Freitag, 30. November 2007

Holy Shit!

Nachtrag: Ich glaub', ich muss ihn mir nochmal reinziehen...

Donnerstag, 29. November 2007

Nicht weinen!

Jetzt habe ich schon drei Einladungen zu Günther Jauch ausgeschlagen.
Der arme Mann muss echt verzweifelt sein, wenn er immer wieder die unterschiedlichsten Leute engagiert, mich anzurufen, um mich auf seinen (Kandidaten-)Stuhl zu bekommen. Vielleicht sollte ich ihm mal einen netten Brief schreiben, damit er nicht gar so traurig ist! Nicht, dass er noch weint, weil er mich nicht kennenlernen darf!
*schluchz*

Mittwoch, 28. November 2007

Hui...

ich bin ganz schön beschwipst und muss tatsächlich die Hälfte der Buchstaben, die ich hier eintippe korrigieren. Ihr seht's ja im Endprodukt nicht, aber ich tippe mir hier echt was zusammen... !!!!
Gut, dass man korrigieren kann!
Ich komme gerade eben von einer inoffiziellen Weihnachtsfeier zurück.
Inoffiziell, weil der Chef und zwei andere Mitarbeiter, die hier NATÜRLICH weder genannt werden, noch sonst irgendwie in irgendeiner Art beschrieben werden sollen (ich habe nicht umsonst die ersten beiden Posts gelöscht, nachdem ich MEHR von mir offenbart hatte!!! - man könnte ja Rückschlüsse ziehen!), nicht dabei waren. (Wow, mit soviel intus, hätte ich nicht gedacht, dass ich noch soviele Nebensätze aneinander reihen kann...)
Jedenfalls war das ein sehr schöner Abend! (Huuuuu, bin ich froh, dass ich die ganzen - hähä, hoffentlich auch die GANZEN - Rechtschreibfehler noch sehen kann, trotz Tunnelblicks!!!)
Hicks.
Ich hoffe außerdem, dass DER Kollege, der eine Kamera dabei hatte, sich daran höchstens privat erfreut und dies nicht "auf der Arbeit" präsentiert. Wir haben nämlich ordentlich Dampf abgelassen.
Naja, trau ich ihm aber nicht zu.

Boah, bin richtig stolz auf mich, dass ich das hier alles schreiben kann....

Hoffentlich komm ich morgen auch aus dem Bett!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!1

Montag, 26. November 2007

Kein Märchen

Am 2. Dezember wird im Zuge einer Adventsfeier ein Stück, dass ich vor einem Jahr geschrieben hatte, von der "Kinderabteilung" einer hiesigen Theatergruppe in einer
(Vorsicht: schrecklich großes Wort!)
"Welturaufführung" aufgeführt.
In dieser Theatergruppe, die "Drama-Ticker", war ich selbst jahrelang aktives Mitglied, d. h. ich stand selbst auf der Bühne. Jedes zweite Jahr schrieben wir unsere eigenen Sketche (jeder steuerte etwas dazu bei) für ein Kabarett, da wir nicht jedes Jahr die hohen Gebühren für Theaterstücke zahlen wollten.
Meine Sketche fand ich allerdings immer ziemlich dröge.
Jedenfalls zog ich mich vor zwei Jahren (oder ist es schon drei Jahre her???) aus der aktiven Mitgliedschaft zurück und bin nun ein "schlafendes" Mitglied. (Auch dann, wenn ich nicht schlafen kann!)
D. h. zu den Feiern und dem jährlichen Wochenendausflug werd ich noch eingeladen! Doll, gell?
Für die Kindergruppe ("Die jungen Drama-Ticker") hatte ich also dieses Stück beigesteuert.
Von Kindern für Kinder gespielt. Es heißt "Die Vernunftdiebe".
So ganz zufrieden war ich damit nicht, aber ich rechne damit, dass die Akteure auf der Bühne, die Schwächen des Stückes wieder ausbügeln. Hoffentlich.
Das guck ich mir jedenfalls am Sonntag an...

Der Leiter der Theatergruppe, der auch die Regie führt, hat dem Titel noch die Bezeichnung "Märchen" beigefügt. Aber nur weil's für Kinder ist, ist das doch noch lang kein Märchen!!!!! Naja, die Flyer waren schon gedruckt, da wollt ich keinen Einspruch mehr erheben.

Nachtrag: Die Kindergruppe spielt dieses Stück übrigens nicht nur dieses eine Mal!

Briefkastennotiz

Zeitung bitte auf dem
Briefkasten stellen
oder
Treppe legen

Steht original so auf dem Briefkasten meiner Nachbarin (naja, ihr wisst schon welche!!!).

