Donnerstag, 1. Dezember 2016

Dienstag, 19. Juli 2016

Man gönnt sich ja sonst nix

Schon wieder Neues von der Krankengeschichten-Front.
Seit ich mit meinem Magen herumgedoktert und diesen Kram nach mehr als einem Jahr endlich so weit den Griff bekommen hatte, dass ich gut klarkomme, kam ja meine Geschichte mit den Lymphknoten.
Schmerzhafte Wochen mussten da vergehen, bis mir mit Antibiotika schlussendlich hatte geholfen werden können.
Näh, wat war ich erleichtert, dass der Mist endlich weg war.

Dann erschienen da mehrmals plötzlich so komische Prismen vor meinen Augen, die sich langsam auseinanderschoben. Bis ich wieder richtig sehen konnte, vergingen auch mal 30 Minuten.
Während irgendwelcher Eingaben am Computer ist so was durchaus störend, wenn nicht gar hinderlich. Der darauffolgende Kopfschmerz ebenso.

Meine Ärztin tippte auf Augenmigräne. Nichtsdestotrotz schickte sie mich zum Augenarzt und gab mir Überweisungen zur Radiologie für eine MRT-Untersuchung und zum Neurologen.

Der Augenarzt gab Entwarnung. Augen okay.

Zwischenzeitlich bekam ich von mehreren Seiten ähnliche Erfahrungsberichte, von Leuten, die das Gleiche schildern konnten: alles Augenmigräne-Leute. Willkommen im Club.
Meine leichten, aber anhaltenden Kopfschmerzen erklärte dies jedoch nicht.

Von Mutternseite bekam ich einen "Du kommst jetzt in das Alter"-Spruch mit Hinweis auf Wetterfühligkeit "im Alter", der mich ergeben nicken ließ. Jo. So langsam ist das wohl so. Zum Jungvolk gehöre ich tatsächlich nicht mehr.

Gestern nun war die MRT-Untersuchung. Eine entspannende Sache so was, da einfach nur rumzuliegen. Zumal ich erwartete, dass nix bei rumkommen würde. Aber abchecken muss man ja. Könnte ja auch was nicht so erfreuliches sein, das muss man ausschließen können.
Nach der Untersuchung kam von der MRTA: "Da war nix Auffälliges."
Ich war beruhigt, bin ja eigentlich sicher, dass das diese dusselige Migräne ist.
Und das Alter. Pfft.

Heute nun rief mich meine hausärztliche Praxis an. (Boh, wat waren die Mädels vom MRT schnell mit dem Berichtschreiben!)
Ich dürfe doch mal bitte in die Praxis kommen, da gäbe es einen Befund.
Ich: "Hä?"
Ich hätte eine Nasennebenhöhlenentzündung. Ich müsse doch mal zum HNO. Die Überweisung und das passende Schreiben lägen schon parat. Müsse ich nur abholen.
Die Mädels von der Hausarztpraxis sind wohl ebenso fix wie die Mädels von der Radiologie. Dä.

Eine Nasennebenhöhlenentzündung hatte ich nun gar nicht erwartet.
Gut, ich schniefe ja schon mal gern durch die Gegend, aber ich bin Allergikerin, halloooho, da alarmiert einen ein bisschen Schnupfen und Schniefenmüssen nicht. Und Husten auch nicht. Den hatte ich zwischendurch auch mal. Kann man alles aufs Allergikerkonto schieben. Läuft.

Auf jeden Fall gäbe die neuentdeckte Sache eine prima Erklärung ab für meine anhaltenden Kopfschmerzen, vor allem bei Tiefdruckwetter.
Aber abwarten, was der HNO-Doc sagt.

Nächste Woche dann. Habe heute nen Termin klargemacht.
Auffi.

Nachwort: Ich komme wohl wirklich in das bestimmte Alter, ich rede so viel über Krankheiten. Dä.

Mittwoch, 6. Juli 2016

Wasserfall. Quasi.

Ich weise gerade eine Auszubildende in die alltäglichen Dinge "im Job" auf meiner Arbeitsstelle ein. Publikumsverkehr.
Das heißt, gleichzeitig die Kunden alles mögliche zu fragen oder sie zu informieren und der Auszubildenden alles mögliche Hintergrundwissen dazu zu vermitteln und ihr zu sagen, was wo eingegeben werden muss undsoweiterundsofort...
Jetzt weiß ich, wie anstrengend es ist, den ganzen Tag ununterbrochen quasseln zu müssen.

