor den Latz geballert hat. Abgründe tun sich da auf, liebe Leute! Abgründe! Und alles - ohne Atem zu holen - heruntergerattert, als würde man schnell mal dem anderen mitteilen, dass die Mülltonnen morgen statt heute rausgestellt werden müssten, bevor man weitereilt.

Ja. Und mir bleibt nur wieder, eine Beileidskarte zu besorgen und sorgenvoll den Kopf zu schütteln, denn irgendwann fliegt bei meiner Nachbarin die Sicherung raus, das ist schonmal sicher! Und ich weiß nicht, ob ich da gerne dabeisein möchte, wenn es soweit ist!

Mittwoch, 9. April 2008

Begegnung

Es gibt da einen Radfahrer, der mir nachmittags auf dem Nachhauseweg oft freihändigfahrend entgegenkommt. Meist begegnen wir uns an einer Stelle, an der ich - selbst passionierte Freihändigfahrerin - lieber mal die Hand an den Lenker nehme, weil ich dort eben nicht alleine bin und für alle Fälle gewappnet sein will: dort sind immer viele Radfahrer unterwegs, sowie Fußgänger als auch Hundeführer samt Hunden. Da gehe ich lieber auf Nummer sicher!

Nun, heute begegneten wir uns an einer anderen Stelle, wo ich diese Vorsichtsmaßnahme nicht ergreifen musste, weil dort selten Verkehr ist.
Wir kamen uns also entgegen - er freihändig - ich freihändig.
Ich wich ein wenig nach rechts aus, damit er einen Buckel umrunden konnte, er wich ein wenig nach links aus und grüßte dabei anerkennend.
Wir sind uns schon so oft begegnet, aber jetzt, wo er mich der gleichen Passion frönen sah, erkannte er mich als Gleichgesinnte.

Montag, 7. April 2008

Samstag, 5. April 2008

Bedeutung?


Schiss

Ich bin heute im Regen spazieren gegangen.
Ich bin eigentlich nicht so der Typ, der gerne spazieren geht. Schon gar nicht im Regen!
Walken - o.k. - ist Bewegung, hat was mit Sport zu tun, da hat man ein gutes Gewissen.
Spazieren ist irgendwie mehr was für Leute, die einfach so in der Gegend rumlaufen wollen, sich andere Leute angucken etc., die viel Zeit haben oder evtl. gar nichts damit anzufangen wissen.*
(Und ich rede jetzt nicht von älteren Menschen, für die Spazieren einen ganz anderen Stellenwert hat!)
Da es - wie gesagt - geregnet hat, waren aber kaum Leute unterwegs. Nur ein, zwei wackere Jogger, die wahrscheinlich sowieso keinerlei Wetter aufgehalten hätte.
Ich dagegen, fand es irgendwie passend, dass kaum jemand zu sehen war. Hatte ich doch so die "Gegend" ganz für mich alleine.
Und auf meinem Weg kam ich auch an einem Spielplatz vorbei, der sonst, bei gutem Wetter, mit Kindern geradezu bevölkert ist, weil es ein recht guter Spielplatz ist. (Sowas hätt ich mir als Kind mal gewünscht! Aber besser spät als nie!) Die Schaukeln hingen da traurig im Regen herum. Ich schaute nach rechts und nach links - niemand zu sehen! Also: Taschentuch herausgefriemelt, Sitzfläche trockengewischt und losgeschaukelt!!!
Das - war - toll!
Und in meinem Übermut wollte ich auch noch genauso hoch schaukeln wie damals als Kind!
Allerdings wieg ich ja nun heute ein bisschen mehr. *hüstel*
Weshalb die Fliehkraft mächtig an mir zerrte. Oder war's die Anziehungskraft? Was auch immer.
Jedenfalls wurde mir auf einmal ziemlich komisch im Magen.
Abspringen traute ich mich aber nicht.
Bremsen war auch nicht drin. Ich bin zwar schwerer als damals, aber nicht wesentlich größer, kam also mit den Füßen nicht richtig an den Boden, zumal dieser nur aus Sand bestand - schlecht für Bremsmanöver! Danach hat man dann nämlich den ganzen Sand im Schuh! Mistaberauch!
Also musste ich wohl oder übel ausschaukeln. Und das dauerte, hatte ich doch mächtig Schwung!!!
Uaaah, war ich froh, von dem Ding wieder runter zu sein! Ist ja fast wie Achterbahnfahren! Boooh, bin ich ein Hosenschisser geworden!!! Aber ehrlich!
*(Ich erzähl hier 'nen Quatsch!!! - Mit Spazieren fängt man doch bestimmt die Musen ein, lässt sich inspirieren und sowas. Aber heute -!- dachte ich irgendwie anders. Ich fahre nämlich sonst mit dem Fahrrad sinnlos in der Gegen rum. Das nur zum Vergleich! Bitte, bitte, fühle sich hier kein Spaziergänger, der die Natur draußen sinnlich erleben will, auf den Fuß getreten!!!)

Donnerstag, 3. April 2008

Hinterrücks

Mich juckt es schon lange, hier etwas zu posten, das mein Opa damals, als er noch als Schneider auf seinem Schneidertische saß, gerne zum Besten gegeben hat.
Meine Mutter zitiert es gerne und mir trägt es zur neckischen Erinnerung an meinen Opa bei, den ich immerhin bis zum Alter von 11 Jahren erleben durfte.
Woher er es allerdings hat, ob er es selbst gereimt oder irgendwoanders her hatte,
kann mir leider keiner sagen.

"Christian Kiesewetter war ein Schweinehund von je,
schiss er doch der Frau Baronin
hinterrücks ins Portemonnaie.
Als die Baronin zahlen wollte,
und sie zahlte stets in bar,
griff sie alsdann in die Scheiße -
was ihr jedoch sehr peinlich war."
;)

Dienstag, 1. April 2008