Samstag, 21. November 2009

durchs Nass

Seit kurzem bin ich ab und zu im Wasser unterwegs.
Einmal die Woche - Schwimmen.
Das ist nicht besonders viel, aber immerhin etwas und somit mehr, als ich für das ganze vergangene Jahr vorweisen könnte.
Ich schwimme nicht sonderlich schnell, aber ich versuche mich nicht nur im Brustschwimmen, was ich eigentlich recht ausdauernd kann (wenn ich will - *hüstel*), sondern übe mich auch im Kraul, womit ich noch immer Schwierigkeiten habe, weil ich mit dem Atmen irgendwie nicht hinkomme. Zweiertakt ist zu kurz, Dreiertakt - also der Wechsel von Rechts- zu Linksatmen - funktioniert nicht, da ersauf ich höchstens, und der Vierertakt bringt mich nach ca. zwei Bahnen völlig außer Atem. Nunja. Da muss ich eben noch dran arbeiten.
Im Wechsel zum normalen Schwimmen, mache ich auch Beinarbeit mit Schwimmbrett (oder auch Kick Buoy) und Armarbeit mit der sogenannten Pull Buoy - im Kraul.
Optimal wäre es für mich, wenn außer meinem Schwimmpartner niemand das Becken bevölkern würde, denn ich schwimme am liebsten stupide vor mich hin. Das geht aber nicht, denn da kommt auch schonmal ein Querschwimmer daher, der gleich mehrere "Bahnen" nutzt und sich zwischen den schon eingereihten Schwimmern hin- und herschlängelt. Dann gibt es auch diejenigen, die sich einfach direkt vor einen setzen und gleich komplett die Bahn in Beschlag zu nehmen gedenken. Oder die, die rückwärts schwimmend, nicht sehen können, wohin sie lenken und vom geraden Kurs abkommen*. Oder die Rumplatscher, die beim Kraul derart das Wasser aufschäumen, dass man beim eigenen Luftholen erstmal eine kleine Fontäne abbekommt statt des benötigten Sauerstoffs. Heute gab's auch mal einen "Dufter", der vor dem Wassersport wohl dringend nochmal seinen Kopf in einen Eimer Parfüm stecken musste, um dann beim Schwimmen einen Duftteppich oberhalb der Wasseroberfläche auszubreiten, den man dann inhalieren durfte. Bäh!
Im Übrigen kann man dort auch überraschend Leute treffen, die man sonst nur von mehreren Kleidungshüllen bedeckt kennt.** Huuuch!

ABER: das Schwimmen hat mir die ständige Schulterverspannung genommen! :)
Und das war ja Sinn der Sache!

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*Die Rückwärtsschwimmer sind zurecht unbeliebt! Und ich gehöre übrigens gnadenlos dazu!
Wie ich mich auch zu den Bahndazwischenquetschern zählen muss. Aber was soll man tun, wenn das Becken schon so voll ist?? Nichtsdestotrotz bin ich selbst immer wieder ungehalten, wenn ich dann endlich eine Bahn für mich erobert habe und mir dann einer schon wieder hineinschwimmt. Gna!
**Aber da ich Brillenträgerin bin - kurzsichtig - sehe ich im Schwimmbad - weil ohne Brille - natürlich alles unscharf und bin mir nicht immer sicher, ob derjenige tatsächlich jener welcher ist. Dass ich alles unscharf sehe ist wohl manchmal auch ganz gut so, das nur nebenbei. Ich hoffe zudem inbrünstigst, dass die Menge der anderen Schwimmer mindestens doppelt so kurzsichtig ist wie ich. *hust*