Sonntag, 25. November 2007

Kampf der Geräusche

Dies ist wieder mal so ein Sonntag, erfüllt von den Geräuschen der Nachbarn.
Ich hab einfach keine Lust, immer mit lauter Musik oder Filmgeräuschen gegen den Lärm der anderen ankämpfen zu müssen.

Unter mir grölt der Freund meiner Nachbarin ständig herum. Eine normale Unterhaltung kann er wahrscheinlich nicht führen. Wenn sie nicht gerade lautstark am ****** sind (und es klingt nicht - wie es nun mal sollte - nach einer schönen Angelegenheit!) und er außer Haus ist, singt sie (am liebsten zu Karel Gott!). Und hier haben wir den Gegenbeweis für die schöne These: "Jeder kann singen"! Kakophonie ist ein Wort - ich habe unter mir die Personifizierung dessen wohnen!

Die Nachbarn rechts von mir dagegen unterhalten sich gerne quer durch die Wohnung. Natürlich in der dafür nötigen Lautstärke! Und ihre Waschmaschine, die heute mittag lief (die Mittagszeit ist ja anscheinend abgeschafft worden - gut, ich mach auch kein Mittagsschläfchen, aber irgendwie hatte man sich doch an diese Mittagsruhe gewöhnt...), scheint den Konstruktionsplänen einer russischen Langstreckenrakete nachempfunden zu sein, denn wenn die den Schleudergang einlegt, denkt man in der ersten Schrecksekunde an ein Erdbeben.
Bis mein Vernunftzentrum (hab ich, jawoll!) mir mitteilt, dass der Hasenfuß in mir sich beruhigt zurücklehnen kann: Flucht ist nicht nötig!

Ach, noch was: Sie haben auch eine Dartscheibe!
Pock - pock - pock....
Pause....
Pock - pock - pock... usw.

*seufz*

Wobei: Im Moment hör' ich nix!
Ahnen die, dass ich hier dies schreibe?
Oder fühlen sie sich gar vom Tippen der Tastatur gestört und überlegen sich gerade, ob sie wegen der groben Lärmbelästigung an meiner Türe klingeln sollten, um mir mal Bescheid zu stoßen?

Aber ich beschwer mich ja nicht....


Nachtrag:
Liebe Frau vom Rhein, lieber Bildermann, eure Nachbarn über euch, sind ja auch nicht von schlechten Eltern, das habe ich ja bereits erfahren dürfen! Nur gut, dass ich bei euch dann selbst den Lärmpegel steigere! So als Retourkutsche!

Freitag, 23. November 2007

Flashback

Wenn ich diese Lieder höre, denke ich automatisch an:

meinen ältesten Bruder


meinen zweitältesten Bruder


meinen jüngsten Bruder


meine Mutter


meinen Vater

Donnerstag, 22. November 2007

Liebe Frau vom Rhein...

es war ein sehr schöner Abend bei dir!
Dies sei dir nochmal versichert!

Zur Erklärung:
ich musste sie gerade fluchtartig verlassen, weil ich mit meiner linken Hand mein linkes Auge gerieben hatte.
Und diese linke Hand hatte einige Zeit vorher die Katze der Frau vom Rhein gestreichelt, die sich noch daran zu erinnern schien, dass sie mich kennt (die Katze - nicht die Frau vom Rhein! Die natürlich auch, aber das meinte ich ja jetzt nicht...).
Jedenfalls bin ich ja eigentlich Katzenhaar-Allergikerin. Normalerweise bedeutet das aber kein großes Problem, denn es gibt ja Antihistaminika und wenn man gewisse Dinge beachtet (so zum Beispiel, dass man nicht mit der Streichelhand im Gesicht herumfahren darf!!!), läuft alles glatt.
Nun war es aber zu spät, sich die Finger zu waschen, das Auge fing schon an zu jucken und wehzutun, also: "Entschuldigung, aber ich muss jetzt gehen..."

Wir hatten uns eigentlich bis dahin köstlich unterhalten und ich habe die Frau vom Rhein wieder einmal besser kennengelernt.
Danke dafür, liebe Frau vom Rhein!!!
Ich hoffe, du verzeihst!

Ihr müsst euch jetzt vorstellen, dass ich mit einem nassen Tuch (kaltes Wasser - sehr wichtig!) auf dem linken Auge, den Kopf leicht zur Seite geneigt, damit das Tuch nicht vom Gesicht herunterfällt und ich somit die Hände freihabe zum Schreiben, hier vor dem PC sitze und mein verfrühtes und vor allem abruptes Entschwinden zu erklären suche...
Verflixt aber auch!

Beim nächsten Mal pass ich aber besser auf! Versprochen!!!!