Sonntag, 3. Juli 2016

Normal

diesen Sommer:

  • Pfützen-Slalom mit dem Rad zu fahren 
  • ... und trotzdem bis zu den Knien hoch nass zu werden
  • Sonne - Platzregen - Sonne - Platzregen...
  • irgendwie immer alles dabei zu haben: Jacke, Regenschirm, Pellerine für den Rucksack...
  • noch gar keine Sonnencremes usw. eingekauft zu haben
  • kaum Insekten, die draußen rumfliegen (Was machen die eigentlich? - Oder kriegt man die nur nicht mit, weil man selbst kaum draußen ist?)
  • noch gar keine Radtour bisher geplant zu haben
  • "Die Sonne scheint!" auszurufen, wenn sie scheint (muss man ja mal drauf hinweisen)
  • Witze über den Sommer 2016 zu machen ("Er fiel auf einen Donnerstag.")

Noch was?

Mittwoch, 1. Juni 2016

Klein Dööfchen

Ich habe zur Zeit den Wagen meines Bruders.
Der fährt Diesel.
Der Wagen. Nicht mein Bruder. Obwohl..., na, ihr wisst schon.
Jedenfalls zeigte die Tankanzeige heute, dass er gerne gefüttert werden würde, der Wagen.
Mit Diesel. Klar.
Neu für mich, hatte bisher nur Benziner.
Mir wurde gesagt, das schmiert mehr. Mussu aufpassen.
Okay.
Also zur Tanke.
Zur Zapfsäule.
Aussteigen.
Falsche Seite. Mist. Hätte ich doch vorher geguckt, wo der Tankdeckel liegt.
Ärgern.
Beobachter könnten hier "Typisch Frau!" denken, kam mir in den Sinn. Noch mal ärgern.
Rumfahren, richtige Seite, aussteigen.
Am Tankdeckel rumfummeln.
Geht nicht auf.
Mist! Kann doch nicht so schwer sein.
Fahrzeug abschließen, aufschließen. Nix.
Am Schlüssel selbst gibt's keine Knöpfchen zur Entriegelung, die man drücken könnte, weil Ersatzschlüssel, diese Option besteht also nicht.
Noch mal einsteigen und am Armaturenbrett herumsuchen, ob's nen Schalter gibt. Sieht nix danach aus.
Kofferraum aufschließen (was man nicht alles so macht, wenn man nicht weiter weiß). Wieder probieren. Nix.
IM Kofferraum rumgucken. Natürlich auch nix. Normal.
Noch mal am Tankdeckel rumfummeln. Nur so. Man kann's ja noch mal versuchen. Nix.
Wieder einsteigen.
Wegfahren.

Boooh.

Sonntag, 15. Mai 2016

Grandios

Gestern fragte mich der Sohn meiner Freunde, 3 ½ Jahre alt, ob ich denn keine Frau hätte.
"Nein," antwortete ich, "ich habe keine Frau."

Und ich musste lachen.
Nicht, weil er irgendwas verwechselt hätte.
Ich fand die Frage grandios.
Ich fühlte in dem Moment richtiggehend, wie frei ich in meinem Lebensstil sein darf - heutzutage.
Was für Optionen sich mir auftäten, wenn ich wollen würde.

Sind es nicht wunderbare Zeiten, in denen man bei solch einer Frage nicht auf den Unterschied zwischen Männlein und Weiblein hinweisen muss?
Wo die obige Antwort einfach reicht, ohne Nachsatz?

Donnerstag, 31. März 2016

Fertig

Was für eine Woche.
Es war klar, dass nach Ostern bei uns auf der Arbeit die Hölle los sein würde.
Die Kunden haben Urlaub und damit Zeit. Das bedeutet, dass sie so richtig in Horden auftreten.
Dazu kommt eine dünne Besetzung, da einige Kollegen ja auch schulpflichtige Kinder haben und somit auch Urlaub haben.
Ich habe nichts gegen viel Arbeit.
Dass mich diese Woche aber dermaßen schlauchen würde, das habe ich nicht erwartet.
Zu dem Arbeitsberg, der mich zu überschütten sucht und der mich, nur um ihn nicht weiter anwachsen zu lassen, unheimlich viel Kraft und Einsatz kostet, kommen gehäuft Kunden, die ein bisschen aggro daherkommen. Ich kann manchmal nur den Kopf darüber schütteln, was die Leute sich herausnehmen. Die kosten wirklich Nerven.
Ich bin natürlich Schuld daran, wenn die Kunden ihre Sachen nicht beisammen haben, ihre Versicherungsvertreter oder irgendwelche Kumpels ihnen falsche Angaben dazu gemacht oder Tipps gegeben haben, was sie benötigen oder was geht oder nicht geht oder dass sie über Guckel unsere Web-Seite nicht mit dem ersten Klick gefunden haben, sondern statt dessen einen Dienstleister angeklickt haben, der dafür Geld nimmt, was sie bei uns für lau hätten machen können.
Ich bin auch Schuld daran, wenn Kollegen in ihren wohlverdienten(!) Feierabend gegangen sind und ich die anrufenden Kunden nicht weiterverbinden kann. (O-Ton: "Ich WILL, dass Sie mich jetzt SOFORT verbinden!")
Ich bin auch Schuld daran, wenn es gesetzliche Vorgaben und Fristen gibt, die einzuhalten sind. Da wird sich dann gerne über mich bei den höheren Vorgesetzten beschwert, am liebsten gleich beim ganz obersten Chef. Das kann doch nicht sein, dass da nichts zu machen ist. Das ist natürlich böswillig von mir, dass ich da auf Zuruf nicht sämtliche Augen zudrücke und da was möglich mache.
Mannmannmann.
Diese Woche macht mich echt fertig.