Mittwoch, 18. November 2009

Sich verträumt

Kathrin blickte zum wiederholten Male auf die Uhr. Erst halb acht.
Sie spielte mit der Fernbedienung in ihrer Hand und schaltete von einem Kanal zum nächsten. Eigentlich interessierte sie nichts. Sie wollte nur die Zeit totschlagen.
Bis es endlich spät genug war.
Spät genug, um ihrem schlechten Gewissen die Uhrzeit entgegenhalten zu können, als Beweis, dass sie doch nun endlich nachgeben dürfe, ihrem Geheimnis, ihrer Sehnsucht.
Eigentlich war es doch auch egal, oder? Wann sie ins Bett ging, wann sie diese triste graue Welt hinter sich ließ. Diese Welt interessierte sich doch nicht für sie, für Kathrin, die Träumerin.
Eigentlich träumte sie ja nicht nur, wenn sie sich zum Schlafen legte.
Eigentlich träumte sie immer, wenn sie nur mal ein paar Minuten Leerlauf im Kopf hatte.
Dann nahm sie Zuflucht zu den ihr Vertrauten, den Stimmen, den Personen, die sie ersponnen hatte.
Doch seit ein paar Wochen war alles anders.
Da war sie ihm begegnet. In Wirklichkeit. In der realen Welt.
Und seitdem träumte sie nur noch von ihm.
Wie er sich wohl anfühlen würde, wie er wohl riechen würde, wie es wäre, wenn er sie ansehen würde, berühren...
Verdammt, die Zeiger bewegten sich aber auch kein Stück!!
Sie wollte zu ihm. Und irgendwie war es nicht richtig für sie, wenn sie am falschen Ort von ihm träumte.
Die Stimmen in ihrem Kopf waren eifersüchtig, wollten mit dem Neuen nichts zu tun haben, verschworen sich gegen ihn. Den ganzen Tag wetterten sie gegen Kathrins vage Versuche an, wenigstens die Erinnerung an ihn heraufzubeschwören.
Abends aber, im Bett, wohlig warm, verstummten sie, blieben vor ihrer Schlafzimmertüre zurück, schmollend, beleidigt. Hier schloss sie die Augen, schmiegte ihre Wange in das weiche Kissen und ließ ihn aus ihrem Gedächtnis tröpfeln, bis ein See aus warmer Zufriedenheit endlich ihn widerspiegelte.

Zehn vor acht.
Kathrin fluchte, schaltete den Fernseher aus und warf die Fernbedienung auf den Couchtisch. Still saß sie da. In ihrer Wohnung tat sich kein Laut. Jetzt waren ein paar Schritte ihres Nachbarn über ihr zu hören, er ging aus dem Raum, das Tappen verklang.
Warum ging sie nicht einfach schon jetzt zu Bett? Was hielt sie?
War es die neue Stimme in ihrem Kopf? Die Kollegin, die ihr heute - so ganz nebenbei - gesagt hatte "Du verträumst noch dein ganzes Leben!", das Widerhallen dieser Worte?
Dieser ganz harmlose Satz hatte ihr wehgetan.
Doch warum?
Sie hatte ihre Träume immer geliebt. Vor allem ihn. Diesen beglückenden...
Aber jetzt war irgendwas falsch.
Da stimmte was nicht.
Etwas bannte sie, verhinderte, dass sie aufstand. Sie saß fest.

Die Uhr ihres Nachbarn schlug zwölf.
Kathrin schniefte und als sie sich mit dem Handrücken die Nase entlangfuhr, merkte sie, dass ihr Tränen das Gesicht hinabliefen.
Etwas in ihr brach.
Brach sich Bahn.
Die Erkenntnis, dass sie sich verträumt hatte, in die Irre geträumt...

Montag, 16. November 2009

Empfindlichkeiten

Seit ein paar Tagen habe ich wieder Probleme mit meiner Narbe. Vielmehr mit dem, was mal darunter geflickt worden ist. Nachdem ich lange wirklich gar keine Schmerzen mehr hatte, nichtmal beim Heben und Schleppen diverser schwerer Sachen im Berufsalltag, was ich schon wieder ganz unbesorgt getan habe, lässt mich dieses verflixte Ziehen und Stechen hin und wieder die schon fast vergessene Handbewegung Richtung Bauch durchführen: Handauflegen. Druck ausüben. Geht schon wieder. Weiteratmen.
Alles nicht schlimm. Nur ein Hauch dessen, was es mal war.
Aber trotzdem schone ich mich auf einmal wieder. Passe auf.
Nunja. Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste.