Mittwoch, 21. November 2007

Eingelöst und geklaut

Ich habe mir heute einen Wunsch erfüllt und mir das Hörbuch von "Herr der Ringe - Die Wiederkehr des Königs" gekauft. (Falls hier jemand stutzt: es ist eine neue Übersetzung, deshalb heißt es nicht "die Rückkehr des Königs"!) - Gelesen vom genialen Gert Heidenreich!
Wobei gekauft nicht stimmt! Ich habe zwei Gutscheine eingelöst - zwei Gutscheine, die ich zum Geburtstag geschenkt bekam.
Ich freu mich diebisch! Die Frau an der Kasse konnte sich auch nicht ihr Grinsen verkneifen:
"So kauft man gerne ein, was?" sagte sie mit schelmischem Funkeln in den Augen. Ich konnte nur zurückstrahlen.
Zu dem Hörbuch gönnte ich mir noch einen Postkartenkalender mit hübschen Bildern für 2008.
Und, was sehe ich da beim Umblättern? Das Bild einer Meise! Wie schön!

Jetzt was anderes:

Beim Stöbern in diversen Blogs gelangte ich auch zu Phil.
Dabei hab ich mich halb kaputtgelacht über das YouTube-Video, das er eingestellt hatte.
Sorry, Phil, aber ich musste es bei Ihnen klauen!!!!!






Und liebe Grüße an die Frau vom Rhein, den Bildermann und Frau Rotfell!!!

Falls Sie, geehrter Herr Phil, sich wirklich bestohlen fühlen sollten, ein kurzer Kommentar und ich nehm's wieder heraus... Aber bitte nich böse sein!!!

Dienstag, 20. November 2007

Tage gibt's...

Boaaah,
heute war wieder mal so ein Tag...
Ich musste echt an mich halten, um nicht die Finger zu krümmen und meiner Kollegin an den Hals zu fahren! Sie hat mich heute wirklich herausgefordert, was das angeht.
In der Regel ignoriere ich ihre Eigenarten, aber heute, ich sag es euch, war ich kurz davor....

Nee, jetzt mal im Ernst:
Kennt ihr das nicht auch, dass man am liebsten den kleinen Wüterich in sich mal rauslassen will, damit er dem Gegenüber eine auf die Zwölf gibt? Einfach so. Zack! Und schon geht's uns besser!

Haaaach...

Sonntag, 18. November 2007

Erinnerungsfotos



Nicht wundern, beim Foto oben rechts wollte ich eigentlich nicht fotografiert werden...
Und den Pony hat kein Friseur geschnitten!!!

Samstag, 17. November 2007

Was denkt ihr euch eigentlich?

Vorsicht - persönlich!

Vor kurzem wurde mir eine Frage gestellt:
WER ZUM TEUFEL BIST DU?

Ich will jetzt nicht davon erzählen, in welchem Kontext diese Frage auftauchte, aber durchaus, was sie in mir bewirkt hat.

Wer bin ich?
Wie definiere ich mich?

Ginge es nach der Werbung und dem Kommerz, müsste ich antworten: Ich habe diesen Beruf, verdiene soviel, besitze das und dies, benutze dieses Shampoo und jenen Duft...

Doch welches Bild habe ich von mir?
Und stimmt dieses Bild?
Wie sehen mich die anderen und ist es überhaupt wichtig, wie mich die anderen sehen?

Vielleicht definiere ich mich über meine Vergangenheit, über Erlebtes, das mich beeinflusst hat.
Antworten tauchen als Reminiszenzen auf:

- Eine kleine "Meise" (als sie noch nicht so hieß) zusammen mir ihren 3 Brüdern im Garten. Die Brüder sind alle älter und nicht immer erfreut, wenn die kleine Schwester mitspielen will.

- Dieselbe kleine "Meise" am Mittagstisch: der Vater am Kopfende, die Mutter an der langen Seite auf einem Stuhl, die Kinder auf der Eckbank - Alltag mit gelegentlichen Zänkereien unter den Geschwistern, die an den elterlichen Nerven zehren, wie in abertausenden anderen Familien auch. Eine behütete Kindheit.

- Eine jugendliche "Meise", die mitbekommt, dass die Eltern untereinander Probleme haben. (Auch dies geschieht in tausenden anderen Familien, nichts Außergewöhnliches also.) Sie ergreift Partei und stellt sich auf die Seite der Mutter. Alles zerbricht. Die Liebe zum Vater wandelt sich zur Hass-Liebe.

- Die jugendliche "Meise" in der Lehre: ein Meister, der gerne die Vaterrolle übernimmt und ihr wieder Halt gibt, mal ganz abgesehen von den tollen handwerklichen Dingen, die er ihr beibringt.

