Montag, 31. Dezember 2007

Aufgepasst!


Schön, dass ihr die vergangenen Monate mein Blog besucht habt. Ich bin doch froh, dass ich über dieses Medium ein paar sehr interessante und liebe Menschen habe "treffen" dürfen.
Ich wünsche euch allen
einen guten Übergang ins Neue Jahr!
Passt auf euch auf!

-?-

Ich habe eine Liebeserklärung gemacht,
ich habe eine Liebeserklärung bekommen,
ich habe eine niederschmetternde Nachricht erhalten.

Und momentan weiß ich gar nicht, wie's mir damit gehen soll...

Samstag, 29. Dezember 2007

Zeitgefühl

Mannomann!
Ich kann's eigentlich gar nicht fassen, dass dieses Jahr schon (fast) rum ist.
Irgendwie rennt die Zeit, als bekäme sie es bezahlt!
Und ich hab mir sagen lassen, je älter man wird, desto schneller vergeht die Zeit.
Für einen selbst.

Bei Wikipedia erklären sie es vorerst so:

Erregt ein objektiver Vorgang eine hohe geistige Tätigkeit, so entsteht die Vorstellung, dass der Vorgang längere Zeit andauert.
Erregt ein objektiver Vorgang eine geringe geistige Tätigkeit, so entsteht die Vorstellung, dass der Vorgang nur geringe Zeit andauert.

Heißt das jetzt, dass ich mich weniger geistig betätige??? Schockschwerenot!
Aber es heißt weiter:

Unter "geistige Tätigkeit" ist hierbei die Anzahl der Denkprozesse im Gehirn zu verstehen. Eine typische Versuchsanordnung ist das Abschätzen des Zeitabstands zwischen zwei Signalen, die sinnlich wahrgenommen werden. Sind die Signale der Versuchsperson bekannt, so wird das Intervall zwischen den bekannten Signalen kürzer eingeschätzt als zwischen zwei unbekannten Signalen, wobei die Versuchsanordnung immer gleiche Zeitinvervalle zwischen den bekannten und unbekannten Signale wählte.

Eine weitere Schlussfolgerung über die Empfindung der Zeitdauer einer zurückgelegten Strecke ergibt sich aus den Eindrücken bei der Fahrt zur Arbeitsstätte. Dabei entsteht der Eindruck, dass die Rückfahrt kürzer andauert als der Hinweg zur Arbeit, weil der Rückweg als bekannt erscheint und weniger Aufmerksamkeit mit Denkprozessen erfordert.

Bezüglich des allgemeinen Zeitgefühls in Abhängigkeit vom Lebensalter kann folgende Schlussfolgerung gezogen werden: beim älteren Menschen kommt es weniger häufig vor, dass er sich mit neuen Eindrücken beschäftigen muss – also herrscht beim älteren Menschen der Eindruck vor, die bekannten Vorgänge verlaufen schneller.


Und heißt dies jetzt, dass ich mich zu "älteren Menschen" zählen kann?
Oder dass bei mir zuviel in den gleichen Bahnen verläuft?!

Da muss ich wohl mal wieder was Verrücktes anstellen, was?

Donnerstag, 27. Dezember 2007

M wie Maschine

Mein jüngster Bruder (M.), die Arbeits-Maschine!

Ich weiß nicht mehr genau, seit wann er an der neuen Wohnung meiner Mutter arbeitet/renoviert (ich bin ganz konfus, die Feiertage haben meinen Wochenrhythmus völlig durcheinander gebracht!), aber er hat schon verdammt viel seines Urlaubes dafür geopfert.

Mein ältester Bruder (A.) war auch emsig mit dabei.
Außerdem hatte M. noch ein paar Freunde mit eingespannt (zum Tapezieren, Wandaufkloppen und Türenstreichen).
Da machte es gar nicht so viel aus, dass ich wegen Arbeit und Knie-Demolierung eine Weile ausfiel.

Heute und morgen noch, dann sind die letzten Streich(fein)arbeiten getan.
M. wird sich dann mit einem weiteren Freund der Aufgabe widmen, die Einbauküche meiner Mutter schonmal in die neue Wohnung zu verpflanzen. Was nicht einfach wird, denn die neue Küche hat weniger Stellfläche.

Ich werde versuchen, im neuen Jahr Urlaub zu nehmen (der Chef kommt erst am 2. Jan. wieder, da kann ich den Urlaub erst genehmigen lassen), um den beiden zur Hand zu gehen und schonmal bei meiner Mutter weitere Kartons zu packen etc.

Auf jeden Fall bin ich verdammt froh, dass ich meine Brüder habe!!!! So, das musste mal gesagt werden!

Mittwoch, 26. Dezember 2007

Feierlich?

Die Adventszeit habe ich noch mit Aufhängen von selbstgebastelten Sternen eingeleitet und mit Arbeitskollegen (u. a.) auf dem Weihnachtsmarkt begossen.
Aber Heilig Abend oder die zwei Weihnachtsfeiertage vergingen für mich ohne weihnachtliche Stimmung, trotz Familien-Abends etc.

Ich hatte keinerlei Planung für Silvester, wurde aber bis jetzt von vier Personen in kurzem Abstand und unabhängig voneinander eingeladen. Das freut mich natürlich, dass diejenigen mich dabei haben wollen - was mich allerdings wieder traurig stimmt, da ich ja nur zu einer Feier gehen kann und ich hab doch alle gern!

Morgen geht's wieder zur Arbeit.
Und ich frage mich seit heute mittag, was der Chef mir nochmal gesagt hatte, woran ich auf jeden Fall denke solle...
Ist mir entfallen.
Keine Ahnung, was es war.
Und das, wo ich doch immer über ihn schimpfe, er würde immer alles vergessen.
Ich hoffe doch sehr, dass sich der Erinnerungs-Schleier morgen hebt!

Ich fühle mich jedenfalls im Moment ziemlich "unenthusiastisch"!

Dienstag, 25. Dezember 2007

Nützliche Geschenke

Habt ihr auch das bekommen, was ihr euch gewünscht hattet?

Sonntag, 23. Dezember 2007

Unabhängig vom Weihnachtsfeste

...habe ich hier einen Sieger zu küren!

And the winner is:
Unkita!!!



Er hat mir nicht nur als einziger die Lösung geschickt, sondern auch gleich mehrere Vorschläge parat!
Da hätte ich zur Findung des Wortes (bzw. der beiden Wörter) wohl besser einen Tipp gegeben.

Sie lauten:




Und hier (falls es interessiert) die Lösungen für das Kreuzworträtsel:

Senkrecht:
1 UNO, 2 Kasuar, 3 Seth, 5 ER, 7 Ars, 9 Song, 12 aussi, 13 Ute, 14 Eli, 15 Nana, 17 Fan, 18 uU, 20 Eis, 23 een, 26 AFI, 29 IT, 30 Aba, 31 Sarg, 33 Pils, 35 Indiana, 36 Spagat, 37 Dorn, 38 Alfred, 40 Erato, 44 Lee, 46 NN, 48 loco, 49 Insekt, 51 US, 53 Nb, 54 ETW, 55 Uriah, 57 Begum, 58 UN, 61 Torf, 62 Romulus, 65 Ulla, 68 EG, 70 Nebra, 71 Mulan, 73 Unikat, 75 Note, 77 Ler, 79 Riesling, 80 Fou, 82 Udet, 83 Ra, 85 Aikido, 86 eV, 91 Trara, 93 Rasta, 94 Indiana, 96 Tor, 98 Kilian, 99 Eesti, 104 Burma, 105 Lie, 106 MA, 109 Peru, 111 Ton, 112 Amme, 113 Non, 114 Arno, 116 Ei

Waagrecht:
2 Kunst, 4 oE, 5 es, 6 NASA, 8 Toro, 10 Lurch, 11 Nota, 13 Ukas, 14 EWG, 15 Nestor, 16 tele, 17 Fuss, 19 Mai, 21 eh, 22 Pfeil, 24 aus, 25 NSA, 27 Fin, 28 Isa, 32 Opa, 34 Det, 39 Abu, 40 ein, 41 Nippon, 42 Ultra, 43 Sud, 45 Fog, 47 Slawe, 50 Ingenieur, 51 UN, 52 Krabat, 56 Erebus, 59 OT, 60 Cotton, 63 Twen, 64 Iden, 66 KO, 67 Man, 69 GEMA, 72 Ale, 74 Grau, 76 Olm, 78 Buhruf, 81 nur, 84 Filete, 87 Erl, 88 Imola, 89 Ida, 90 Kuvert, 92 Aare, 94 Isis, 95 nass, 97 AT, 98 Kloake, 100 Slalom, 101 aD, 102 Obi, 103 IRA, 107 Ultra, 108 Spange, 110 Anarion, 112 Ate, 115 Norman, 116 Emir, 117 Annan, 118 Tim (Allen)


Hierbei habe ich zu guter Letzt auch noch festgestellt, dass ich nicht nur „Indiana“ Jones zweimal im Rätsel verwendet hatte, sondern auch den politischen Extremisten - naja, war mein erstes Selbstgebasteltes...

Wunsch

*grins*

Mein Wunsch ist auch einfacher Natur:
Euch allen ein schönes Weihnachtsfest!!!!
-----
(Und denkt an die armen kleinen Vögelchen dort draußen, die sich bei diesem kalten, kalten Wetter über jeden Meisenknödel freuen! - Auf die ich übrigens kein Patent habe! Die Meisenknödel, nicht die Vögel...)

Zur Erinnerung

Liebe Rätselfreunde,

ich möchte euch daran erinnern, dass heute der letzte Tag ist, die letzte Gelegenheit quasi, mir die Lösung zum Kreuzworträtsel zu übermitteln.

Beschwerden nehme ich natürlich auch entgegen. ;-)

Als letzter Ansporn: einer hat mir die richtige Lösung schon zugesandt.
Jetzt seid ihr gefragt!

Samstag, 22. Dezember 2007

Kein Verlass

Da meinte ich doch vor ein paar Tagen, ich würde mich rar machen.
Dann kam mir ein Wischdingsbums in die Quere und half mir dabei, mein Knie zu malträtieren, woraufhin ich zur Meinung überwechselte, mit mir sei kein Staat mehr zu machen.

Wirklich rar gemacht hab ich mich wohl kaum, von Mittwoch bis heute ist ja nicht sooo viel Zeit vergangen, dass man sich Sorgen machen müsste. (Und zum Kommentieren hat mir die Zeit immerhin gereicht.)

Mein Knie ist auch nicht so lädiert, wie ich anfangs befürchtet (und beheult) hatte. Ein blauer Fleck, eine Schwellung und die Unfähigkeit (weil schmerzend) sich auf jene zu knien, war letzten Endes kein Anlass, die Flügel hängen zu lassen. Gestern und heute habe ich abgekratzt, abgeklebt, gestrichen und sauber gemacht. Und jetzt hab ich frei - bis Donnerstag!