Freitag, 18. März 2016

Nagen

Ich bin mal wieder krank.
Dieses Mal etwas Neues: die Lymphknoten sind geschwollen, im Hals, unter den Achseln. Die im Hals haben mir ganz schön Schmerzen bereitet. Jetzt geht es wieder einigermaßen.
Die Schmerztabletten sind mir allerdings auf den Magen geschlagen, mein altes Leiden.
Nun habe ich damit wieder Probleme. Wunderbar.
Was mir aber am meistens zu schaffen macht, ich kann meine mir wichtigen Loyalitäten nicht erfüllen: meinen Freunden helfen (akutell: Umzug) und familiär und beruflich parat stehen.
Das nagt an mir.
Dabei frage ich mich natürlich auch, warum sind meine Lymphknoten geschwollen, die Ärztin hat nämlich nix gefunden? Gut, sie hat erst mal oberflächlich geguckt, auf weiße Blutkörperchen getestet, aber da war nix Auffälliges.
Bin ich selbst schuld dran? Hat mich mein Körper mal wieder ausgebremst?

Das ist doch alles Sch...!

Mittwoch, 20. Januar 2016

Wie die Zeit vergeht

Mein Neffe ist 18 geworden.
Du meine Güte.
Nicht nur, dass er mittlerweile einen gefühlten halben Meter größer ist als ich, nein, er ist jetzt auch noch volljährig, darf Alkohol pötten und ist nun für seine Taten uneingeschränkt verantwortlich.
Nu isser jroß!
Mannmannmann.
Ich werde alt.

Dienstag, 12. Januar 2016

keifend

Huii, heute hatte ich mal Stress am Arbeitsplatz.
Erst hat mich eine Kundin angekeift, danach eine Kollegin.

Die Kundin fühlte sich von meiner Kollegin und mir verschieden behandelt.
Ich wäre im Gegensatz zur Kollegin, bei der sie vorher gewesen sei, ungerechtfertigt streng.

Bei Rücksprache mit der Kollegin hatte ich bei dieser einen Punkt kritisch bemängelt.
Diese ließ das nicht lange auf sich sitzen sondern ging gleich zum Gegenangriff über, nämlich zur Chefin.
Es sollte sich allerdings herausstellen, dass die Kundin bei der Kollegin und bei mir jeweils andere Angaben gemacht hatte und diese Angaben hatten wir nicht miteinander verglichen, nur, was in Form von Unterlagen vorlag. In Anbetracht der jeweiligen Angaben hatten wir beide richtig entschieden.

Aber der Punkt, den ich bemängelt hatte, eine Aussage ihrerseits, war so, wie ich sie ihr gegenüber vertreten hatte, auch weiterhin richtig, Angaben der Kundin hin oder her.

Auch nachdem das nun geklärt war, beruhigte sich die Kollegin die nächste Stunde nicht mehr.
Klar. Weil ich mal was gesagt hatte.
Mir gegenüber wird gerne Kritik geäußert. Auch von dieser Kollegin. Schon auch gerne belehrend.
Andersherum geht gar nicht.

Ich habe das Gefühl, da wird noch was kommen.


Donnerstag, 31. Dezember 2015

Rückschau?

Der letzte Tag im Jahr 2015.
Und ich habe schon die letzten Tage, schon vor Weihnachten, überlegt, ob ich was schreiben soll, was ich schreiben soll und wie...
Ich habe mich in den letzten zwei Jahren ja schon fast zur Abstinenzlerin in Sachen Bloggen und WorldWideWeb entwickelt.
Ich weiß noch, dass das In-Blogs-Stöbern und Herumsurfen mich zu Beginn meiner Bloggerei sehr angefixt hatte. Ich war zu Gast bei anderen Menschen, die manchmal ernst, manchmal lustig, manchmal spannend von ihrem Leben schrieben, Geschichten erzählten oder auch einfach mal ihren Dampf abließen.
Ich habe hier und da kommentiert und zu dem einen oder anderen auch so was wie eine Freundschaft entwickelt. Das war toll.
Das wurde aber weniger im Laufe der Jahre. Ich blieb nur bei einigen wenigen zu Gast, ich suchte nicht mehr herum.
Manche Blogs schliefen ein.