Und heute geh ich früh ins Bett.
Bin sehr müde.

Gut' Nacht! ;)

Samstag, 14. November 2009

Verd....

... ich habe gestern vergessen, meine Nichte anzurufen!!!! Sie hatte Geburtstag.
Himmel! Wie konnte ich DAS nur verschwitzen???

Dienstag, 10. November 2009

hoch hinaus

Samstag, 7. November 2009

#99 - die Zweite

Im Januar 2008 gab's die Meisen-Erstauflage,
und ich hatte das Gefühl, ich kann hier mittlerweile einen zweiten Aufguss folgen lassen... ;)
(ich hoffe, es kommt nix doppelt vor)

  1. Ich esse oft selektiv
  2. Ich brauche morgens unheimlich lange im Bad.
  3. Ich kann in (fast) allen Lebenslagen lesen.
  4. Auch Musik höre ich schonmal selektiv. Das kann so weit gehen, dass ich ein und dasselbe Lied ständig wiederhole. (Zur Schonung der Nerven anderer aber immerhin mittels Kopfhörer!)
  5. Manche Menschen ermüden mich ungemein.
  6. Ich finde nix dabei, im Dunkeln - nachts - mit dem Rad nach Hause zu fahren.
  7. Wenn ich spät (bzw. früh) nach Hause komme, brauche ich mindestens eine bis anderthalb Stunden, bis ich so weit Ruhe gefunden habe, dass ich schlafen kann.
  8. Herumwirbelnde Gedanken können mir schonmal den Schlaf rauben.
  9. Ich habe oft gleich mehrere Bücher im "Lesestatus" und ein halbes Dutzend in Wartestellung.
  10. Was Bücher angeht, missioniere ich gerne und denke beim Schmökern schonmal "Das könnte der/dem gefallen...".
  11. Wenn ich angespannt bin, sehe ich mir gerne einen Action-Streifen an.
  12. Ich kann in manchen Dingen sehr verschlossen sein...
  13. ... andere sieht man mir an der Nasenspitze an.
  14. Für manch einen blöden Spruch oder eine dumme Bemerkung kann ich mich noch Jahre später schämen.
  15. Ich habe eine "Wahl"-Familie.
  16. Manche Menschen schließe ich unheimlich schnell ins Herz.
  17. Ich liebe es, mir neue Stifte und Schreiber zu kaufen und dann gleich mit ihnen zu schreiben und herumzukrakeln.
  18. Ich mag neues, festes, reines Papier.
  19. Ich mag Leder.
  20. Ich finde es schwierig, passende Schuhe zu finden, die mir auch noch gefallen. Oder umgekehrt.
  21. Hochhackige gehen gar nicht!
    Obwohl sie mir bei anderen durchaus gefallen.
  22. Durch mein Siebhirn fällt vieles einfach durch.
  23. Manches vergesse ich nie.
  24. Ich mag es, wenn ich den Kopf in den Nacken lege, meine langen Haare auf dem bloßen Rücken zu spüren - weich, warm. *wohligseufz*
  25. Ich verschiebe seit einem Jahr ständig den nötigen Friseurbesuch. Meine Spitzen (und damit meine ich die letzten fünf Zentimeter) müssten wirklich mal ab (sonst wachsen sie noch über mich hinaus...).
  26. Aber dafür, dass ich die zwei Jahre davor ständig mit dem Gedanken gespielt habe, sie mir wieder kurz schneiden zu lassen, sind sie enorm lang geworden!
  27. Ich benutze (fast) nie Parfüm.
  28. Ich mag es nicht, wenn jemand Parfüm benutzt, als gäbe es kein Morgen oder als würde die Parfümwolke Viren in die Flucht schlagen können.
    Öhm... kann sie?
  29. Ich liebe meine Biker-Stiefeletten. Irgendwann reicht's auch mal für richtige Stiefel.
  30. Was Kleidung und Mode angeht, bin ich 'ne Niete.
  31. Ich liebe Marzipan, was bedeutet, dass im Supermarkt wieder an jeder Ecke die Versuchung auf mich lauert. Ganz schlimm: Marzipan-Baumstämme mit Nougat-Kern!
  32. Manchmal gruseln mich ganz harmlose Sachen.