Das heißt, ab morgen wird wieder geschrieben.
Ob mit oder ohne Muse/Muserich! Auf die/den ist eh kein Verlass!!!!!!!!

Mittwoch, 19. Dezember 2007

Oft kommt es anders...

... als man denkt!

Ich habe es heute morgen - entgegen sonstiger Gewohnheit - geschafft, früh aufzustehen. Ich stand um halb sieben parat in der Werkstatt, habe alles geschafft, was zu schaffen war und konnte früher als erwartet abhauen.

Um fünf hatte ich einen Termin mit dem Fernsehfritzen, der mir Fernseher und Sat-Receiver bringen und anschließen wollte (mit Einrichten: All-inclusive sozusagen!). Vorher bin ich noch schnell zum nächsten Baumarkt, um ein neues Wischmop-Dingsgedöns zu kaufen, mein eigenes wollte ich "auf der Baustelle" nicht verwenden. Ich also schnell reingehuscht, mir eines von den Dingern geschnappt, einen neuen Eimer noch dazu, ab zur Kasse und bezahlt! Zurück aufs Fahrrad geschwungen und losgestrampelt.

Leider hab ich dabei genau das getan, was mich bei andern Leuten dazu bringt, mir augenrollend die Haare zu raufen: Ich hab das verdammte Ding nicht irgendwo am Fahrrad festgeschnallt oder so, sondern mit links festgehalten, während ich mit rechts das Lenkrad hielt.

Die ersten werden jetzt aufstöhnen.
Und genau - es kam, wie es kommen musste:

Ich verhedderte mich mit dem verfluchten Gerät im Lenkrad, verlor die Kontrolle und klatschte voll auf die rechte Seite, schlidderte noch ein kleines Stück und blieb dann neben dem Fahrradweg in einem einen halben Meter breiten Wiesenstreifen liegen - direkt neben der Fahrbahn einer stark und vor allem schnell befahrenen Straße. Ich hatte mich schon fast auf der Fahrbahn gesehen!

Als die Erleichterung nachließ, dass mir von den Kraftfahrzeugen keine Gefahr drohen würde, setzte der Schmerz ein: mein rechtes Knie hing noch unter dem Fahrrad und meldete sich jetzt äußerst energisch! Ich hab tatsächlich aufgeschrien.*
Zum Glück war grad keiner da, der das hören konnte.
Blödsinnig nicht? In so einer Situation ist man dafür dankbar, dass einen keiner sieht!!!

Ich wühle mich also mehr schlecht als recht - das verdammte Mopp-Gerät hatte ich übrigens immer noch in der linken Hand, hatte mich beim Sturz wohl daran festgehalten, haha! - aus dem Fahrradsalat und versuche irgendwie aufzustehen. Leider streikt mein rechtes Bein ersteinmal.

Gut - nach so einer Sache würde ich auch den Dienst vorerst quittieren, sowas lässt man ja nicht ungestraft über sich ergehen, da muss man zeigen, dass das so nicht läuft!!!

Also acker ich mich irgendwie mit ausgestrecktem Bein hoch, fluche und heule, als ein Autofahrer neben mir hält - ein Mercedes-Fahrer, wohlgemerkt. Er erkundigt sich, ob alles in Ordnung sei, bietet mir Hilfe an! Ein Autofahrer!!! Hallo!!!!
Ich bedankte mich bei ihm und versuchte ihm heulend und schniefend zu erklären, es ginge schon, würde zwar weh tun, aber es wäre ansonsten alles in Ordnung mit mir.
Er zögerte verständlicherweise, einfach weiterzufahren. Tat es aber dann doch, als ich mich abwandte, zu meinem Fahrrad humpelte und es aufrichtete.
Das Lenkrad war eingedreht, ließ sich aber wieder vertikal zum Rahmen ausrichten.
(Memo: Die Schraube muss ich morgen richtig festziehen!!)
Das verdammte Wischdings lag völlig unversehrt auf dem Boden. Der Eimer hatte indes den Sturz nicht überlebt. Ich klemmte seine Leiche in den Gepäckträger, nahm mir das vermaledeite Moppgerät und schob, langsam und vorsichtig das Knie bewegend, mein armes lädiertes Fahrrad gen Heimat.
Wobei - nach etwa hundert Metern hatte ich den Kaffee schon wieder über, hievte mich irgendwie auf mein Gefährt und fuhr! Gaaaanz langsam. Gaaaanz vorsichtig!

Bzw.:
Ich fuhr nicht nach Hause, sondern zur renovierungsbedürftigen Wohnung, wo ich meine zwei Brüder wusste (M. + A.).
Hab mich dort ein wenig bemitleiden lassen - musste auch glatt nochmal losheulen, tat schließlich noch weh und wenn man bemitleidet wird, heult es sich nochmal so gut! - und ließ mich dann von den beiden dankbar nach Hause schicken.

Dort erwartete ich, meine Wunden leckend (metaphorisch!), den Fernsehfritzen.
Der kam auch, brachte Fernseher und besagten Sat-Receiver. Ersterer funktionierte, zweiterer nicht. Da muss noch geklärt werden, wo das Kabel mir den Dienst verweigert. Das macht der Fernsehfritze morgen, während ich auf der Arbeit weilen werde, denn glücklicherweise kennt er hier die anderen Mieter sehr gut (ist ein alteingesessener Fernsehfritze! Nix Saturn oder so!), wird bei einem von ihnen klingeln und kann sich dann mal als Fassadenkletterer versuchen...

Eben hat meine Mutter noch angerufen, sie wurde nämlich von meinen Brüder sofort über mein Malheur informiert und ließ sich erwartungsgemäß zu dem Ratschlag hinreißen, ich solle mir einen Schnaps über das Knie kippen. Wirkt immer! Einen innen, einen außen! Sagt sie.
Habe nur letzteren erfolgreich hinter mich gebracht.

Das Knie ist ein wenig geschwollen und tut nur weh, wenn ich es bewege.
Ansonsten geht's!

Die Jeans ist übrigens hin!

*Mein rechtes Knie hat vor knapp zwölf Jahren schon einmal so einen GAU erleben müssen. Allerdings war's da Sommer und ich hatte eine kurze Hose an, weshalb mein Knie mit Nichts geschützt war. Und just da, wo ich mich hinlegte, lag auch massenhaft Kies und Sand, was ja auch die Ursache für diese Rutschpartie war, denn in dieser Kurve, in die ich mich hineinzulegen gewagt hatte, hatten sie eine nette kleine Baustelle hineingepflanzt...
Nach meinem Sturz war die Kurve wahrscheinlich sauber, denn der Dreck steckte in meinem Knie.
Seither ist dieses Knie nicht mehr so wie vorher.
Es ist seitdem mein "kaputtes Knie".
Und? War doch klar, dass ich auf's rechte Knie falle und nicht aufs linke, oder?

Dienstag, 18. Dezember 2007

Rar

Ich werde mich bis einschließlich Samstag wohl etwas rar machen,
denn ich werde meinem Bruder (M.) beim Renovieren der neuen Wohnung meiner Mutter helfen.
Nach der Arbeit. Wo ich im Moment eigentlich auch schon massenhaft zu tun habe.
Werde deshalb auch ab morgen (mit knirschenden Zähnen!!!) ne ganze Ecke früher aufstehen, damit sich das "Längerarbeiten" nicht zu sehr in den Abend zieht.
Das Ärgerliche an der ganzen Sache ist ja auch noch, dass es die letzten drei Wochen, was die Aufträge angeht, so dermaßen mau auf der Arbeit war, dass ich teilweise Überstunden abgefeiert habe, weil ich nicht blöd in der Werkstatt rumhocken wollte.
Jetzt - kurz vor Weihnachten - sch.... die mich mit Arbeit zu!!! Und muss ja alles noch diese Woche raus! Oder zumindest zwischen den Feiertagen! Als wäre das ein Riesen-Aufschub!
Aaargh!
Und so nebenbei bekomm ich morgen noch meinen neuen Fernseher und muss Donnerstag ne Stunde beim Arzt abhocken (Pollenspritze, ihr wisst schon...). Das kommt aber auch alles wieder ungelegen!
Aber da hilft kein Jammern!
Ran an die Bulletten!

Montag, 17. Dezember 2007

Mille grazie

Da bin ich doch glatt über die 1000 gehuscht, ohne es zu sehen!
Wow!
Und es ist noch gar nicht so lange her, da habe ich mich über die ersten 100 vom Blogcounter gezählten Besucher gefreut!

Ich weiß - höhö - für euch sind das alte Kamellen!

Aber ICH freu mich!

(Wobei ich mich selbst ja eigentlich immer abrechnen müsste, nich? Ich werd' ja mitgezählt!)

Sonntag, 16. Dezember 2007

Enttarnt

Ich komme eben von der dritten Aufführung des Kinder-Theaterstücks.
Zum Glück waren mehr Kinder da, die auch schön mitgemacht haben.
Allerdings haben mich die Erwachsenen, die direkt vor mir saßen ziemlich genervt!
So eine Hampelei und ständiges Rumgekicher (und die haben nicht über das Stück gelacht, sondern waren mit sich höchstselbst beschäftigt!)!
Aber ich habe mich auf meine Rolle als Beobachterin besonnen und bin ruhig geblieben.
Nein, ich hab nix gesagt! Leben und leben lassen.

Nur, als ich zum Schluss, nach dem ersten Applaus, nach vorne gerufen wurde ("Die Autorin komme bitte mal nach vorne..."), haben die lange Gesichter gemacht! Vielleicht hat sie die Angst beschlichen, ich könnte sie für irgendein Stück als Vorlage verwenden.
*grins*

So, werdet ihr euch fragen, was hat das mit der Überschrift zu tun?
Dieses: Einer von der Theatergruppe hat mich hinterher gefragt, ob das Lösungswort zu dem Kreuzworträtsel xxxx laute. (Kleiner Hinweis für alle, die mitmachen: es sind ZWEI Worte.)
Er hat diesen Blog hier ausfindig gemacht.

Tja, lieber WOW,
(und damit ist nicht World of Warcraft gemeint, das ich, dem Beispiel anderer folgend WoW schreiben würde), willkommen auf meiner Seite!

WOW fragte mich noch etwas:
Ob ich nicht Angst davor hätte, dass irgendwann mal jemand vor meiner Türe stehen könnte.
(Mal abgesehen vom Postboten etc. - er meinte natürlich jemanden, der meinen Blog liest und meint, mich spontan mal besuchen zu müssen.)
Ich konnte dies ohne weiteres verneinen.

Ihr Lieben, ihr Blogger-Recken, was sagt ihr dazu?
Welche Erfahrungen habt ihr mit Kommentatoren und anderen Bloggern gemacht.
Ist euch sowas schonmal passiert?
Oder habt ihr schon von solchen Sachen gehört?