- Zögerliche Annäherung an den eigenen Vater: erste Versuche, auch ihn verstehen zu wollen. Sie verbringt einen Urlaub ganz allein mit ihm - die erste Woche ist noch schön, danach nur noch anstrengend. Vater und Tochter sind sich zu ähnlich in ihren Fehlern...

- Die (zumindest den Zahlen nach) erwachsen werdende "Meise", umgeben von Freunden, die keine sind (und auch später keine Rolle mehr spielen werden), in ihrer Stammkneipe (die dies auch bald nicht mehr sein wird) beim Zechen. Eine wunderbar kurzweilige Zeit, die allerdings kaum Nachhall in mir hinterlassen hat, obwohl sie ein paar Jahre anhielt. Dies war die Zeit der Flucht.

- Am Sterbebett des Vaters: Der hilfesuchende Blick des Sterbenden trifft die plötzlich wieder ganz kleine "Meise". Sie möchte ja helfen, würde alles dafür geben...
Er stirbt.
So viele Dinge ungesagt, so viele Dinge unvergeben...

- So alt war "Meise" noch nie - und wird sie wahrscheinlich auch nie wieder werden: alle Träumereien, Illusionen, Vorstellungen - alles fortgewischt.
Nur noch funktionieren. Die Mutter braucht jetzt Halt.
Ringsherum scheinen plötzlich alle zu sterben...

- Eine Freundin, die älteste (vom Zeitraum her) und vertrauteste, zeigt "Meise" den Weg, sich am Schopfe zu packen und aus dem Sumpf zu ziehen.

Danach bin ich noch einen weiten Weg gegangen, um zur heutigen "Meise" zu werden.
Eine Meise, die wieder fliegt und wieder träumt.
Eine Meise, die verziehen hat. Sowohl anderen als auch sich selbst.
Eine Meise, die lächelnd von sich behauptet, eine Meise zu haben.
Eine Meise, die zwar wenige, aber dafür gute Freunde hat.
Eine Meise, die zwar manchmal ihrer Melancholie nachgibt, diese aber manchmal wiederum als Motor zu nutzen vermag, denn der alte Schmerz schmerzt nicht mehr so.
Eine Meise, die wieder neugierig ist...

Es gibt mehr als eine Wahrheit. Und so bin auch ich sowohl dies und das...

Mist!

Jetzt haben sie mir den Counter wieder weggenommen!!!!

Ich hätte nicht gierig werden dürfen!

Grrrr...

Nanu...

... hat mich einer gehört?
Der Counter ist wieder da!

Gedankenübertragung?
Hilft es, wenn man sich per Blog beschwert?

Gleich nochmal probieren....

HEEEEY!! Jemand hat all mein Geld!!!
Das ist nicht fair!!!!! Ich ziehe mich jetzt in meine Schmollecke zurück......

so, und nu.... ?

verflixte Technik

Oh Mann!!!!

Aus irgendeinem Grunde hat sich mein Counter in Luft aufgelöst, obwohl ich nix daran verändert habe.
Die wollen mich wohl fertigmachen!!!
HEY!!! Das ist nicht fair!
Ich hab doch keine Ahnung von diesen technischen Finessen!!!!!!
Ist doch nur Zufall, dass ich einige Dinge herausgefunden habe und sie weiß-allein-der-Himmel-wie hier habe einfügen können.

So, und jetzt ziehe ich mich schmollend in meine Ecke zurück...

Zitate II

"Manchmal ist eine Zigarre nur eine Zigarre."
Sigmund Freud


"Auch eine Enttäuschung,
wenn sie nur gründlich und endgültig ist,
bedeutet einen Schritt vorwärts."
Max Planck


"Ich mag verdammen, was du sagst,
aber ich werde mein Leben dafür einsetzen,
dass du es sagen darfst."
Voltaire


"Die höchste Form des Glücks
ist ein Leben
mit einem gewissen Grad an
Verrücktheit."
Erasmus von Rotterdam

Freitag, 16. November 2007

Musik

Weil auch mir mal danach ist...











Und liebe Grüße an Frau Rotfell - es ist zwar nix zum Abrocken...

Film-Tipp

Ich habe auf Anregung von Herrn Mick den Film "Die Brücke nach Terabithia" gesehen und kann nur sagen: lest dies und seht euch den Film an!

DÄ!