    Letztens ein Hörbuch für Kinder (ab 10 Jahren empfohlen!): Das Geheimnis der 100 Pforten.
    An einer Stelle hätte ich am liebsten ausgeschaltet. (GING aber nicht!)
  33. Manchmal habe ich das Gefühl, ich lerne nicht dazu.
  34. Manchmal weiß ich, ich habe dazugelernt.
  35. Die Bücher von Terry Pratchett, die ich besitze, habe ich alle schon mehrmals gelesen.
  36. Ich besitze auch eine Reihe an Karl-May-Büchern (damals mit 14, 15 vom eigenen Taschengeld zusammengekauft).
  37. Ich besitze auch eine Reihe an Mark-Brandis-Büchern (Science-Fiction).
  38. "Wäsche-Management" ist bei mir ganz übel:
    hier ein Berg, der noch gewaschen werden muss,
    hier ein Berg, der zusammengefaltet werden muss,
    hier ein Berg, der gebügelt werden muss
    und dazwischen der volle Wäscheständer...
  39. Es gibt Phasen und Episoden in meinem Leben, von denen war ich sicher, dass ich sie nie bereuen würde. Jetzt bin ich mir da nicht mehr so sicher.
    Zumindest hätte ich sie vielleicht ganz gerne gegen andere Erfahrungen ausgetauscht...
  40. Ich muss dringend meine überquellenden Regale ausmisten.
  41. Ich hab wirklich eine Meise!
  42. Ich hasse Strumpfhosen! Folterwäsche ist das, jawohl! (und da meine ich auch Nylons mit)
  43. Ich bringe mein Fahrrad regelmäßig zum Komplettcheck. Dieses Mal wurde meinem Rad sogar ein Aufkleber verpasst: Lichtcheck 2009! Huiii. (Klebt am Rahmen, da ja die Windschutzscheibe fehlt...)
  44. Mich kann man mit vielem beeindrucken.
  45. Man kann bei mir aber auch sowas von durchfallen!
  46. Ich besitze ein Weck-Lampe und hatte gehofft, dass sie mir das morgendliche Aufstehen erleichtert.
  47. Was mir das Aufstehen wirklich erleichtert ist der fortgeschrittene Morgen.
  48. Ich bin immer (noch) auf der Suche nach der optimalen Gesichtscreme...
  49. Ich habe Seife im Schrank.
  50. Ich hielt als Kind Lavendel für den Duft alter Frauen.
  51. Ich habe Lavendel im Schrank. - Oh Gott!
  52. Ich mag Lavendelbüsche und deren Duft. - Ohgottohgott!
  53. Ich mag das emsige Gesumse in und rund um blühenden Lavendel.
  54. Ich mag Hummeln.
  55. Ich habe als Kind eine Geheimschrift entwickelt und benutze sie auch heute noch manchmal. (Allerdings erinnere ich mich nie an alle Buchstaben und muss für die fehlenden dann Platzhalter verwenden...)
  56. Ich habe für eine Geschichte eine Balkenschrift (und Rudimente der fremden Sprache) entwickelt, die aber noch weiter ausgearbeitet werden müsste.
  57. Ich habe mal die Räumung des hiesigen Rathauses herbeigeführt.
  58. Ich lese auch Kinder- und Jugendbücher.
  59. Aus irgendeinem Grunde mögen mich ältere Männer. Ich wurde schon öfter sogar einfach auf der Straße angesprochen, ob ich denn vergeben sei, wo ich denn wohne, usw. - von fremden, alten Männern! *grusel*
  60. Ich halte seit einem Kinobesuch Knicklichter für etwas, das man immer in ausreichender Menge dabeihaben sollte. *grinsbreit*
  61. Ich habe in einer bestimmten Phase sehr viel Alkohol getrunken.
  62. Ich habe gelernt, mit Alkohol umzugehen.
  63. Ich bin nie mit irgendwelchen Drogen (außer obigem) in Kontakt gekommen. Puh!
  64. Obwohl Süßigkeiten und bestimmte Fressalien für mich fast dazu zählen könnten...