Samstag, 15. Dezember 2007

Und das mir!

Da ist mir im Kreuzworträtsel ein grober Fehler unterlaufen!

Bei 110 waagrecht heißt es: Land und Königreich in Herr der Ringe

Da ich mir mit dem Begriff sicher gewesen war, hatte ich nicht nachgesehen, ob dies denn auch stimmt. Hielt ich mich doch für einen Kenner dieser Trilogie.
Haha!
Böser Fehler!!!

Der gesuchte Begriff ist mit folgendem Hinweis zu finden:

Herr der Ringe: Sohn Elendils und Bruder Isildurs (* 3219 Z. Z.; † 3440 Z. Z.)

Zum Einstimmen

Da ich gestern abend bei einem "Frauenabend" in einem mexikanischen Etablissement ein wenig zuviele Cocktails gebechert habe, bin ich heute morgen ein wenig... naja... angebrütet.

Um in Schwung zu kommen für die Dinge, die da meiner harren (Einkaufen, Spülen, Wischen, Staubsaugen, etc. - ach, ihr kennt das ja!), hier ein klein wenig Musik zum Wachwerden!




Mittwoch, 12. Dezember 2007

Kreuzworträtsel

So!
Der Muserich war wohl vom anderen Fach. Statt mir Eingebungen in Sachen Schreiben zu machen, veranlasste er mich, ein Kreuzworträtsel zu basteln. Und zwar nicht mit modernster Technik, sondern mit Bleistift und Karopapier.
Ich hab's dann sogar nur per Word erstellt, nicht mit dem entsprechenden Programm oder irgendeiner Software.
Ich hoffe, ich habe kein Wort und keine Zahl vergessen.

So!
Es gibt auch was zu gewinnen!
Die Buchstaben in den Kreisen sind in die richtige Reihenfolge zu bringen und bis 23.12.2007 an (die E-Mail-Adresse wurde gelöscht) zu schicken. Bei mehreren richtigen Einsendungen entscheidet das Los.

Und was gibt's zu gewinnen?
Ein handgebundenes Notizbuch!
Der Clou: der Gewinner kann eigene Wünsche äußern, was Gestaltung und Aussehen angeht!

Viel Spaß beim Meisenrätsel!!!


Senkrecht:
1 zwischenstaatlicher Zusammenschluss von mittlerweile 192 Staaten / 2 Laufvogel – flugunfähiger / 3 ägypt. Totengott / 5 abgek. Klinikserie, zeitweise mit G. Clooney / 7 lat. Kunst / 9 engl. Lied / 12 frz. auch / 13 weibl. Name / 14 bibl. Priester / 15 Roman von Zola / 17 verehrender Fön / 18 unter Umständen eine Abkürzung / 20 lecker im Sommer, gefährlich im Winter / 22 Igitt / 23 holl. eins / 26 „American Film Institute“ oder auch „Indian Armed Forces“ ( Abk.) / 29 Informationstechnik (Abk.) / 30 Umhang (trad. islam. Kleidungsstück) / 31 Bettstatt Vlad des Pfählers / 33 obergäriges Bier / 35 Film-Archäologe (Jones) / 36 konnt’ ich mal – damals zu Grundschulzeiten / 37 Autsch! Immer dasselbe mit den Rosen! / 38 Ekel-Tetzlaff / 40 eine der neun Musen, Muse der Liebesdichtung, der Lyrik, des Gesanges und des Tanzes / 44 Windschattenseite/ 46 NormalNull / 48 span. verrückt / 51/ United States / 53 Abk. für ein chem. Element / 54 Etagenwohnung (Abk.) / 55 Heep – jaja, und Mann von Bethseba / 57 Ehefrau des Aga Khan / 58 dt. Vorsilbe / 61 Moorprodukt / 62 Bruder von Remus und Heimatplanet eines Volkes in Star Trek / 65 macht Schmidt zur Gesundheitsministerin / 68 Vorläufer der Europäischen Union / 70 Fundort der Himmelsscheibe / 71 Zeichentrickfilm mit Heldin selbigen Namens / 73 Herr Unkita ist wohl selbiges, schreibt sich aber verdreht / 75 Schulzensur / 77 Kfz.-Kennzeichen d. Landkreises Leer / 79 weiße Rebsorte – PROST! / 80 verrückter Franzose / 82 Jagdflieger im 1. Weltkrieg / 83 ägypt. Sonnengott / 85 betont defensive moderne jap. Kampfkunst / 86 eingetragener Verein / 91 Lärm um Nichts / 93 nicht die Fahndung, sondern die Frisur / 94 Bundesstaat der USA (huch, den Begriff hab’ ich doch glatt doppelt! ;-)) / 96 nicht nur im Fußball fordert man dies / 98 Schutzpatron der Franken / 99 Estland der Esten / 105 der erste offiziell ernannte Vorgänger von 117 waagr. / 104 jetzt Myanmar / 106 Mitarbeiter, vielleicht auch schon im Mittelalter / 109 Staat im westlichen Südamerika / 111 für Töpfer ein Muss! / 112 Leihmutter zum Stillen des Säuglings / 113 da sag ich in Frankreich doch: Nein! / 114 er schwamm in Florenz im Namensvetter / 116 das des Kolumbus

Waagrecht:
2 wird im Museum gezeigt / 4 ohne Ergebnis / 5 sächliches Fürwort / 6 National Aeronautics and Space Administration / 8 span. Stier / 10 Der Molch ist ein solcher! / 11 lat. Merkmal, Schriftzeichen; auch im Bankwesen / 13 Zarenerlass / 14 Kulenkampffs Erfolgsshow / 15 im Schachsport Spieler über 75 Jahre (griech. der Fastende) / 16 vorsilblich fern / 17 Platt-, Senk-, Spreiz- / 19 macht alles neu / 21 sowieso / 22 Geschoss / 24 nicht an / 25 der wahrscheinlich größte und finanziell am besten ausgestattete Nachrichtendienst der Welt / 27 fehlt zum Skandinavier ne / 28 islam. Name Jesu / 32 ist mit Oma verheiratet / 34 lat. Sohn / 37 ein Mainzelmännchen / 39 fehlt Simbel zur ägypt. Sehenswürdigkeit / 40 unbest. Artikel / 41 Japan den Japanern / 42 politischer Extremist / 43 eine in gekochtem Wasser hergestellte Lösung / 45 machte früher London undurchsichtig / 47 Osteuropäer / 50 dem ist nichts zu schwör / 51 kurze United Nations / 52 Buch von Otfried Preußler / 56 griech. Gott der Finsternis (lat. Schreibweise) und antarktischer Vulkan / 59 offene Tür / 60 baumwolliger Jerry / 63 20er bis 29er / 64 Shakespeare – Julius Cäsar: „Hüte dich vor den ... des Märzen.“ / 66 Knock out / 67 Isle of / 69 treibt Aufführungsgeld ein / 72 fermentiertes alkoholisches Getränk / 74 diese in selbiger Farbe / 76 eine vollständig aquatile Familie der Schwanzlurche / 78 Missfallensäußerung / 81 einzig, bloß / 84 Prägewerkzeug der Buchbinder / 87 Elfenkönig – auch royaler Prototyp eines Autos / 88 Rennstrecke – Stadt in Norditalien / 89 Frauenname / 90 Umschlag / 92 Nebenfluss des Rheins in der Schweiz (Gefälle: 1.565 m!) / 94 ägypt. Göttin / 95 dieser Tage ist man’s häufiger / 97 Altes Testament (Abk.) / 98 Abflusskanal für Gewässer – fiese Kanalisation / 100 schnelle, wiederholte Folge von Kurven / 101 kurz: im Jahr des Herrn / 102 Baumarkt zum Kimonobinden / 103 Óglaigh na hÉireann / 107 polit. Extremist / 108 Haarbändigerin / 110 Herr der Ringe: Sohn Elendils und Bruder Isildurs (* 3219 Z. Z.; † 3440 Z. Z.) / 112 Tochter des Zeus, Verkörperung der Täuschung und Verblendung / 115 Psycho-Bates / 116 Sprach der Scheich zum ...., ein’ trink’mer noch, dann gehn wir. Sprach der .... zu dem Scheich, ein trink’mer noch, dann gehn wir gleich. / 117 7. Generalsekretär von 51 waagerecht / 118 Hör mal, wer da hämmert! – „Ich glaube nicht, ....!“

P. S. : Falls jemand von euch das Original per Mail bekommen möchte, mag er/sie sich melden! Und o.k., die Kreise liegen ein wenig krumm und schräg in der Gegen herum, aber sie haben sich standhaft widersetzt, ordentlich in die Kästchen zu rutschen!!! Da müssen wir durch!

Dienstag, 11. Dezember 2007

Muserich

Haaaach!
Ich häng schon wieder!!!!!
Himmel, A.... und Zwirn.
Nach ein paar Sätzen - Mattscheibe.

Wo ist mein Muserich, wenn ich ihn brauche?????

Morgen aber, jaaaa, morgen - morgen muss er herhalten!
Und nix da mit Rumflattern mit den anderen Musen - morgen muss er ran!

Montag, 10. Dezember 2007

Goslar 1991

So sieht das aus, wenn sich zig Leute treffen, um um die Wette zu schreiben - auf der Schreibmaschine!


Klingt komisch/sieht komisch aus - ist aber so.

Damals waren es noch richtige Schreibmaschinen - jeder Verein brachte die eigenen mit - heute werden es wahrscheinlich Computer sein.
Weiß ich nicht genau, bin ja schon ewig nicht mehr dabei. 1991 war mein letztes Jahr, in dem ich bei Wettkämpfen mitmachte.


Ich bin zu oft wegen meiner hohen Fehlerquote und der fehlenden Geschwindigkeit ausgeschieden, da machte es keinen Sinn mehr für mich.
Und irgendwann hat sich so ein Hobby auch verlebt.

Auch wenn euch dies immer noch merkwürdig vorkommt, es hat Spaß gemacht!


Nachtrag vom 08.02.2009:
Es hat sich gezeigt, dass ich doch länger als nur bis 1991 an solchen Wettschreiben teilgenommen habe. Zumindest gibt's Beweisfotos!! ;) Da hat mich wohl meine Erinnerung getrügt.

Hellsehen

Mein allerliebster Chef hat die Angewohnheit, vorauszusetzen, dass man weiß, was er gerade in Händen hält.
Genauer:
Er steht ein paar Meter entfernt, hält einen Stapel Papier hoch und ruft:
"Das letzte Blatt drucke ich dann morgen früh, dann kannst du den Auftrag haben!"

Ich: "Welcher Auftrag ist denn das?"

"Hat Helga* mit dir nicht darüber geredet?"

"Helga hat mit mir über mehrere Aufträge geredet, ich weiß doch nicht, welchen du da gerade in der Hand hälst!"

Kann der nicht einfach sagen, worum es geht?
Und so geht das immer!