So wie meiner in letzter Zeit.
Mangels Zeit und mangels Kraft.

Auf was sollte ich zurückblicken für diesen Post, diese Rückschau?

Auf die Anstrengungen, mein ständiges Kranksein im vergangen Jahr, meine Verzweiflung, meine Ängste, die ich hier alle nicht habe benennen, beschreiben können?
Mir fehlten so häufig die Worte und auch der Impuls, mich damit tiefergehend zu befassen. Die Oberfläche war mir schon zu viel.

Nun kehrt die Kraft allmählich zurück, jetzt zum Ende des Jahres.
Ob mir die Worte wiederkehren werden, wird die Zeit zeigen.

(Aber gar so schlimm ist es ja auch nicht, wenn man seine Zeit anderen Dingen widmet. ;))

Also keine wirkliche Rückschau hier im Meisenblog.
Nur ein Wunsch.

Ich wünsche euch allen einen guten Übergang ins nächste Jahr, ihr lieben "alten" Blogger, die ihr mich begleitet habt und die ich habe begleiten dürfen für eine solch lange Zeit, ich wünsche dies meinen Freunden, meinen Verwandten, und auch euch anderen, die ihr vielleicht über diesen Blog gestolpert seid:

Euch allen ein heilsames, richtig gutes, Wunder bringendes 2016!

Von nebenan klingt "Hush" von Deep Purple herüber. Meine Vögel sind happy. Sie mögen Musik.
Das Jahr klingt gut aus.

Donnerstag, 10. Dezember 2015

Tag auch!

Jo.
Da kam lange nichts von mir.
Ich kam irgendwie zu nix in letzter Zeit.
Weiß auch nicht.

Arbeit halt. Und zwischendurch mit Freunden treffen. Und nen Ruhigen machen.
Und Rumjammern.
Mir ging's ja nicht so gut.
Wisst ihr ja. Braucht ja nur zwei (oder waren's drei?) Posts weiter unter gucken.
Wie gesagt, es kam ja lange nix von mir.

Nun geht's mir aber wieder gut.
Trotz Arbeit und Stress.

Es hat sich übrigens herausgestellt, dass ja alles vom Stress kam.
Auch die zwischenzeitlich zwei Mal diagnostizierte Magen-Hypomotilität.
Da hat dann der Magen gestreikt. Einfach nicht mehr weiterbefördert. Ausgebremst.
Was immerhin auch zu einem enormen Sättigungsgefühl führte. Und dazu, dass ich gar keine Lust mehr auf Essen hatte. Auch mal was Neues.
Aber es führte auch zum altbekannten Reflux. Aber so was von! Und nicht nur Säure, sondern gleich noch, was sich da sonst noch rumtrieb.

Aber: jetzt geht's wieder.
Alles funktioniert wieder, alles ist so weit im Lot.

Weihnachten steht vor der Tür und damit auch die Frage, wo gefeiert wird, bei wem, wie und womit, Geschenke oder nicht...
Die sind im Familienkreis noch nicht beantwortet.
Und Silvester? Ich spekuliere darauf, bei meinen Freunden dabei sein zu dürfen. (He, hallo, kleiner Wink mit dem Zaunpfahl!)

Nunja, so geht's euch allen vermutlich auch.

Heute geht's auf 'ne Weihnachtsfeier und ich freue mich auf meinen ersten Cocktail seit Langem!
Und überhaupt auf's Zusammensein.
Hatte dieses Jahr auch gelitten. Dieses Zusammensein mit anderen.

Nächstes Jahr wird besser.
Aber ich bin ja eigentlich schon zufrieden, dass das Ende dieses Jahres sich so entwickelt hat.

Alles ist gut.

Eure Meise

Sonntag, 1. November 2015

Sonntag, 16. August 2015

Samstag, 8. August 2015

Vorbei...

  • mit Spliss.
  • mit dem morgendlichen Entknoten.
  • mit dem Herausfischen des Haarknäuels aus dem Abfluss nach dem Duschen.
  • mit den Stangenlocken.
  • mit dem mühsamen Herauskämmen der Haare aus der Rundbürste.
  • mit dem Gefühl, sich selbst hinterhersaugen zu müssen.
  • mit dem Entwirren der Staubsaugerfußrolle.
  • mit Haargummis und Co.
  • Hallo Kurzhaarfrisur.  :)

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Du meine Güte, war das ein Aufsehen beim Friseur. Alle dort kamen gucken und staunten, dass ich wirklich mal eben 20 bis 30 Zentimeter abschneiden ließ.