Tja, ich glaube, ich werde für das Wochenende alle Verabredungen absagen müssen.
Denn da werde ich schlafen.
Hoffe ich.
Denn diese Nacht bleibt mir der Schlaf fern.
Ist Vollmond?
Ich weiß es nicht.
Ich war heute... äääh, gestern auf einem Geburtstag. Netterweise wurde ich vom Herrn des Hauses (es war der Geburtstag seiner Frau) nach Hause kutschiert, so dass ich noch ein bisschen Zeit hatte an "Iris" rumzubasteln. Danach wollte ich eigentlich ins Bett, weil ich eigentlich müde war.
Aber irgendwie wurde nichts daraus.
Doooch, ich lag im Bett.
Und ich war (bin) auch müde.
Ihr müsstet mal meine Augen sehen - mannomann! Da sind die Ringe des Saturns zu entdecken!!!
Trotzdem kommt der Schlaf nicht.
Sandmännchen hat wohl Urlaub. Oder mich vergessen.
Vielleicht isser auch krank und die Vertretung hat die Route noch nicht im Kopf.

Ich hatte das blöde Rumliegen satt und bin an den PC zurückgekehrt, mit der festen Absicht, die Nacht durchzuschreiben. Iris wartet ja noch immer...

Wenn ich mich dann morgen auf der Arbeit noch aufrecht halten kann, ist das eine Leistung, die ich mir schon lange nicht mehr zutraue.
Früher war das nicht so schwierig. Da blieb ich auch mal mitten in der Woche lange weg, trank zuviel Alkohol, spielte Flipper, Darts, Karten, Würfel, all so was. Nur um nach gerade mal zwei oder drei Stunden Schlaf wieder aufzustehen (und damals stand ich noch sofort beim Klingeln des Weckers auf - keine Ahnung, wie ich das damals gemacht habe, das schaffe ich heute nichtmal nach 8 Stunden Schlaf ohne vorher weggewesen zu sein!!!), um pünktlich am Arbeitsplatz zu erscheinen! O.k., ich wankte wie zehn betrunkene Matrosen und hatte auch eine vergleichbare Fahne. Aber Lehrjahre sind keine Herrenjahre: mein Meister hatte kein Mitleid! Zurecht! Wer feiern kann, kann auch arbeiten.
Aber das ist lange her.

Man wird doch älter.
Oh Gott, werden jetzt einige ausrufen, mit 33 schon von ALTER reden?

Hey, ich habe heute (GESTERN!) auf dem Geburtstag einen Satz gesagt, der allgemeine Erheiterung auslöste und sollte diesen Satz für den Hausherrn (er ist ein wenig schwerhörig) noch einmal wiederholen.
Und, was sag ich? Ich wiederhole die ersten drei Worte... stocke... drehe mich zu meiner Tischnachbarin um und frage sie: "Was hab ich eben gesagt?"
ES WAR WEG!
Der Beweis!!!
Gedächtnis? Niente! Futsch!
Ich werde alt!
Wie sagt der Kölner? - DÄ!

Mittwoch, 14. November 2007

Streitkultur

Hier die Urheberin des Zitats eines früheren Posts...

Liebe Männer, jetzt heißt es: in Deckung gehen!!!


Nachtrag: Der Podcast der Kabarettistin Gerburg Jahnke, zu dem dieser Link führte, ist von WDR2 mittlerweile gelöscht worden...

Schlaf? Fehlanzeige

Ich kann nicht mehr schlafen...
Das ist wirklich selten, dass ich von selbst so früh aufwache und dann nicht mehr schlafen kann.
Naja, dann werde ich wohl mal ins Badezimmer dackeln...
... die Kollegen werden sicher überrascht sein, wenn ich so früh auf der Arbeit auftauche. Ich nutze normalerweise unsere Gleitzeit dahingehend aus, dass ich mich erst gegen halb acht zum Dienst melde. Die anderen sind meist früher da (halb sieben, sieben...).
Jaja, Pennsuse, ich weiß.
Aber ich kann leider nicht Besserung geloben, grad nicht im Winter!!!

So, auffi....

Dienstag, 13. November 2007

JUHUUU

ICH BIN TANTE!!!!!

Heute wurde die Tochter meines zweitältesten Bruders und seiner Frau geboren: Carolina.

Montag, 12. November 2007

Iris

Hm, naja, wie soll ich's sagen...

Na, ich hab da mal vor Jaaaahren eine kleine Geschichte angefangen, sollte eine Art Jugendroman werden...

Diese Geschichte habe ich tatsächlich noch per Hand auf DIN A 4-Bögen geschrieben, mit einem Füller!

Zu der Zeit war mein Vater in Kur - und ich muss dazu erklären, dass damals ein kleiner Krieg zwischen mir und ihm stattgefunden hatte und gerade in eine Erholungsphase überging - und ich beschloss, ihm jeden Tag einen Brief und mit diesem diese Geschichte als Fortsetzungsroman zu schicken.

Er hat sich sehr darüber gefreut und ich hielt tatsächlich bis zum Ende seiner Kur durch.

Leider lag diese Geschichte danach einige Zeit brach; ich hatte ihm aber versprochen, sie für ihn zuende zu schreiben.