* Helga ist eine etwas ältere Frau, mit der ich sehr gerne zusammenarbeite und die leider, leider schon in einem Jahr in Frührente geht.

Samstag, 8. Dezember 2007

Männer

Mein Vater macht - natürlich! - den Anfang.
Als Kind stand er für mich nicht nur auf einem Podest, sondern saß gleich auch noch auf einem Thron. Gottgleich schwang er sich über mir auf und vollbrachte die tollsten Dinge. Wenn er mir etwas gestattete kam das einem Segen gleich.
Natürlich litt dieses Bild und diese Position mit meinem Älterwerden. Spätestens die Pubertät macht solchen Sichtweisen ja ein Ende. Da meint man doch tatsächlich, einzig man selbst habe die Weisheit mit Löffeln gefressen. Es kamen zwar noch einige andere Dinge dazu, aber die Folge war, dass ich ihn äußerst unsanft von seinem Thron schubste. Und er fiel ersteinmal tief.
Es hat lange gedauert, bis ich ihm gestattete, wieder ein bisschen höher zu kraxeln.

Meine Brüder liebe ich einfach!
Ich denke, als ich klein war, haben sie mich einfach zu oft (und zu gern!) geärgert und sie waren zu jung, als dass ich ein Podest hätte für sie errichten können. Aber anscheinend hole ich das für sie im Moment nach!

Zu meinem ältesten Bruder (A.) habe ich leider nicht so einen guten Draht, weil er früh das elterliche Haus verließ, sein eigenes Leben lebte und wir uns entfremdeten. Heute schüttelt er wahrscheinlich genauso den Kopf über mich, wie ich über ihn. Er ist ziemlich verschlossen und hat (für mich) komische Ansichten. Das ändert aber nichts an der Liebe zu ihm. Und es ist immer noch spannend, wenn er etwas von sich offenbart!

Mein zweiter Bruder (B.) war immer der Liebe, der Lustige. Er brauchte die Harmonie und dass die Menschen gut zueinander sind. Deshalb war er immer als erstes verschwunden, wenn Gewitterwolken unser Zuhause heimsuchten. (Was ziemlich oft wegen meinem ältesten Bruder der Fall war. Aber ist es nicht immer so, dass die Ältesten alles ausfechten müssen?) Einen kleinen Einbruch in seinem Verhalten gab es nach seiner Zeit beim Bund. Danach war er für einige Zeit ein Fremder für mich, verhielt sich genauso rüpelhaft wie die anderen Jungs da draußen, trank massenhaft Bier und lachte über dreckige Witze. Aber unter diesem Gehabe fand ich bald meinen Bruder wieder. Und heute sind wir in tiefer Liebe miteinander verbunden.
Und ich vermisse ihn!!!

Mein jüngster Bruder (M.) ist der Werkende schlechthin. Schon als kleiner Junge musste er alles auseinandernehmen. Er ist der technisch Versierte in der Familie. Er kann alles! Und viel davon hat er sich auch noch selbst beigebracht! Er ist schon als Kind jemand gewesen, der sehr offen gezeigt hat, wenn ihm was nicht passte. Während A. clever genug (weil älter als die andern beiden!) war, mich auszutricksen oder abzulenken, wenn ich mitspielen wollte (uääh, da kommt schon wieder die kleine Schwester!!!) und B. mir widerwillig sein Spielzeug überließ, trat mir M. einfach in den Hintern. Ich muss schon eine ziemliche Zecke gewesen sein! Zumindest als Kleinkind.
M. ist ein Mensch, der einen riesigen Freundeskreis hat und das kommt nicht von ungefähr. Denn auch er ist zunächst einmal einfach lieb! Man muss ihn schon ziemlich lange ärgern, bis er buchstäblich mit dem Fuß ausholt! M. ist immer derjenige, den ich rufe, wenn ich Hilfe brauche, denn er kann alles und er will auch immer helfen!

Mein Meister!
Jaa, ich weiß wie das klingt. Es klingt irgendwie spirituell und abgedreht, erinnert an asiatische Kung-Fu-Filme und dergleichen.
Nichtsdestotrotz ist er ein Meister - nicht nur in seinem Beruf gewesen (leider schon in Rente!!) - sondern immer noch was die Menschenführung angeht. Er wusste genau, wie er mit den Einzelnen umzugehen hatte - und in unserer Werkstatt hatten wirklich komische Typen miteinander zu arbeiten! Er hielt alles zusammen und konnte alle leiten. Und all dies mit einer an Zärtlichkeit grenzenden Liebe zu den Menschen. Er lacht höchstens über die Macken der Einzelnen, lacht sie aber nie aus. Das habe ich immer bewundert und tue ich weiterhin.


Eigentlich wollte ich über meine Beziehung zu Männern schlechthin etwas erzählen, darüber, dass ich sie allzuoft und manchmal auch vorschnell auf ein Podest stelle und ich später nicht verstehen kann, wie blind ich habe sein können. Da ich mich dafür aber zuerst durch die Beziehungen zu den mir wichtigsten Männern habe arbeiten müssen, weiß ich jetzt gar nicht weiter, denn sie überschatten alles. Mein Herz ist jetzt so voll, wie kann ich da noch über Männer reden, die mein Herz gar nicht mehr erreichen?
Vielleicht ende ich einfach mal mit diesem hier:

Liebe Männer!
Fühlt euch einfach mal von mir lieb gedrückt!
Auch die, die es nicht verdient haben. Für euch reicht es im Moment gleich mit!

Donnerstag, 6. Dezember 2007

Warum?

Warum bekomme ich keine Mails mehr, wenn hier im Blog ein Kommentar abgegeben wird (ohne, dass ich was verändert habe)?

Warum spricht Blogger mit mir plötzlich nur noch in Englisch, wenn ich doch ganz klar als Sprache Deutsch bzw. German angegeben habe?

Warum sagt mir die Umfrage-Tussi, die mich angerufen hat, nachdem ich ihr klargemacht habe, dass ich bei Umfragen nicht mitmache: "Dann werden Sie eben immer wieder angerufen!"

Warum regnet es immer dann, wenn ich mit dem Fahrrad losfahren will?
(O.k. - es regnet im Moment ständig!)

Warum werde immer ich im Wartezimmer des Arztes vollgequatscht, von Leuten, die ich gar nicht kenne? ("Schab ja Weischteilräuma, wissen Se? Da hilft ja nix gegen!")

Mittwoch, 5. Dezember 2007

Nikolausi


Der Nikolaus war gerade da - in Gestalt meiner Mutter!

Dabei war ich doch gar nicht brav!!!


Hmm, lecker Schoki!

Victory


Stille Taten

Bei Phil gefunden und für eine super Idee befunden:

Stille Taten!

Das bedeutet: Menschen denken sich eine gute Tat aus und führen diese anonym aus. Sie hinterlassen eine Grusskarte und erfreuen sich einfach daran, dass sie anderen eine Freude gemacht haben. Ganz ohne Dankeschön. Einfach so.

Montag, 3. Dezember 2007

JaJaJaJaaaa


Meine Name ist Meise und ich bin NCIS-süchtig.

... und ich habe gerade die Season zwei bekommen!!!! *grins*

(Jaaa, ich weiß, da schütteln die meisten jetzt den Kopf. Nein, das müsst ihr nicht verstehen!)

Sonntag, 2. Dezember 2007

Greise vs. Kinder - 70 : 3

So.
Da bin ich nu wieder.
Und ich weiß mal wieder nicht so recht, ob ich zufrieden sein soll oder nicht.
Zum ersten: Es waren drei - jawohl: drei!! - Kinder da.
Der Rest des Publikums bestand aus Greisen!
Ich bin froh, dass die nicht zwischendurch "Häää?" und "Lauter!" gerufen und dabei ihr Hörrohr gezückt haben! (O.k., heutzutage ist's wohl eher das Justieren des Hörgeräts.)
Vielleicht übertreib ich auch.
Und zu meinem Erstaunen haben die auch einigermaßen mitgemacht (und dies ist ein Stück, das davon lebt, dass das Publikum mitspielt!).
Ach, eigentlich ist's ganz gut gewesen.
Einige Stellen waren mal wieder zu hölzern geschrieben (da fehlt's mir einfach manchmal an Witz!), andere Sachen hätte ich weiter ausbauen können. Und auf jeden Fall würde ich nicht mehr so viele Szenenwechsel einbauen - die Armen mussten ständig die Bühne umbauen, was zwar schnell gemacht war, aber den Fluss doch ein wenig störte.
Naja, eigentlich war's schön. Jedenfalls haben die Kinder (und Jugendlichen) auf der Bühne gut gespielt! Und ihnen hat's auch Spaß gemacht, das konnte man sehen! Es gab genug Applaus und Lob von mehreren Seiten. Was will man mehr?

Am 16.12. wird es aber eine Vorstellung geben, zu der auch, bzw. hauptsächlich Kinder kommen - normalerweise! (und hoffentlich mehr als drei!) Oh, und die Presse soll da wohl auch auftauchen.

Fazit: Zunächst darf ich mich entspannen und zufrieden sein. Bis zum 16.12. ...

P.S.: Vielen Dank an Falcon und Frau Vau! Ihr könnt die Daumen jetzt wieder loslassen!

Märschen

Heute ist es soweit!
Nachdem ich das Stück geschrieben hatte, war ich total cool und habe dem Regisseur gesagt: "Das ist jetzt euers! Macht damit, was ihr wollt!"

Ich weiß ja aus Erfahrung, dass so manches Stück verändert werden muss, weil z. B. die Zahl der Spieler nicht ausreicht oder zuwenig Frauen/zuviele Männer dafür vorgesehen sind (da muss die Rolle selbst ein bisschen umgemodelt werden - quasi geschlechtskompatibel gemacht werden). Da wird auch schonmal im Ablauf ein wenig was verändert, hier eine kleine Szene weg, dort eine dabei. Mr Durbridge hätte sich bestimmt auch gewundert, wenn er "Plötzlich und unerwartet" von uns gesehen hätte! (Da durfte ich übrigens die Böse spiele und jemanden fast ermorden! *lach teuflisch*)

Nun ja, leider muss ich jetzt zugeben, dass mich die Nervosität gepackt hat.
Ich hatte mich standhaft geweigert, mir die Proben anzusehen. Ich wollte auch mal damit überrascht werden, was daraus geworden ist, ohne die Entwicklung dahin zu verfolgen. (Wir hatten nämlich schon zweimal die Ehre, dass der jeweilige Autor eines Stückes bei uns zur Premiere gekommen ist. Der eine wäre fast von der Bühne gefallen, als der Regisseur ihn zum Schluss auf dieselbe gebeten hat.) Ich wollte mich auch mal als Autor fühlen. (Hier könntet ihr meine Schmolllippe sehen...)