  65. Ich schiebe das Zuendeschreiben bzw. Korrekturschreiben eines Romans (ach Gottchen, darf ich das überhaupt so nennen?) ständig vor mir her.
  66. Ich kann Lob schlecht entgegen-, bzw. annehmen.
  67. Vor manchen Treffen habe ich buchstäblich Schiss.
  68. Ich finde es (manchmal.../oft...) schwierig, mich neuen Situationen auszusetzen.
  69. Befinde ich mich aber dann in einer neuen Umgebung, richte ich mich meist schnell ein.
  70. Obwohl ich in der Schule in Sprachen gute Noten hatte, kann ich weder Englisch noch Französisch sprechen.
  71. Englisch lesen geht aber, solange es H.P.-Niveau hat.
  72. Ich würde gerne mal zu Fuß ein paar Tage durch Deutschland ziehen - Rucksack, Zelt, Wanderschuhe - fertig.
  73. Ich möchte mal nach Schottland.
  74. Ich würde gerne mal eine Schiffsreise auf dem Atlantik machen.
  75. Ich habe gerade wieder das Schwimmen für mich entdeckt (nicht im Atlantik!) und tatsächlich ein ganz kleines Bisschen Ehrgeiz in mir wecken können.
  76. Neben meinem PC hängt an der Wand eine "wilde" Pinnwand mit mächtig vielen Notizzetteln. Das meiste davon sind Ideen und Gedankenstützen für Geschichten.
  77. Ich bin (noch immer) Sudoku-süchtig. Gottseidank konnte ich es auf ein annehmbares Maß herunterschrauben. Nur noch abends vor dem Schlafen ein, zwei davon...
  78. Ich vermisse einige Blogger - deren Posts, deren Kommentare. *schnüff* (die Reihenfolge der Links sagt übrigens nichts aus)
  79. Es gab eine Zeit, da hab ich das Melancholische fast gepflegt, es war mir teilweise sogar Inspiration. Das geht mir momentan ganz ab.
  80. Fröhlich durch die Wiesen hüpfe ich deshalb aber trotzdem nicht. ;)
  81. Irgendwann möchte ich unbedingt nochmal in einem Hubschrauber mitfliegen! Möglichst vorne im Cockpit neben dem Piloten, nicht hinten als "Gepäck"!
  82. Mir geht das Alleineleben auf den Senkel.
  83. Manchmal ist's aber auch entspannend. Immerhin.
  84. Was Malen angeht, stehe ich im Schatten meines Vaters und Großvaters. Beide waren sehr gute Maler.
  85. Und ich bin sooooooo malfaul geworden. Schrecklich!
  86. Meine Gitarren stehen auch viel zu unbenutzt in der Gegend herum... und damit meine ich nicht die GuitarHero-Gitarren!
  87. Ich mag es, mich um die Katze von Freunden zu kümmern, wenn diese mal in Urlaub sind.
  88. Ich besitze mittlerweile sämtliche (bis jetzt käufliche) Staffeln von NCIS.
  89. Ich mag Little Britain.
  90. Ich finde es merkwürdig, wie viele Leute mich kennen, die ich aber überhaupt nicht auf meiner "Festplatte" habe. Es hat schon der eine oder andere beleidigt reagiert, wenn ich nachfragen musste "Woher kennen wir uns denn?"
  91. Ich habe ein schlechtes Gedächtnis für Gesichter. (was Obiges erklären könnte)
  92. Ich habe ein noch schlechteres Gedächtnis für Namen! (das kommt zu Obigem also verschärfend hinzu)
  93. Ich spiele gerne Backgammon, finde aber keinen, der es mit mir spielen mag.
  94. Ich war mal Teil eines Kneipen-Dart-Clubs.
  95. Ich habe jahrelang in einem Kirchenchor gesungen.
  96. Ich war mal Mitglied in einer Laien-Schauspiel-Truppe.
  97. Ich war mal ehrenamtliche Mitarbeiterin in einer kleinen Bücherei.
  98. Ich habe gerade Chlor-Schnupfen... *schnief*
  99. Ich dachte schon, ich bekomme die 99 doch nicht mehr zusammen! Meine Güte - was hat mich eigentlich dazu verleitet, nochmal die 99 anzugehen???