Allerdings erkrankte er einige Zeit später abermals und starb schließlich.

Seither fällt es mir schwer, an dieser Geschichte zu schreiben.

Ich will sie eigentlich weiterschreiben, gleichzeitig tut es weh und ich habe Zweifel, ob ihm diese Geschichte gerecht würde, ob ich nicht noch damit warten sollte, bis ich besser schreiben kann...

Ich habe mittlerweile mit einer ganz anderen Geschichte angefangen - Science-Fiction.
Die hätte ihm wahrscheinlich nicht gefallen. Sie ist ein bisschen morbide.
178 Seiten füllt sie schon (o.k. es sind nur DIN A 5-Seiten - gerade so groß, wie es ein handliches Buch auch wäre, damit der Vergleich auch stimmt!), aber auch da stocke ich momentan.

Darum also hier nun der Versuch, die Geschichte von "Iris" noch einmal aufzurollen, von Anfang an... Vielleicht ist die Zeit jetzt reif, mich den alten Geistern zu stellen...

Seid gnädig in eurer Bewertung.

Zeitfluss

Es gibt ja Fahrradfahrer, die fahren so unwahrscheinlich langsam, dass man sich glatt die Frage stellt, wie sie das anstellen, ohne hektisch mit dem Lenker hin- und herzuwedeln oder gar umzukippen!
Heute hatte ich wieder so ein Exemplar vor mir.
Die Frau fuhr ja schon fast rückwärts, hatt' ich bald den Eindruck.
Mich hätte es nicht gewundert, wenn sie mir erzählt hätte, dass sie gar nicht langsam fährt, sondern einfach nur den Zeitfluss abbremst!!!

Sonntag, 11. November 2007

Einfach genial!


(Edit: David Bowie - Under Pressure -live-)

99

Oooh, habe 99 Besucher meines Blogs registrieren dürfen...
Ob heute wohl noch Nr. 100 dazukommt???

Zitate

"Gibt es einen Unterschied zwischen Theorie und Praxis?
Es gibt ihn. In der Tat."
Werner Mitsch
dt. Aphoristiker (geb. 1936)



"Ich glaube nicht an den Zufall.
Die Menschen, die in der Welt vorwärts kommen,
sind die Menschen, die aufstehen und
nach dem von ihnen benötigten Zufall Ausschau halten."
George Bernhard Shaw (1856-1950)


Samstag, 10. November 2007

Unwetter

Draußen ist es sehr ungemütlich.
Es regnet und hört sich ziemlich stürmisch an.
(Kein Wunder, wurde doch zumindest für die Küstenregion eine Sturmflutwarnung herausgegeben, warum sollte es hier nicht auch ein bisschen stürmen?)

Als Kind hatte ich immer Angst wenn der Wind pfiff oder es gar gewitterte (mein Zimmer war unterm Dach!).
Bis mein Vater mir sagte:
"Ist es nicht schön hier drinnen, wenn es draußen stürmt? Hier ist es warm, ruhig und gemütlich und das Unwetter kann nicht herein!"

Und ich denke, nur weil ich die Aussage "das Unwetter kann nicht herein" als Fakt verstand, konnte ich mich auf den Rest des Satzes konzentrieren. Und ich hatte fortan keine Angst mehr bei Unwetter, wenn ich ihm nicht unmittelbar ausgesetzt war.
Und das ist mir bis heute geblieben.

Lass das Unwetter doch stürmen. Es kann nicht herein!!!

Natürlich stimmt das so nicht ganz! Blitze können einschlagen, Bäume können stürzen, Dächer können abgedeckt werden... Nein, ich will euch keine Angst machen, sondern nur signalisieren, dass ich durchaus einen Sinn für die Realitäten habe. Aber sie überlagern mein Vertrauen in mein Zuhause nicht.

Und ich finde es immer noch irgendwie schön, dem Prasseln des Regens und Heulen des Windes draußen zuzuhören, während ich hier drinnen sitze, eine Decke um mich geschlungen und eine warme Tasse Kakao in der Hand, sicher und geborgen.

Für diesen Frieden bin ich meinem Vater noch immer dankbar.

Donnerstag, 8. November 2007

Nachruf für einen Wellensittich

Mein süßer kleiner Wellensittich >McGee< ist tot.

Ich habe ihn heute morgen beerdigt.

Draußen im Garten, in meinem Beet.

Er war fast handzahm, kam für extra Futter und seine geliebte Vogelmiere auf meine Hand gehüpft.

Er ist nur ein Jahr alt geworden.