Und jetzt?
Jetzt packen mich Zweifel.
Ich sage mir immer wieder: "Meine Güte!!! Das ist doch nur ein KINDERstück! FÜNFjährige werden dort sitzen! Keine Panik!"
Aber darum geht's auch eigentlich gar nicht. Ist ja eigentlich auch egal, wer es sieht.
(Äääh, obwohl: meine Mutter kommt auch!)
Das Schlimmste wäre, wenn ich selbst denken würde: "Boooh, was hast du da für eine Sch.... verzapft?"

Da muss ich heute aber durch.
Ich werde heute abend berichten...

Samstag, 1. Dezember 2007

Give a little bit...

Dies hat mich heute begleitet:




Freitag, 30. November 2007

Holy Shit!

Nachtrag: Ich glaub', ich muss ihn mir nochmal reinziehen...

Donnerstag, 29. November 2007

Nicht weinen!

Jetzt habe ich schon drei Einladungen zu Günther Jauch ausgeschlagen.
Der arme Mann muss echt verzweifelt sein, wenn er immer wieder die unterschiedlichsten Leute engagiert, mich anzurufen, um mich auf seinen (Kandidaten-)Stuhl zu bekommen. Vielleicht sollte ich ihm mal einen netten Brief schreiben, damit er nicht gar so traurig ist! Nicht, dass er noch weint, weil er mich nicht kennenlernen darf!
*schluchz*

Mittwoch, 28. November 2007

Hui...

ich bin ganz schön beschwipst und muss tatsächlich die Hälfte der Buchstaben, die ich hier eintippe korrigieren. Ihr seht's ja im Endprodukt nicht, aber ich tippe mir hier echt was zusammen... !!!!
Gut, dass man korrigieren kann!
Ich komme gerade eben von einer inoffiziellen Weihnachtsfeier zurück.
Inoffiziell, weil der Chef und zwei andere Mitarbeiter, die hier NATÜRLICH weder genannt werden, noch sonst irgendwie in irgendeiner Art beschrieben werden sollen (ich habe nicht umsonst die ersten beiden Posts gelöscht, nachdem ich MEHR von mir offenbart hatte!!! - man könnte ja Rückschlüsse ziehen!), nicht dabei waren. (Wow, mit soviel intus, hätte ich nicht gedacht, dass ich noch soviele Nebensätze aneinander reihen kann...)
Jedenfalls war das ein sehr schöner Abend! (Huuuuu, bin ich froh, dass ich die ganzen - hähä, hoffentlich auch die GANZEN - Rechtschreibfehler noch sehen kann, trotz Tunnelblicks!!!)
Hicks.
Ich hoffe außerdem, dass DER Kollege, der eine Kamera dabei hatte, sich daran höchstens privat erfreut und dies nicht "auf der Arbeit" präsentiert. Wir haben nämlich ordentlich Dampf abgelassen.
Naja, trau ich ihm aber nicht zu.

Boah, bin richtig stolz auf mich, dass ich das hier alles schreiben kann....

Hoffentlich komm ich morgen auch aus dem Bett!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!1

Montag, 26. November 2007

Kein Märchen

Am 2. Dezember wird im Zuge einer Adventsfeier ein Stück, dass ich vor einem Jahr geschrieben hatte, von der "Kinderabteilung" einer hiesigen Theatergruppe in einer
(Vorsicht: schrecklich großes Wort!)
"Welturaufführung" aufgeführt.
In dieser Theatergruppe, die "Drama-Ticker", war ich selbst jahrelang aktives Mitglied, d. h. ich stand selbst auf der Bühne. Jedes zweite Jahr schrieben wir unsere eigenen Sketche (jeder steuerte etwas dazu bei) für ein Kabarett, da wir nicht jedes Jahr die hohen Gebühren für Theaterstücke zahlen wollten.
Meine Sketche fand ich allerdings immer ziemlich dröge.
Jedenfalls zog ich mich vor zwei Jahren (oder ist es schon drei Jahre her???) aus der aktiven Mitgliedschaft zurück und bin nun ein "schlafendes" Mitglied. (Auch dann, wenn ich nicht schlafen kann!)
D. h. zu den Feiern und dem jährlichen Wochenendausflug werd ich noch eingeladen! Doll, gell?
Für die Kindergruppe ("Die jungen Drama-Ticker") hatte ich also dieses Stück beigesteuert.
Von Kindern für Kinder gespielt. Es heißt "Die Vernunftdiebe".
So ganz zufrieden war ich damit nicht, aber ich rechne damit, dass die Akteure auf der Bühne, die Schwächen des Stückes wieder ausbügeln. Hoffentlich.
Das guck ich mir jedenfalls am Sonntag an...

Der Leiter der Theatergruppe, der auch die Regie führt, hat dem Titel noch die Bezeichnung "Märchen" beigefügt. Aber nur weil's für Kinder ist, ist das doch noch lang kein Märchen!!!!! Naja, die Flyer waren schon gedruckt, da wollt ich keinen Einspruch mehr erheben.

Nachtrag: Die Kindergruppe spielt dieses Stück übrigens nicht nur dieses eine Mal!

Briefkastennotiz

Zeitung bitte auf dem
Briefkasten stellen
oder
Treppe legen

Steht original so auf dem Briefkasten meiner Nachbarin (naja, ihr wisst schon welche!!!).

Sonntag, 25. November 2007

Kampf der Geräusche

Dies ist wieder mal so ein Sonntag, erfüllt von den Geräuschen der Nachbarn.
Ich hab einfach keine Lust, immer mit lauter Musik oder Filmgeräuschen gegen den Lärm der anderen ankämpfen zu müssen.

Unter mir grölt der Freund meiner Nachbarin ständig herum. Eine normale Unterhaltung kann er wahrscheinlich nicht führen. Wenn sie nicht gerade lautstark am ****** sind (und es klingt nicht - wie es nun mal sollte - nach einer schönen Angelegenheit!) und er außer Haus ist, singt sie (am liebsten zu Karel Gott!). Und hier haben wir den Gegenbeweis für die schöne These: "Jeder kann singen"! Kakophonie ist ein Wort - ich habe unter mir die Personifizierung dessen wohnen!

Die Nachbarn rechts von mir dagegen unterhalten sich gerne quer durch die Wohnung. Natürlich in der dafür nötigen Lautstärke! Und ihre Waschmaschine, die heute mittag lief (die Mittagszeit ist ja anscheinend abgeschafft worden - gut, ich mach auch kein Mittagsschläfchen, aber irgendwie hatte man sich doch an diese Mittagsruhe gewöhnt...), scheint den Konstruktionsplänen einer russischen Langstreckenrakete nachempfunden zu sein, denn wenn die den Schleudergang einlegt, denkt man in der ersten Schrecksekunde an ein Erdbeben.
Bis mein Vernunftzentrum (hab ich, jawoll!) mir mitteilt, dass der Hasenfuß in mir sich beruhigt zurücklehnen kann: Flucht ist nicht nötig!

Ach, noch was: Sie haben auch eine Dartscheibe!
Pock - pock - pock....
Pause....
Pock - pock - pock... usw.

*seufz*

Wobei: Im Moment hör' ich nix!
Ahnen die, dass ich hier dies schreibe?
Oder fühlen sie sich gar vom Tippen der Tastatur gestört und überlegen sich gerade, ob sie wegen der groben Lärmbelästigung an meiner Türe klingeln sollten, um mir mal Bescheid zu stoßen?

Aber ich beschwer mich ja nicht....


Nachtrag:
Liebe Frau vom Rhein, lieber Bildermann, eure Nachbarn über euch, sind ja auch nicht von schlechten Eltern, das habe ich ja bereits erfahren dürfen! Nur gut, dass ich bei euch dann selbst den Lärmpegel steigere! So als Retourkutsche!

Freitag, 23. November 2007

Flashback

Wenn ich diese Lieder höre, denke ich automatisch an:

meinen ältesten Bruder


meinen zweitältesten Bruder


meinen jüngsten Bruder


meine Mutter


meinen Vater

Donnerstag, 22. November 2007

Liebe Frau vom Rhein...

es war ein sehr schöner Abend bei dir!
Dies sei dir nochmal versichert!

Zur Erklärung:
ich musste sie gerade fluchtartig verlassen, weil ich mit meiner linken Hand mein linkes Auge gerieben hatte.
Und diese linke Hand hatte einige Zeit vorher die Katze der Frau vom Rhein gestreichelt, die sich noch daran zu erinnern schien, dass sie mich kennt (die Katze - nicht die Frau vom Rhein! Die natürlich auch, aber das meinte ich ja jetzt nicht...).
Jedenfalls bin ich ja eigentlich Katzenhaar-Allergikerin. Normalerweise bedeutet das aber kein großes Problem, denn es gibt ja Antihistaminika und wenn man gewisse Dinge beachtet (so zum Beispiel, dass man nicht mit der Streichelhand im Gesicht herumfahren darf!!!), läuft alles glatt.
Nun war es aber zu spät, sich die Finger zu waschen, das Auge fing schon an zu jucken und wehzutun, also: "Entschuldigung, aber ich muss jetzt gehen..."

Wir hatten uns eigentlich bis dahin köstlich unterhalten und ich habe die Frau vom Rhein wieder einmal besser kennengelernt.
Danke dafür, liebe Frau vom Rhein!!!
Ich hoffe, du verzeihst!

Ihr müsst euch jetzt vorstellen, dass ich mit einem nassen Tuch (kaltes Wasser - sehr wichtig!) auf dem linken Auge, den Kopf leicht zur Seite geneigt, damit das Tuch nicht vom Gesicht herunterfällt und ich somit die Hände freihabe zum Schreiben, hier vor dem PC sitze und mein verfrühtes und vor allem abruptes Entschwinden zu erklären suche...
Verflixt aber auch!

Beim nächsten Mal pass ich aber besser auf! Versprochen!!!!

Mittwoch, 21. November 2007

Eingelöst und geklaut

Ich habe mir heute einen Wunsch erfüllt und mir das Hörbuch von "Herr der Ringe - Die Wiederkehr des Königs" gekauft. (Falls hier jemand stutzt: es ist eine neue Übersetzung, deshalb heißt es nicht "die Rückkehr des Königs"!) - Gelesen vom genialen Gert Heidenreich!
Wobei gekauft nicht stimmt! Ich habe zwei Gutscheine eingelöst - zwei Gutscheine, die ich zum Geburtstag geschenkt bekam.
Ich freu mich diebisch! Die Frau an der Kasse konnte sich auch nicht ihr Grinsen verkneifen:
"So kauft man gerne ein, was?" sagte sie mit schelmischem Funkeln in den Augen. Ich konnte nur zurückstrahlen.
Zu dem Hörbuch gönnte ich mir noch einen Postkartenkalender mit hübschen Bildern für 2008.
Und, was sehe ich da beim Umblättern? Das Bild einer Meise! Wie schön!