Montag, 2. November 2009

im Sturm erobernd

Hier schimmert's, hier blinkt's.
Alles will bestaunt, ausprobiert sein.
Kein Halten,
das Neue lockt.
So viel Energie,
die sprudelt, überschäumt,
alles umarmt,
vereinnahmt,
vollends in sich aufnimmt.
Berauscht geht's weiter,
gaukelnd, taumelnd,
euphorisiert -
die Welt ruft.
Zurück bleibt Strandgut...

Ungewagt

Noch nie gewagt
noch nie ergeben
noch nie fallengelassen
die Sicherungsleine immer im Griff
anderen Händen nie anvertraut
immer bereit zur Zurücknahme
dem Schritt in den Schatten
die Konturen vernebelnd
Schutz bietend
gebannt in der Angst
einen Schritt zu weit
in den Abgrund zu tun
trauernd die Augen verschließend
Nie wagend

Donnerstag, 29. Oktober 2009

mal anders

Mittwoch, 28. Oktober 2009

von heute

Montag, 26. Oktober 2009

F...

Ich hab mich mal wieder hingelegt.
Mit dem Rad.
Ich weiß auch nicht wie es passiert ist. Vermutlich bin ich mit dem Lenker rechts an einem parkenden Auto zu nah vorbeigefahren und hab den Spiegel gestreift.
Jedenfalls hat's mich niedergerissen.
Der Wagen, der hinter mir fuhr (enge Straße) hat zum Glück eine Vollbremsung gemacht, sonst säße ich jetzt wahrscheinlich nicht hier und würde dies schreiben, denn ich lag plötzlich quer auf der Straße.
Und so ein Idiot dahinter fing noch an zu Hupen, als es nicht direkt weiter ging.
Ich blieb nämlich erstmal liegen.
Bestandsaufnahme.
Knie.
Rechtes.
Verd.....
Ja. Schon wieder ein Blötsch. Immer drauf, immer drauf!
Und sonst?
Keine Ahnung. Blendendes Licht von dem Auto, aus dem jetzt ein junger Mann aussteigt.
"Haben Sie sich wehgetan?"
Ich muss glatt auflachen. Etwas rau allerdings.
"Ja. Hab ich."
"Können Sie aufstehen?"
Ich rappele mich hoch. "Ja." Es geht. Ist ja nur wieder mein Knie.
"Brauchen Sie einen Krankenwagen?"
"Nein. Danke."
Ich humpele mit meinem Rad zum Bürgersteig. Die Autos fahren weiter.
Ich gehe. Schiebe mein Rad. Erstmal wird der Schmerz mehr, nach ein paar Minuten wieder weniger. Nunja. Das Knie ist ja schon seit 14 Jahren halb taub, da kann gar nicht so viel Schmerz durchkommen.
Als nächstes kommt der Rad-Check. Irgendwas verbogen?
Ah, Kette abgesprungen.
Ich fädele die Kette wieder ein, probiere die Bremsen, humpele weiter, steige schließlich auf und fahre doch noch die letzten zwanzig Meter(!) bis nach Hause, um zu sehen, ob irgendwas eiert.
Nix.
Scheint alles in Ordnung.
Am linken Oberarm macht sich ein kleiner Schmerz bemerkbar. Bestimmt hatte ich mir da den Lenker reingerammt.
So. Ich mach jetzt Sportgel auf meine Blessuren.

Bis denne...