Er war eigentlich von Anfang an nicht wirklich gesund, schon seit ich ihn im Tierhandel gekauft hatte. Aber der Tierarzt konnte nichts Spezielles feststellen; die Vitamine, die er mir mitgegeben hatte, hatten auch eine Zeit lang geholfen. Trotzdem habe ich mir seit seinem letzten "Besuch" beim Tierarzt keine Illusionen gemacht und war darauf gefasst, dass er vielleicht nicht alt werden würde. Aber so jung...? Ich mache mir Vorwürfe, dass ich mit ihm nicht nochmal zum Tierarzt gegangen bin.

Mir brennen mittlerweile die Augen, weil ich den ganzen Tag mit den Tränen kämpfe.

"Ach, war doch nur ein Vogel!" werden manche sagen. Und: "Mach dich nicht verrückt!"

Ja, war nur ein Vogel.

Aber er war auch ein kleiner Sonnenschein. Und ich hatte ihn lieb.

Nachtrag:
Ich schaue in sämtliche Blogs, die ich bisher aufgetan habe und stelle fest, dass ich trotzdem trüben Gedanken nachhänge. Der Wein, den ich trinke, hilft mir da auch nicht weiter. Soviel zu meinem eher ironischen Aufruf an den November, mir die richtige Stimmung zu geben.
> Jetzt versinke ich in Melancholie und sinniere über den Tod und ab wann das Leben ein erfülltes war. > Vorhin war mein Bruder (M.) zu Besuch und hat mich einmal kräftig umarmt. Danke.

Dienstag, 6. November 2007

Für meinen Vater

Ich habe heute viel an meinen Vater gedacht und stelle dieses Video für ihn ein:



Er würde verstehen.
(Edit: Johnny Cash - "Gods gonna cut you down")

Sonntag, 4. November 2007

Attentat

Ein ganz hinterhältiger Anschlag auf meine Person hat soeben stattgefunden!
Ich dachte, ich hätte durch meine Mitgliedschaft in einem von Autofahrern durchaus anerkannten Club und durch den nicht abzustreitenden Fakt, dass ich auch mal ein Auto besessen habe, etwaige Attentäter von der Meinung abgebracht, ich gehörte zur Zielgruppe der zu Bekämpfenden im ewigen Krieg Kraftfahrzeug und Radfahrer.
Aber ein Maulwurf muss mich verpfiffen haben.
Heute war ein wirklich friedlicher Tag und ich ahnte nichts Böses, als ich einen Fahrradweg nutzend nach Hause unterwegs war. Plötzlich schob sich von links ein Fahrzeugheck in mein Blickfeld und nur ein gewagter Schlenker meinerseits hat mich vor Schaden bewahren können. Zeitgleich hörte ich einen Schreckensruf aus einer nahegelegenen Haustüröffnung. Eine ältere Dame muss mir solidarisch gegenüber eingestellt gewesen sein und wollte mich warnen. Sicherlich eine Untergrundkämpferin!
O.k., wäre ich nicht gerade freihändig gefahren (jaja, das ist verboten - ich weiß) und hätte ich nicht versucht, das Kopfhörer-Kabel meines mp3-Players zu entwirren, hätte ich den Dödel vielleicht früher bemerkt!
Aber mittels einer raschen Bewegung mit der Hüfte und dem willigen Einlenken meines treuen Gefährts brachte ich mich noch rechtzeitig außer Reichweite!
Das müsst ihr schon geschickter anstellen, liebe Autofahrer!!!

Sicher diesem Übergriff entkommen, bereute ich es auch direkt, nicht wenigstens auf den Kofferraum geballert zu haben (mit der Faust, meine Lieben, mit der Faust!), damit sich der Troll wenigstens ein bisschen erschreckt!
Aber so weit gehen die Reflexe denn doch nicht.
Schade.


Liebe Mitarbeiter des Bundesnachrichtendienstes oder wer immer damit beschäftigt ist, solche Schlagwörter wie Attentat, Anschlag und ähnliches herauszufiltern (falls ihr dieses noch/wieder/überhaupt macht): Ich weiß, von wo der Autofahrer gestartet ist und wo die Zeugin wohnt. Es lässt sich sicherlich ermitteln, WER dieser Terrorist war! Bei Fragen, bitte melden!