Jetzt was anderes:

Beim Stöbern in diversen Blogs gelangte ich auch zu Phil.
Dabei hab ich mich halb kaputtgelacht über das YouTube-Video, das er eingestellt hatte.
Sorry, Phil, aber ich musste es bei Ihnen klauen!!!!!






Und liebe Grüße an die Frau vom Rhein, den Bildermann und Frau Rotfell!!!

Falls Sie, geehrter Herr Phil, sich wirklich bestohlen fühlen sollten, ein kurzer Kommentar und ich nehm's wieder heraus... Aber bitte nich böse sein!!!

Dienstag, 20. November 2007

Tage gibt's...

Boaaah,
heute war wieder mal so ein Tag...
Ich musste echt an mich halten, um nicht die Finger zu krümmen und meiner Kollegin an den Hals zu fahren! Sie hat mich heute wirklich herausgefordert, was das angeht.
In der Regel ignoriere ich ihre Eigenarten, aber heute, ich sag es euch, war ich kurz davor....

Nee, jetzt mal im Ernst:
Kennt ihr das nicht auch, dass man am liebsten den kleinen Wüterich in sich mal rauslassen will, damit er dem Gegenüber eine auf die Zwölf gibt? Einfach so. Zack! Und schon geht's uns besser!

Haaaach...

Sonntag, 18. November 2007

Erinnerungsfotos



Nicht wundern, beim Foto oben rechts wollte ich eigentlich nicht fotografiert werden...
Und den Pony hat kein Friseur geschnitten!!!

Samstag, 17. November 2007

Was denkt ihr euch eigentlich?

Vorsicht - persönlich!

Vor kurzem wurde mir eine Frage gestellt:
WER ZUM TEUFEL BIST DU?

Ich will jetzt nicht davon erzählen, in welchem Kontext diese Frage auftauchte, aber durchaus, was sie in mir bewirkt hat.

Wer bin ich?
Wie definiere ich mich?

Ginge es nach der Werbung und dem Kommerz, müsste ich antworten: Ich habe diesen Beruf, verdiene soviel, besitze das und dies, benutze dieses Shampoo und jenen Duft...

Doch welches Bild habe ich von mir?
Und stimmt dieses Bild?
Wie sehen mich die anderen und ist es überhaupt wichtig, wie mich die anderen sehen?

Vielleicht definiere ich mich über meine Vergangenheit, über Erlebtes, das mich beeinflusst hat.
Antworten tauchen als Reminiszenzen auf:

- Eine kleine "Meise" (als sie noch nicht so hieß) zusammen mir ihren 3 Brüdern im Garten. Die Brüder sind alle älter und nicht immer erfreut, wenn die kleine Schwester mitspielen will.

- Dieselbe kleine "Meise" am Mittagstisch: der Vater am Kopfende, die Mutter an der langen Seite auf einem Stuhl, die Kinder auf der Eckbank - Alltag mit gelegentlichen Zänkereien unter den Geschwistern, die an den elterlichen Nerven zehren, wie in abertausenden anderen Familien auch. Eine behütete Kindheit.

- Eine jugendliche "Meise", die mitbekommt, dass die Eltern untereinander Probleme haben. (Auch dies geschieht in tausenden anderen Familien, nichts Außergewöhnliches also.) Sie ergreift Partei und stellt sich auf die Seite der Mutter. Alles zerbricht. Die Liebe zum Vater wandelt sich zur Hass-Liebe.

- Die jugendliche "Meise" in der Lehre: ein Meister, der gerne die Vaterrolle übernimmt und ihr wieder Halt gibt, mal ganz abgesehen von den tollen handwerklichen Dingen, die er ihr beibringt.

- Zögerliche Annäherung an den eigenen Vater: erste Versuche, auch ihn verstehen zu wollen. Sie verbringt einen Urlaub ganz allein mit ihm - die erste Woche ist noch schön, danach nur noch anstrengend. Vater und Tochter sind sich zu ähnlich in ihren Fehlern...

- Die (zumindest den Zahlen nach) erwachsen werdende "Meise", umgeben von Freunden, die keine sind (und auch später keine Rolle mehr spielen werden), in ihrer Stammkneipe (die dies auch bald nicht mehr sein wird) beim Zechen. Eine wunderbar kurzweilige Zeit, die allerdings kaum Nachhall in mir hinterlassen hat, obwohl sie ein paar Jahre anhielt. Dies war die Zeit der Flucht.

- Am Sterbebett des Vaters: Der hilfesuchende Blick des Sterbenden trifft die plötzlich wieder ganz kleine "Meise". Sie möchte ja helfen, würde alles dafür geben...
Er stirbt.
So viele Dinge ungesagt, so viele Dinge unvergeben...

- So alt war "Meise" noch nie - und wird sie wahrscheinlich auch nie wieder werden: alle Träumereien, Illusionen, Vorstellungen - alles fortgewischt.
Nur noch funktionieren. Die Mutter braucht jetzt Halt.
Ringsherum scheinen plötzlich alle zu sterben...

- Eine Freundin, die älteste (vom Zeitraum her) und vertrauteste, zeigt "Meise" den Weg, sich am Schopfe zu packen und aus dem Sumpf zu ziehen.

Danach bin ich noch einen weiten Weg gegangen, um zur heutigen "Meise" zu werden.
Eine Meise, die wieder fliegt und wieder träumt.
Eine Meise, die verziehen hat. Sowohl anderen als auch sich selbst.
Eine Meise, die lächelnd von sich behauptet, eine Meise zu haben.
Eine Meise, die zwar wenige, aber dafür gute Freunde hat.
Eine Meise, die zwar manchmal ihrer Melancholie nachgibt, diese aber manchmal wiederum als Motor zu nutzen vermag, denn der alte Schmerz schmerzt nicht mehr so.
Eine Meise, die wieder neugierig ist...

Es gibt mehr als eine Wahrheit. Und so bin auch ich sowohl dies und das...

Mist!

Jetzt haben sie mir den Counter wieder weggenommen!!!!

Ich hätte nicht gierig werden dürfen!

Grrrr...

Nanu...

... hat mich einer gehört?
Der Counter ist wieder da!

Gedankenübertragung?
Hilft es, wenn man sich per Blog beschwert?

Gleich nochmal probieren....

HEEEEY!! Jemand hat all mein Geld!!!
Das ist nicht fair!!!!! Ich ziehe mich jetzt in meine Schmollecke zurück......

so, und nu.... ?

verflixte Technik

Oh Mann!!!!

Aus irgendeinem Grunde hat sich mein Counter in Luft aufgelöst, obwohl ich nix daran verändert habe.
Die wollen mich wohl fertigmachen!!!
HEY!!! Das ist nicht fair!
Ich hab doch keine Ahnung von diesen technischen Finessen!!!!!!
Ist doch nur Zufall, dass ich einige Dinge herausgefunden habe und sie weiß-allein-der-Himmel-wie hier habe einfügen können.

So, und jetzt ziehe ich mich schmollend in meine Ecke zurück...

Zitate II

"Manchmal ist eine Zigarre nur eine Zigarre."
Sigmund Freud


"Auch eine Enttäuschung,
wenn sie nur gründlich und endgültig ist,
bedeutet einen Schritt vorwärts."
Max Planck


"Ich mag verdammen, was du sagst,
aber ich werde mein Leben dafür einsetzen,
dass du es sagen darfst."
Voltaire


"Die höchste Form des Glücks
ist ein Leben
mit einem gewissen Grad an
Verrücktheit."
Erasmus von Rotterdam

Freitag, 16. November 2007

Musik

Weil auch mir mal danach ist...











Und liebe Grüße an Frau Rotfell - es ist zwar nix zum Abrocken...

Film-Tipp

Ich habe auf Anregung von Herrn Mick den Film "Die Brücke nach Terabithia" gesehen und kann nur sagen: lest dies und seht euch den Film an!

DÄ!

Tja, ich glaube, ich werde für das Wochenende alle Verabredungen absagen müssen.
Denn da werde ich schlafen.
Hoffe ich.
Denn diese Nacht bleibt mir der Schlaf fern.
Ist Vollmond?
Ich weiß es nicht.
Ich war heute... äääh, gestern auf einem Geburtstag. Netterweise wurde ich vom Herrn des Hauses (es war der Geburtstag seiner Frau) nach Hause kutschiert, so dass ich noch ein bisschen Zeit hatte an "Iris" rumzubasteln. Danach wollte ich eigentlich ins Bett, weil ich eigentlich müde war.
Aber irgendwie wurde nichts daraus.
Doooch, ich lag im Bett.
Und ich war (bin) auch müde.
Ihr müsstet mal meine Augen sehen - mannomann! Da sind die Ringe des Saturns zu entdecken!!!
Trotzdem kommt der Schlaf nicht.
Sandmännchen hat wohl Urlaub. Oder mich vergessen.
Vielleicht isser auch krank und die Vertretung hat die Route noch nicht im Kopf.

Ich hatte das blöde Rumliegen satt und bin an den PC zurückgekehrt, mit der festen Absicht, die Nacht durchzuschreiben. Iris wartet ja noch immer...

Wenn ich mich dann morgen auf der Arbeit noch aufrecht halten kann, ist das eine Leistung, die ich mir schon lange nicht mehr zutraue.
Früher war das nicht so schwierig. Da blieb ich auch mal mitten in der Woche lange weg, trank zuviel Alkohol, spielte Flipper, Darts, Karten, Würfel, all so was. Nur um nach gerade mal zwei oder drei Stunden Schlaf wieder aufzustehen (und damals stand ich noch sofort beim Klingeln des Weckers auf - keine Ahnung, wie ich das damals gemacht habe, das schaffe ich heute nichtmal nach 8 Stunden Schlaf ohne vorher weggewesen zu sein!!!), um pünktlich am Arbeitsplatz zu erscheinen! O.k., ich wankte wie zehn betrunkene Matrosen und hatte auch eine vergleichbare Fahne. Aber Lehrjahre sind keine Herrenjahre: mein Meister hatte kein Mitleid! Zurecht! Wer feiern kann, kann auch arbeiten.
Aber das ist lange her.

Man wird doch älter.
Oh Gott, werden jetzt einige ausrufen, mit 33 schon von ALTER reden?

Hey, ich habe heute (GESTERN!) auf dem Geburtstag einen Satz gesagt, der allgemeine Erheiterung auslöste und sollte diesen Satz für den Hausherrn (er ist ein wenig schwerhörig) noch einmal wiederholen.
Und, was sag ich? Ich wiederhole die ersten drei Worte... stocke... drehe mich zu meiner Tischnachbarin um und frage sie: "Was hab ich eben gesagt?"
ES WAR WEG!
Der Beweis!!!
Gedächtnis? Niente! Futsch!
Ich werde alt!
Wie sagt der Kölner? - DÄ!

Mittwoch, 14. November 2007

Streitkultur

Hier die Urheberin des Zitats eines früheren Posts...