Sonntag, 25. Oktober 2009

Bei Muttern zum Essen

Meine Mutter schafft es doch immer wieder, mir zum Essen die ungeliebte "Forke" hinzulegen, eine Gabel mit ungewöhnlich langen Zinken. Das gute Besteck. Dieses Mal hab ich sie nicht umgetauscht, sondern mich seufzend ergeben.
Sie versucht es auch jedes Mal (mir erscheint es zumindest so!), als Nachtisch etwas mit Vanille-Pudding zusammen zu mixen. Glücklicherweise geschieht das just-in-time, so dass ich rechtzeitig Haaalt! rufen kann.
Gottseidank gab's heute keine Leber!!!*


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*Ich durfte mir was wünschen! :)
Hühnerfrikassee. Mjam!

Samstag, 24. Oktober 2009

Eindruck

Mir erscheint vieles momentan sehr fragil.
Möglich aber auch, dass ich zu sehr die Ohren spitze, gerade zu empfindliche Antennen habe...

Weisheit des Tages

Manchmal muss man einfach mal plappern...

Es entspannt.

von der Dusche zur Waage

Unterhalb meines Duschkopfs befindet sich ein kleines Meditationszentrum.
Zumindest erscheint es mir so.
Denn sobald ich unter dem schöööön warmen Wasserguss stehe, schwimmen meine Gedanken hierhin und dorthin und hinterher weiß ich meist gar nicht mehr, was mir alles durch den Kopf geflossen ist. Aber ich meine, nach dem Duschen ein bisschen sortierter zu sein.
Und frisch geduscht nicht zu vergessen! ;) *seufz*

Heute war's wieder ähnlich, nur dass mir auffiel, dass ein Thema immer wieder unter dem Wasserstrahl zutage tritt und das ich diesmal aus der Dusche mit hinausgenommen habe. Ein Thema, das ich wegen einer Kränkung noch nicht habe hinter mir lassen können, wobei ich mich auch noch darüber ärgere, dass es mich kränkt. Eigentlich müsste ein Schnauben und Kopfschütteln reichen. Ach, und eigentlich finde ich es völlig blödsinnig, dass ich mir auch immer noch einen Kopf darum mache!!! Echt jetzt!
Blödkram. Pöh.

Was anderes:
ich muss mir heute - weil das letzte Wochenende dahingehend völlig ungenutzt verstrich - endlich (am besten gleich ein paar) Geschichtchen einfallen lassen und niederschreiben, die ich für meinen Auftritt nächsten Freitag brauchen werde. Die paar kleinen Aufhänger und Sprüche, die mir bis dato eingefallen sind, sind äußerst unzureichend! Ich muss am Freitag was zur Hand haben, das ich in einfallslosen Minuten herunterspulen kann... (was bedeutet, dass ich das bis jetzt Nichtvorhandene auch noch auswendig lernen muss! Aber das gilt ja auch für die Aufhänger und Sprüche.). *seeeuuufz*

Ab morgen bin ich wieder Katzenbetreuerin. *grinsbreit*

So langsam wird die Erkältung besser. Ich bin mittlerweile beim Abhusten fieser ..... nein ich schreib's nicht hin. Ähem.
Ich muss aber sagen, dass bei dieser Erkältung die Schnupfen- und Rotzsache sich ein wenig moderater gezeigt hat. Vielleicht, weil ich dieses Mal eine für mich neue Sache ausprobiert habe, eine Nasendusche. Die Nebenhöhlen (und damit der ganze Kopf als auch die dazugehörigen Kauleisten) haben zwar trotzdem geschmerzt, wie gehabt, aber sie waren nicht so zuzementiert. Was allerdings nicht den Etagenwechsel zu den Bronchien hat verhindern können. Bäh!
Aber ich bin zufrieden damit, mir so ein Ding samt dazugehörigem Spülsalz angeschafft zu haben.

Meine Waage hat mir heute morgen doch wirklich Freude bereitet.
Sollte es am fehlenden Appetit wegen der Erkältung oder am schon eine Woche zurückliegenden Schwimmen gelegen haben oder gar beidem, egal, ich bin höchst zufrieden mit der Anzeige.

So. Und jetzt wird ins Wochenende gestartet...

*räusper*

Nunja. Weit werde ich nicht kommen, denn ich werde wohl zwei Drittel davon liegend und eingemummelt zubringen. *hust**schnief*