Samstag, 3. November 2007

Herrebst

Ich bin heute mit dem Fahrrad unterwegs gewesen (eigentlich bin ich fast immer mit dem Fahrrad unterwegs, da ich Busfahren nicht mag - man macht sich von deren Fahrtzeiten so abhängig - und weil ich mir nur selten das Auto meines Bruders ausleihe) und habe die herbstlichen Farben genossen, die sich mir unterwegs gezeigt haben.
Das ist das Schöne: mit dem Fahrrad kann man einfach irgendwo anhalten und mit weit geöffneten Augen (und vielleicht auch mit staunend geöffnetem Mund!) die Farbenpracht in sich aufnehmen.
Wie schon ein anderer (Herr Unkita in diesem Post) bemerkte, sind in diesem Herbst die Farben kaum nachahmbar oder darstellbar.
Ich selbst habe versucht, mit meiner puckligen Handy-Kamera ein Bild einzufangen, habe dann aber enttäuscht aufgegeben. Es geht nicht!! Wie soll man diese Lichtverhältnisse wiedergeben wenn man keine ordentliche Profi-Kamera hat (und noch dazu damit umzugehen weiß)?
Schade, schade.
Aber ein Genuss ist es, unter so einem Baum zu stehen, Bauklötze zu staunen und tief durchzuatmen, weil einem das Herz groß wird bei dieser Pracht!
Hach.
Härrlisch!

Jeff Vader in Death Star Canteen

Stummfilm mit Folter

Heute war ich mit einer Freundin in einem alten Kino, das vor zwei Jahren zugemacht hatte, weil hier in der Stadt ein Kino-Center aufgemacht hatte und es sich damit nicht mehr halten konnte (es hatte gerade erst renoviert!).

Hä?
Es hat zugemacht und du warst drin?
Wie jetzt?

Na, es hat wieder aufgemacht!
Allerdings nicht für herkömmliche aktuelle Filme.
Wir haben einen Stummfilm gesehen: Metropolis.
Mit Live-Band zur Untermalung!
Das war mal was!
Mal abgesehen davon, dass die Stühle dem geheimen Keller eines Folterers entnommen sein mussten (Verd..... Designer! Der hat sicher nie selbst darauf gesessen!!!! Aber auf der Leinwand wurde vor dem Film extra angekündigt, dass bald Cocktail-Sessel die Rücken-Quäler ersetzen sollen), war es ein ganz neues Erlebnis für mich.
Ich glaube, meinen letzten Stummfilm hatte ich mir mit 10 Jahren angesehen.
Hihihi, war schon witzig: diese übertriebenen Gesten und Gesichtsausdrücke. Das könnte man heute nicht mal mehr auf der Bühne verkaufen! Aber was die damals schon alles darstellen konnten - enorm!
Auf jeden Fall ein gelungener Abend!

(Und ich bin froh, jetzt auf einem bequemeren Stuhl sitzen zu dürfen!!!)

Donnerstag, 1. November 2007

Wieder was gelernt...

Da hab ich mir doch schon so viele Blogs angeschaut und die meisten haben einen Counter!!
Da denk ich mir: Wie machen die das? Woher haben die sowas? Wie stellt man das ein?

Tja, ich habe jetzt einen Counter.
Aber wie ich den genau da hinbekommen habe, kann ich nicht mal mehr nachvollziehen.
Ich habe nur rumprobiert.
... und Glück gehabt. *grins*

des Nachts

So.
Da hab ich heute meine verdammte Pflicht getan und habe an meiner Geschichte weitergebastelt.

Warum verdammte Pflicht?

Freunde hatten mich gefragt, ob ich mit auf eine Halloween-After-Job-Party gehe, mit anschließendem Kneipen-Bummel und evtl. noch Grusel-Film-Nacht. Je nach Lust und Laune der daran Teilnehmenden.
Aber ich hatte abgelehnt. Mir war nicht nach Halloween.
Zu gesellig und lustig dieser Grusel für meine momentane Stimmung.

Ich hatte mich zu einer durchwachten Nacht vor dem PC entschlossen.
Einer Nacht, in der ich endlich mal wieder einen Draht zu meiner Geschichte finde. Und manchmal scheint mir, als würde diese Geschichte nachts mehr Klarheit bekommen, sich mir bildhafter darstellen. Ich möchte wieder in den Fluss hineinfinden, dass meine Finger fast selbstständig die Tasten drücken und ich mich mit dem überrasche, was der Bildschirm mir zeigt. So, als sei ich der erste Leser.

Seufz.

Naja, und deshalb verdammte Pflicht, denn dieser Abend schien mir dazu sehr geeignet.

Doch mir fiel es wieder mal schwer, an die letzten Zeilen anzuknüpfen.
Zwei Seiten. Mehr nicht.
Aber die Nacht ist ja noch nicht vorbei...


Willkommen November, Totenmonat!
Du hast dich schon gestern mit Nebelwänden am Morgen angekündigt.
Ich begrüße dich, denn du bringst mir die richtige Stimmung!


Die Nacht ist noch nicht rum, sie atmet gerade erst ein...


Nachtrag:
Ich habe noch eine halbe Seite darangehängt. Das war's dann auch schon. Dafür bin ich aber auch einigermaßen damit zufrieden und das ist ja schonmal was!