Liebe Männer, jetzt heißt es: in Deckung gehen!!!


Nachtrag: Der Podcast der Kabarettistin Gerburg Jahnke, zu dem dieser Link führte, ist von WDR2 mittlerweile gelöscht worden...

Schlaf? Fehlanzeige

Ich kann nicht mehr schlafen...
Das ist wirklich selten, dass ich von selbst so früh aufwache und dann nicht mehr schlafen kann.
Naja, dann werde ich wohl mal ins Badezimmer dackeln...
... die Kollegen werden sicher überrascht sein, wenn ich so früh auf der Arbeit auftauche. Ich nutze normalerweise unsere Gleitzeit dahingehend aus, dass ich mich erst gegen halb acht zum Dienst melde. Die anderen sind meist früher da (halb sieben, sieben...).
Jaja, Pennsuse, ich weiß.
Aber ich kann leider nicht Besserung geloben, grad nicht im Winter!!!

So, auffi....

Dienstag, 13. November 2007

JUHUUU

ICH BIN TANTE!!!!!

Heute wurde die Tochter meines zweitältesten Bruders und seiner Frau geboren: Carolina.

Montag, 12. November 2007

Iris

Hm, naja, wie soll ich's sagen...

Na, ich hab da mal vor Jaaaahren eine kleine Geschichte angefangen, sollte eine Art Jugendroman werden...

Diese Geschichte habe ich tatsächlich noch per Hand auf DIN A 4-Bögen geschrieben, mit einem Füller!

Zu der Zeit war mein Vater in Kur - und ich muss dazu erklären, dass damals ein kleiner Krieg zwischen mir und ihm stattgefunden hatte und gerade in eine Erholungsphase überging - und ich beschloss, ihm jeden Tag einen Brief und mit diesem diese Geschichte als Fortsetzungsroman zu schicken.

Er hat sich sehr darüber gefreut und ich hielt tatsächlich bis zum Ende seiner Kur durch.

Leider lag diese Geschichte danach einige Zeit brach; ich hatte ihm aber versprochen, sie für ihn zuende zu schreiben.

Allerdings erkrankte er einige Zeit später abermals und starb schließlich.

Seither fällt es mir schwer, an dieser Geschichte zu schreiben.

Ich will sie eigentlich weiterschreiben, gleichzeitig tut es weh und ich habe Zweifel, ob ihm diese Geschichte gerecht würde, ob ich nicht noch damit warten sollte, bis ich besser schreiben kann...

Ich habe mittlerweile mit einer ganz anderen Geschichte angefangen - Science-Fiction.
Die hätte ihm wahrscheinlich nicht gefallen. Sie ist ein bisschen morbide.
178 Seiten füllt sie schon (o.k. es sind nur DIN A 5-Seiten - gerade so groß, wie es ein handliches Buch auch wäre, damit der Vergleich auch stimmt!), aber auch da stocke ich momentan.

Darum also hier nun der Versuch, die Geschichte von "Iris" noch einmal aufzurollen, von Anfang an... Vielleicht ist die Zeit jetzt reif, mich den alten Geistern zu stellen...

Seid gnädig in eurer Bewertung.

Zeitfluss

Es gibt ja Fahrradfahrer, die fahren so unwahrscheinlich langsam, dass man sich glatt die Frage stellt, wie sie das anstellen, ohne hektisch mit dem Lenker hin- und herzuwedeln oder gar umzukippen!
Heute hatte ich wieder so ein Exemplar vor mir.
Die Frau fuhr ja schon fast rückwärts, hatt' ich bald den Eindruck.
Mich hätte es nicht gewundert, wenn sie mir erzählt hätte, dass sie gar nicht langsam fährt, sondern einfach nur den Zeitfluss abbremst!!!

Sonntag, 11. November 2007

Einfach genial!


(Edit: David Bowie - Under Pressure -live-)

99

Oooh, habe 99 Besucher meines Blogs registrieren dürfen...
Ob heute wohl noch Nr. 100 dazukommt???

Zitate

"Gibt es einen Unterschied zwischen Theorie und Praxis?
Es gibt ihn. In der Tat."
Werner Mitsch
dt. Aphoristiker (geb. 1936)



"Ich glaube nicht an den Zufall.
Die Menschen, die in der Welt vorwärts kommen,
sind die Menschen, die aufstehen und
nach dem von ihnen benötigten Zufall Ausschau halten."
George Bernhard Shaw (1856-1950)


Samstag, 10. November 2007

Unwetter

Draußen ist es sehr ungemütlich.
Es regnet und hört sich ziemlich stürmisch an.
(Kein Wunder, wurde doch zumindest für die Küstenregion eine Sturmflutwarnung herausgegeben, warum sollte es hier nicht auch ein bisschen stürmen?)

Als Kind hatte ich immer Angst wenn der Wind pfiff oder es gar gewitterte (mein Zimmer war unterm Dach!).
Bis mein Vater mir sagte:
"Ist es nicht schön hier drinnen, wenn es draußen stürmt? Hier ist es warm, ruhig und gemütlich und das Unwetter kann nicht herein!"

Und ich denke, nur weil ich die Aussage "das Unwetter kann nicht herein" als Fakt verstand, konnte ich mich auf den Rest des Satzes konzentrieren. Und ich hatte fortan keine Angst mehr bei Unwetter, wenn ich ihm nicht unmittelbar ausgesetzt war.
Und das ist mir bis heute geblieben.

Lass das Unwetter doch stürmen. Es kann nicht herein!!!

Natürlich stimmt das so nicht ganz! Blitze können einschlagen, Bäume können stürzen, Dächer können abgedeckt werden... Nein, ich will euch keine Angst machen, sondern nur signalisieren, dass ich durchaus einen Sinn für die Realitäten habe. Aber sie überlagern mein Vertrauen in mein Zuhause nicht.

Und ich finde es immer noch irgendwie schön, dem Prasseln des Regens und Heulen des Windes draußen zuzuhören, während ich hier drinnen sitze, eine Decke um mich geschlungen und eine warme Tasse Kakao in der Hand, sicher und geborgen.

Für diesen Frieden bin ich meinem Vater noch immer dankbar.

Donnerstag, 8. November 2007

Nachruf für einen Wellensittich

Mein süßer kleiner Wellensittich >McGee< ist tot.

Ich habe ihn heute morgen beerdigt.

Draußen im Garten, in meinem Beet.

Er war fast handzahm, kam für extra Futter und seine geliebte Vogelmiere auf meine Hand gehüpft.

Er ist nur ein Jahr alt geworden.

Er war eigentlich von Anfang an nicht wirklich gesund, schon seit ich ihn im Tierhandel gekauft hatte. Aber der Tierarzt konnte nichts Spezielles feststellen; die Vitamine, die er mir mitgegeben hatte, hatten auch eine Zeit lang geholfen. Trotzdem habe ich mir seit seinem letzten "Besuch" beim Tierarzt keine Illusionen gemacht und war darauf gefasst, dass er vielleicht nicht alt werden würde. Aber so jung...? Ich mache mir Vorwürfe, dass ich mit ihm nicht nochmal zum Tierarzt gegangen bin.

Mir brennen mittlerweile die Augen, weil ich den ganzen Tag mit den Tränen kämpfe.

"Ach, war doch nur ein Vogel!" werden manche sagen. Und: "Mach dich nicht verrückt!"

Ja, war nur ein Vogel.

Aber er war auch ein kleiner Sonnenschein. Und ich hatte ihn lieb.

Nachtrag:
Ich schaue in sämtliche Blogs, die ich bisher aufgetan habe und stelle fest, dass ich trotzdem trüben Gedanken nachhänge. Der Wein, den ich trinke, hilft mir da auch nicht weiter. Soviel zu meinem eher ironischen Aufruf an den November, mir die richtige Stimmung zu geben.
> Jetzt versinke ich in Melancholie und sinniere über den Tod und ab wann das Leben ein erfülltes war. > Vorhin war mein Bruder (M.) zu Besuch und hat mich einmal kräftig umarmt. Danke.

Dienstag, 6. November 2007

Für meinen Vater

Ich habe heute viel an meinen Vater gedacht und stelle dieses Video für ihn ein:



Er würde verstehen.
(Edit: Johnny Cash - "Gods gonna cut you down")

Sonntag, 4. November 2007

Attentat

Ein ganz hinterhältiger Anschlag auf meine Person hat soeben stattgefunden!
Ich dachte, ich hätte durch meine Mitgliedschaft in einem von Autofahrern durchaus anerkannten Club und durch den nicht abzustreitenden Fakt, dass ich auch mal ein Auto besessen habe, etwaige Attentäter von der Meinung abgebracht, ich gehörte zur Zielgruppe der zu Bekämpfenden im ewigen Krieg Kraftfahrzeug und Radfahrer.
Aber ein Maulwurf muss mich verpfiffen haben.
Heute war ein wirklich friedlicher Tag und ich ahnte nichts Böses, als ich einen Fahrradweg nutzend nach Hause unterwegs war. Plötzlich schob sich von links ein Fahrzeugheck in mein Blickfeld und nur ein gewagter Schlenker meinerseits hat mich vor Schaden bewahren können. Zeitgleich hörte ich einen Schreckensruf aus einer nahegelegenen Haustüröffnung. Eine ältere Dame muss mir solidarisch gegenüber eingestellt gewesen sein und wollte mich warnen. Sicherlich eine Untergrundkämpferin!
O.k., wäre ich nicht gerade freihändig gefahren (jaja, das ist verboten - ich weiß) und hätte ich nicht versucht, das Kopfhörer-Kabel meines mp3-Players zu entwirren, hätte ich den Dödel vielleicht früher bemerkt!
Aber mittels einer raschen Bewegung mit der Hüfte und dem willigen Einlenken meines treuen Gefährts brachte ich mich noch rechtzeitig außer Reichweite!
Das müsst ihr schon geschickter anstellen, liebe Autofahrer!!!

Sicher diesem Übergriff entkommen, bereute ich es auch direkt, nicht wenigstens auf den Kofferraum geballert zu haben (mit der Faust, meine Lieben, mit der Faust!), damit sich der Troll wenigstens ein bisschen erschreckt!
Aber so weit gehen die Reflexe denn doch nicht.
Schade.


Liebe Mitarbeiter des Bundesnachrichtendienstes oder wer immer damit beschäftigt ist, solche Schlagwörter wie Attentat, Anschlag und ähnliches herauszufiltern (falls ihr dieses noch/wieder/überhaupt macht): Ich weiß, von wo der Autofahrer gestartet ist und wo die Zeugin wohnt. Es lässt sich sicherlich ermitteln, WER dieser Terrorist war! Bei Fragen, bitte melden!

Samstag, 3. November 2007

Herrebst

Ich bin heute mit dem Fahrrad unterwegs gewesen (eigentlich bin ich fast immer mit dem Fahrrad unterwegs, da ich Busfahren nicht mag - man macht sich von deren Fahrtzeiten so abhängig - und weil ich mir nur selten das Auto meines Bruders ausleihe) und habe die herbstlichen Farben genossen, die sich mir unterwegs gezeigt haben.
Das ist das Schöne: mit dem Fahrrad kann man einfach irgendwo anhalten und mit weit geöffneten Augen (und vielleicht auch mit staunend geöffnetem Mund!) die Farbenpracht in sich aufnehmen.
Wie schon ein anderer (Herr Unkita in diesem Post) bemerkte, sind in diesem Herbst die Farben kaum nachahmbar oder darstellbar.
Ich selbst habe versucht, mit meiner puckligen Handy-Kamera ein Bild einzufangen, habe dann aber enttäuscht aufgegeben. Es geht nicht!! Wie soll man diese Lichtverhältnisse wiedergeben wenn man keine ordentliche Profi-Kamera hat (und noch dazu damit umzugehen weiß)?
Schade, schade.
Aber ein Genuss ist es, unter so einem Baum zu stehen, Bauklötze zu staunen und tief durchzuatmen, weil einem das Herz groß wird bei dieser Pracht!
Hach.
Härrlisch!

Jeff Vader in Death Star Canteen

Stummfilm mit Folter

Heute war ich mit einer Freundin in einem alten Kino, das vor zwei Jahren zugemacht hatte, weil hier in der Stadt ein Kino-Center aufgemacht hatte und es sich damit nicht mehr halten konnte (es hatte gerade erst renoviert!).

Hä?
Es hat zugemacht und du warst drin?
Wie jetzt?

Na, es hat wieder aufgemacht!
Allerdings nicht für herkömmliche aktuelle Filme.
Wir haben einen Stummfilm gesehen: Metropolis.
Mit Live-Band zur Untermalung!
Das war mal was!
Mal abgesehen davon, dass die Stühle dem geheimen Keller eines Folterers entnommen sein mussten (Verd..... Designer! Der hat sicher nie selbst darauf gesessen!!!! Aber auf der Leinwand wurde vor dem Film extra angekündigt, dass bald Cocktail-Sessel die Rücken-Quäler ersetzen sollen), war es ein ganz neues Erlebnis für mich.
Ich glaube, meinen letzten Stummfilm hatte ich mir mit 10 Jahren angesehen.
Hihihi, war schon witzig: diese übertriebenen Gesten und Gesichtsausdrücke. Das könnte man heute nicht mal mehr auf der Bühne verkaufen! Aber was die damals schon alles darstellen konnten - enorm!
Auf jeden Fall ein gelungener Abend!

(Und ich bin froh, jetzt auf einem bequemeren Stuhl sitzen zu dürfen!!!)

Donnerstag, 1. November 2007

Wieder was gelernt...

Da hab ich mir doch schon so viele Blogs angeschaut und die meisten haben einen Counter!!
Da denk ich mir: Wie machen die das? Woher haben die sowas? Wie stellt man das ein?

Tja, ich habe jetzt einen Counter.
Aber wie ich den genau da hinbekommen habe, kann ich nicht mal mehr nachvollziehen.
Ich habe nur rumprobiert.
... und Glück gehabt. *grins*

des Nachts

So.
Da hab ich heute meine verdammte Pflicht getan und habe an meiner Geschichte weitergebastelt.

Warum verdammte Pflicht?

Freunde hatten mich gefragt, ob ich mit auf eine Halloween-After-Job-Party gehe, mit anschließendem Kneipen-Bummel und evtl. noch Grusel-Film-Nacht. Je nach Lust und Laune der daran Teilnehmenden.
Aber ich hatte abgelehnt. Mir war nicht nach Halloween.
Zu gesellig und lustig dieser Grusel für meine momentane Stimmung.

Ich hatte mich zu einer durchwachten Nacht vor dem PC entschlossen.
Einer Nacht, in der ich endlich mal wieder einen Draht zu meiner Geschichte finde. Und manchmal scheint mir, als würde diese Geschichte nachts mehr Klarheit bekommen, sich mir bildhafter darstellen. Ich möchte wieder in den Fluss hineinfinden, dass meine Finger fast selbstständig die Tasten drücken und ich mich mit dem überrasche, was der Bildschirm mir zeigt. So, als sei ich der erste Leser.

Seufz.

Naja, und deshalb verdammte Pflicht, denn dieser Abend schien mir dazu sehr geeignet.

Doch mir fiel es wieder mal schwer, an die letzten Zeilen anzuknüpfen.
Zwei Seiten. Mehr nicht.
Aber die Nacht ist ja noch nicht vorbei...


Willkommen November, Totenmonat!
Du hast dich schon gestern mit Nebelwänden am Morgen angekündigt.
Ich begrüße dich, denn du bringst mir die richtige Stimmung!


Die Nacht ist noch nicht rum, sie atmet gerade erst ein...


Nachtrag:
Ich habe noch eine halbe Seite darangehängt. Das war's dann auch schon. Dafür bin ich aber auch einigermaßen damit zufrieden und das ist ja schonmal was!

Mittwoch, 31. Oktober 2007

Op Kölsch!

Dat tut ma leid, ävver wä kein Kölsch kann, demm fällt et villeicht nich leicht:



Oder soll isch et övversetzen?

Sisyphos

Hab ich im Radio gehört:

"Für die Weicheier da draußen: Wenn du den Mittwoch überlebst... ist Donnerstag!"

Stimmt!

Montag, 29. Oktober 2007

Kopfschütteln

Heute kommen zwei Männer in die Werkstatt, halten die Tür auf und fummeln daran herum.
Ich melde mich nach ein paar Momenten zu Wort: "Kann ich Ihnen helfen?"

"Nööö, wir machen hier nur... murmel-murmel-murmel... Brandschutz... murmel-murmel-murmel..."

"Aha. Na dann..."

Ich lass die beiden also weiterfummeln. Nach etwa einer halben Stunde (!), nachdem sie noch zwei weitere Türen befingert, ihnen ihr Abzeichen verliehen und somit als Brandschutztüre für alle gekennzeichnet hatten
(warum die dafür so lange brauchten und warum sie dafür so lange an den Türen herumgrapschen mussten, wird mir auf immer ein Rätsel bleiben!!!),
verließen sie mich wieder wortlos... uuuuund ließen die Türe auf!!!!!

Halloooo?
Brandschutztüre!!!
Hatten sie doch selber markiert!
Muss ZU sein!!!!

Hirnis!

Sonntag, 28. Oktober 2007

2. Versuch: Video aus YouTube



Naaa?
Geklappt?

Jaaa!
Danke, Herr Klapsenschaffner!!

Es gibt ja noch soo viel herauszufinden!

Aber nicht heute...
Ein andermal.
Bis denne und ein schönes Wochenende euch alle da draußen!

Samstag, 27. Oktober 2007

Gefunden... gelacht... & Zeitumstellung

Nun versuch ich auch mal, etwas aus YouTube einzusetzen...

http://www.youtube.com/watch?v=jWRBTFlXFCk

Mmh, wie macht ihr das bloß alle...?

_

Wie jedes Jahr, wenn die Uhr eine Stunde zurückgestellt wird, fühle ich mich tagelang noch beschenkt.
Obwohl der Zeitgewinn bereits am Montagmorgen nicht mehr aufwiegt - wahrscheinlich komm ich genauso schlecht aus dem Bett wie immer - ist es zumindest kopfmäßig ein Gewinn.
Morgens ist es wieder ein bisschen heller!
Gut, nur für kurze Zeit.
Trotzdem.
Ist wohl rein psychischer Natur diese Sache.
Dagegen fühle ich mich im Frühjahr regelmäßig beraubt!! Jaa, beraubt!
Wie können diese Bonzen da oben es wagen, mich zu zwingen, eine Stunde früher aufzustehen???
Ich finde das unerhört!
O.k., die Wirtschaft braucht diese Stunde. Dadurch spart sie Strom oder was-weiß-ich.
Ist das eigentlich bewiesen?
Stimmt das überhaupt?
Oder machen wir Jahr für Jahr diesen Mist nur mit, weil sich keiner traut zuzugeben, dass das alles nur ein Irrtum war?

Naja, zunächst einmal werde ich morgen mit dem ruhigen Gefühl aufwachen, dass mir eine Stunde mehr zugestanden wird.
Danke!!!!

Ich hab DOCH nen Vogel!





Das sind meine beiden Süßen:


Freitag, 26. Oktober 2007

Liebe Pollenallergiker

und die, die es noch werden wollen,
dieser Post geht an euch!

Ich lasse mich wieder spritzen!

Jawohl!

Ich mache eine Hyposensibilisierung.
Übersetzt: "Hallo Körper, akzeptier endlich diese blöden Pollen!"

Mir wird also genau der Stoff eingespritzt, auf den ich allergisch reagiere, damit mein Körper sich daran gewöhnt und irgendwann die Gegenwehr drangibt.

Dafür gehe ich einmal die Woche zum Hausarzt und die Arzthelferin spritzt mir das Zeug in steigender Konzentration bzw. Menge in den Oberarmmuskel - eine Woche rechts, die nächste links (wollen ja beide was davon haben, nich?).
Die richtige Zeit dafür ist natürlich der Winter. Dabei kann man teilweise schon im Herbst damit anfangen, je nach Allergie. (Bei Milben- bzw. Stauballergikern ist das natürlich wurscht!)

Ich bin dieses Jahr mit den Gräsern dran.
Zum zweiten Mal, denn letztes Jahr habe ich damit angefangen.
Und glaubt mir, wenn ich sage, es hilft!
Klar, die Allergie verschwindet nicht unbedingt vollständig, aber es kann eine spürbare Besserung eintreten.
Ich hatte früher immer gleich noch Ausschlag im Gesicht und so lustige Sachen! Gerne über Nacht! Da erkennt man sich morgens nicht unbedingt im Spiegel, das kann ich euch sagen!
Aber seitdem ich damit angefangen habe - ich mach das schon seit ein paar Jahren - bin ich voll davon überzeugt!
Bei "Neu-Allergikern" kann sogar eine vollständige Heilung eintreten! Sagte man mir zumindest.
Da ich leider von Geburt an damit zu tun hatte, bin ich schon froh, dass ich oben genannte Überraschungen hinter mir habe.

Gut, es ist ziemlich lästig, jede Woche zum Arzt zu latschen und dort so lange zu sitzen, zwischen all den Kranken mit Triefnase und Böllerhusten. (Man muss nach der Spritze noch mindestens eine halbe Stunde dort warten, denn Überreaktionen können eintreten und müssen sofort behandelt werden - sowas sollte einen nicht auf offener Straße treffen!!! Also hört schön auf eure Meise und haut nicht vorher ab!!!)
Aber wie gesagt: es lohnt sich!

So, genug der Werbung!

Auffi, der Arzt ruft!
;)